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Formen der Aneignung des "Spectators" in der Romania: Die italienischen Zeitschriften

Forms of appropriation of the "Spectator" in Romance speaking areas: Italian periodicals

Klaus-Dieter Ertler (ORCID: 0000-0002-3942-9491)
  • Grant-DOI 10.55776/P24662
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.09.2012
  • Projektende 31.08.2017
  • Bewilligungssumme 110.880 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Geisteswissenschaften (15%); Medien- und Kommunikationswissenschaften (15%); Sprach- und Literaturwissenschaften (70%)

Keywords

    Periodical Press, Press and Literature, Spectators in Italy, Narrative forms, Moral discourse, Literary system

Abstract Endbericht

Im Rahmen des vorliegenden Projekts planen wir die formale wie thematische Auswertung der italienischen Moralischen Wochenschriften Il Filosofo alla Moda, La Spettatrice, Lo Spettatore italiano, Gazzetta urbana veneta und L`Osservatore Veneto. Am Beispiel dieser Zeitschriften soll illustriert werden, wie die Strategien der Fiktionalisierung zum Ausdruck kommen und in welcher Form sie im Spannungsfeld von inszenierter Mündlichkeit und Schriftlichkeit zu beobachten sind. Das heißt, dass vorrangig die Konstruktionsprinzipien der italienischen Spectators in ihrer narratologischen Feinstruktur zu untersuchen sind. Zu analysieren ist im Weiteren das auf diese Weise inszenierte Spiel von Maskierung und Demaskierung, das insbesondere über narrative Filter verläuft, die subtil in das Kommunikationssystem der Wochenschriften eingeschoben werden. Es soll systematisch beschrieben werden, wie die betreffenden Mikroerzählungen die Vermittlung der neuen Werte des 18. Jahrhunderts strukturieren und ein Gegenangebot zum traditionellen Diskursschema liefern. Auf diese Weise kann nachvollzogen werden, in welchem Ausmaß die für die italienischen Spectator-Nachahmer notwendige Differenz der Beobachtung sichtbar wird und wie sich daraus eine fiktionalisierte Diskussion entspinnt, die den Erzählinstanzen gleichzeitig auch ein hohes Maß an Diskretion sichert. In einem dritten Schritt sind die Intertextualitätsphänomene zu untersuchen. Zu beginnen wäre im vorliegenden Projekt mit der Einbettung der genannten Titel in den europäischen Gesamtzusammenhang. Nach einer Sichtung möglicher konkreter Vorlagen, insbesondere französischer Modelle, aber auch des englischen Originals, sind Frequenzstudien geplant, die die Zusammenhänge und Verlaufsprozesse der Rezeption nachzeichnen. Sowohl auf thematischer wie auch auf formaler Ebene ließen sich dadurch etwaige Verflechtungen der Wochenschriften mit ihren europäischen Pendants erkennen, die synoptisch in einem breiter gefassten Rahmen veröffentlicht werden können. Damit wäre auch der Grundstein für den weiteren Ausbau unserer Datenbank (http://gams.uni- graz.at/mws) in Richtung der italienischen Schriften gelegt. Wir wollen in diesem Projekt an den Stand der letzten einschlägigen romanistischen Fachtagungen anschließen, insbesondere an die Sektion "Il Caffè" des Romanistentages in München (2001) sowie an unsere Sektion "Moralische Wochenschriften in Europa" des letzten Romanistentages in Bonn (2009). Im nächsten Jahr wird der Tagungsband in der von uns bei Peter Lang gegründeten Reihe "Die Aufklärung in der Romania" erscheinen (siehe Bibliographie).

Im Rahmen des Projekts führten wir die formale wie thematische Auswertung der italienischen Moralischen Periodika La Spettatrice, La Gazzetta urbana veneta, Lo Spettatore italiano, Il Filosofo alla moda und LOsservatore veneto sowie die Fortsetzung Gli Osservatori veneti durch. Am Beispiel dieser Zeitschriften wurde illustriert, wie die Strategien der Fiktionalisierung zum Ausdruck kommen und in welcher Form sie im Spannungsfeld von inszenierter Mündlichkeit und Schriftlichkeit zu beobachten sind. Das heißt, dass vorrangig die Konstruktionsprinzipien der italienischen Spectators in ihrer narratologischen Feinstruktur untersucht wurden.Analysiert wurde zudem das inszenierte Spiel von Maskierung und Demaskierung, das insbesondere über narrative Filter verläuft, die subtil in das Kommunikationssystem der Wochenschriften eingeschoben werden. So konnte systematisch beschrieben werden, wie die betreffenden Mikroerzählungen die Vermittlung der neuen Werte des 18. Jahrhunderts strukturieren und ein Gegenangebot zum traditionellen Diskursschema liefern. Die Intertextualitätsphänomene wurden weiterhin untersucht. Die Einbettung der genannten Titel in den europäischen Gesamtzusammenhang war ebenso wichtig. Nach einer Sichtung einschlägiger Vorlagen, insbesondere englischer und französischer Modelle, wurden Frequenzstudien durchgeführt, die die Zusammenhänge und Verlaufsprozesse der Rezeption nachzeichnen. Sowohl auf thematischer wie auch auf formaler Ebene ließen sich dadurch Verflechtungen der Wochenschriften mit ihren europäischen Pendants erkennen, die synoptisch in einem breiter gefassten Rahmen veröffentlicht werden können. Damit wurde auch der weitere Ausbau unseres DigitalenRepositoriums(http://gams.uni-graz.at/archive/objects/container:mws-it/methods/sdef:Context/get?locale=fr&mode=&context=it) im Bereich der italienischen Schriften gewährleistet. Unser Beitrag, das kulturelle Erbe der Spectator-Kultur auch für einen akademischen und nicht-akademischen Rezipientenkreis zugänglich zu machen, kann einen sozialen Einfluss auf die Selbstwahrnehmung Europas bewirken. Die kulturelle Identität der europäischen Gesellschaft ist stark geprägt von den Werten der Aufklärung, wie etwa Weltoffenheit und Toleranz, die einst von den Spectators verbreitet wurden. Diese Spuren zu den bekannteren journalistischen Quellen zurückzuverfolgen, war für ihr tieferes Verständnis überaus wichtig. Durch die neuerliche Rezeption der Moralischen Periodika konnte das einst auf regionaler Ebene besonders Venedig kursierende Wissen in den Zeitschriften wiederentdeckt werden. Gleichzeitig wird die Lektüre die Rezipienten dazu befähigen, die problematischen Aspekte innerhalb des traditionellen Wertesystems neu und kritisch zu definieren. Die Wiederentdeckung überholter patriarchalischer Verhaltensmuster oder -kulturen in den Moralblättern kann das Bewusstsein der Leser für das Verhalten in der eigenen Gesellschaft schärfen.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Graz - 100%

Research Output

  • 11 Publikationen
Publikationen
  • 2014
    Titel Die Moralischen Periodika in Italien: L'Osservatore veneto.
    Typ Book
    Autor Ertler K-D
  • 2017
    Titel Die Spectators in Italien: Die Zeitschriften der 1760er Jahre von Gasparo Gozzi und Pietro Chiari.
    Typ Book
    Autor Ertler K-D Et Al
  • 2016
    Titel Spuren der Moralischen Presse im Erzählwerk von Antonio Piazza
    DOI 10.3726/978-3-653-06997-6
    Typ Book
    Autor Fuchs A
    Verlag Peter Lang, International Academic Publishers
  • 0
    Titel Grassi, Francesco: Spettatore piemontese.
    Typ Other
    Autor Ertler K-D
  • 0
    Titel Ferri di S. Costante, Giovanni: Lo Spettatore italiano.
    Typ Other
    Autor Ertler K-D
  • 0
    Titel Piazza, Antonio: Gazzetta urbana veneta.
    Typ Other
    Autor Ertler K-D
  • 0
    Titel Frasponi, Cesare: Il Filosofo alla Moda.
    Typ Other
    Autor Ertler K-D
  • 0
    Titel Gozzi, Gasparo: Gli Osservatori veneti.
    Typ Other
    Autor Ertler K-D
  • 0
    Titel Anonym {Eliza Fowler Haywood}: La Spettatrice.
    Typ Other
    Autor Ertler K-D
  • 0
    Titel Gozzi, Gasparo: L'Osservatore veneto.
    Typ Other
    Autor Ertler K-D
  • 0
    Titel Magnanima, Luca: Osservatore Toscano.
    Typ Other
    Autor Ertler K-D

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