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Ionische Flüssigkeiten als Extraktionsmittel für Schwermetalle

Ionic liquids as extracting agents for heavy metals

Regina Krachler (ORCID: 0000-0003-3435-9575)
  • Grant-DOI 10.55776/P24676
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.05.2012
  • Projektende 30.04.2016
  • Bewilligungssumme 125.055 €

Wissenschaftsdisziplinen

Chemie (100%)

Keywords

    Task Specific Ionic Liquids, Hydrophobic Ionic Liquids, Extraction Of Heavy Metal Ions, Physico-Chemical Properties Of Ionic Liquids, Extraction Mechanism, Reusability Of Ionic Liquids

Abstract Endbericht

Ionische Flüssigkeiten sind eine relativ neue Klasse von (bei Temperaturen unter 100C) flüssigen Salzen. Viele ionische Flüssigkeiten liegen sogar schon bei Raumtemperatur geschmolzen vor. Sie bestehen nicht, wie andere Flüssigkeiten, aus ungeladenen Molekülen, sondern ausschließlich aus Ionen, was außergewöhnliche Eigenschaften zur Folge hat, z. B. zeichnen sie sich durch einen sehr niedrigen Dampfdruck und einen großen Flüssigkeitsbereich aus. Eine der herausragenden Eigenschaften von ionischen Flüssigkeiten ist die Möglichkeit der unterschiedlichen Kombination und der chemischen Modifikation von Kation und Anion, wodurch sich ihre physikalischen und chemischen Eigenschaften variieren und steuern lassen. So können im Prinzip für eine gewünschte Aufgabe "maßgeschneiderte" ionische Flüssigkeiten hergestellt werden, u.a. auch hydrophobe ionische Flüssigkeiten, die speziell dazu geeignet sind, bestimmte Stoffe mit hoher Effizienz aus wässrigen Phasen zu extrahieren. Ziel des Projekts ist die Entwicklung von funktionalisierten ionischen Flüssigkeiten als selektive Extraktionsmittel für gelöste Salze und Komplexverbindungen toxischer Schwermetalle und Radionuklide aus Abwässern und aus Trinkwasser, wobei die Funktionalisierung durch Inkorporation von geeigneten Donoratomen/-gruppen erreicht werden soll. Damit dieses Ziel erreicht werden kann, bedarf es der genauen Kenntnis der Extraktionsmechanismen. Unsere Hypothese ist, dass durch die schrittweise synthetische Modifizierung der Komponenten einer ionischen Flüssigkeit, verbunden mit der sorgfältigen Untersuchung der jeweils resultierenden Änderungen ihrer physikalisch-chemischen Eigenschaften und ihres Extraktionsverhaltens, ein Verstehen des - in vielen Fällen unbekannten oder zumindest im Detail noch umstrittenen - Extraktionsmechanismus erreichbar sein wird. Durch diesen experimentellen Ansatz könnte ein allgemein gültiger Zusammenhang zwischen den strukturellen Eigenschaften ionischer Flüssigkeiten und ihrem Extraktionsverhalten gegenüber bestimmten Schwermetallen entdeckt werden. In jedem Fall ist jedoch die Kenntnis der mechanistischen Aspekte der Extraktion eine grundlegende Voraussetzung für die Optimierung der Extraktionsprozesse.

Die anthropogene Schwermetallbelastung von natürlichen Gewässern, vor allem von Trinkwasserreserven wie See-, Fluss- und Grundwässern, stellt weltweit eines der grössten Umweltprobleme unserer Zeit dar. Schwermetalle wie Chrom, Cadmium, Quecksilber und Blei sind aufgrund ihrer toxischen und teilweise krebserregenden Eigenschaften, sowie aufgrund ihrer Neigung, sich im Zuge der Nahrungskette anzureichern, äußerst gefährlich für die Umwelt und die menschliche Gesundheit. Dem Bericht von 2015 von Green Cross Switzerland und Pure Earth (früher Blacksmith Institute) ist zu entnehmen, dass Schwermetalle und Radionuklide weltweit zu den gefährlichsten Verunreinigungen der Gewässer und Böden zählen. In Europa sorgt die Europäische Wasserrahmenrichtlinie ((2000/60/EC) für die Reinhaltung der Gewässer. Aber auch hier sind noch große Anstrengungen nötig, um das gesteckte Ziel einer guten ökologischen Qualität sämtlicher natürlicher Gewässer zu erreichen. Kommunale Kläranlagen arbeiten mit konventionellen Methoden und sind nicht in der Lage, toxische Schwermetalle vollständig zurückzuhalten. Daher besteht der Bedarf nach der Entwicklung innovativer Methoden zur vollständigen Entfernung von Schwermetallen und Radionukliden aus Abwässern. Das Ziel des vorliegenden Projekts war es, sogenannte task specific ionic liquids zu entwickeln, also maßgeschneiderte ionische Flüssigkeiten, die einerseits stark hydrophob sind, das heißt, sich mit Wasser nicht mischen, und andererseits hervorragend dazu geeignet sind, Schwermetalle und Radionuklide selektiv und vollständig aus wässrigen Lösungen zu entfernen. Im Zuge des Projektes wurden neue, bisher nicht beschriebene ionische Flüssigkeiten synthetisiert, gereinigt, charakterisiert und auf ihre Brauchbarkeit als Extraktionsmittel für Schwermetalle und Radionuklide getestet. Bei den am besten geeigneten Kandidaten wurden Anstrengungen unternommen, den Mechanismus der Extraktion aufzuklären. Ein weiterer wichtiger Punkt war die Entwicklung einer Methode, die ionischen Flüssigkeiten nach ihrer Verwendung zu regenerieren, so dass sie mehrfach eingesetzt werden können. Von großer Bedeutung für das Projekt war schließlich auch die Frage, ob während des Extraktionsschritts nennenswerte Mengen der ionischen Flüssigkeiten in die wässrige Phase übertreten, und ob die ionischen Flüssigkeiten dort eine toxische Wirkung auf aquatische Organismen entfaltet. Um diese Frage zu beantworten, wurden umfangreiche Experimente sowie Toxizitätstests mit einzelligen Süßwasseralgen durchgeführt. Unsere Untersuchungen zeigen, dass die im Rahmen des Projekts neu entwickelten ionischen Flüssigkeiten, aber auch kommerziell erhältliche ionische Flüssigkeiten wie Aliquat336 oder CYPHOS Phosphonium Ionic Liquids auf Grünalgen toxisch wirken. Diese toxische Wirkung ist teilweise schon bei sehr geringen Konzentrationen zu beobachten.

Forschungsstätte(n)
  • Universität für Bodenkultur Wien - 50%
  • Universität Wien - 50%
Nationale Projektbeteiligte
  • Stephan Hann, Universität für Bodenkultur Wien , assoziierte:r Forschungspartner:in
Internationale Projektbeteiligte
  • Yanfeng Li, State key laboratory of applied organic chemistry - China

Research Output

  • 242 Zitationen
  • 4 Publikationen
Publikationen
  • 2014
    Titel Extraction of natural radionuclides from aqueous solutions by novel maltolate-based task-specific ionic liquids
    DOI 10.1007/s10967-014-3782-x
    Typ Journal Article
    Autor Platzer S
    Journal Journal of Radioanalytical and Nuclear Chemistry
    Seiten 2483-2488
    Link Publikation
  • 2016
    Titel Task-specific thioglycolate ionic liquids for heavy metal extraction: Synthesis, extraction efficacies and recycling properties
    DOI 10.1016/j.jhazmat.2016.10.054
    Typ Journal Article
    Autor Platzer S
    Journal Journal of Hazardous Materials
    Seiten 241-249
    Link Publikation
  • 2016
    Titel Novel thiosalicylate-based ionic liquids for heavy metal extractions
    DOI 10.1016/j.jhazmat.2016.04.038
    Typ Journal Article
    Autor Leyma R
    Journal Journal of Hazardous Materials
    Seiten 164-171
    Link Publikation
  • 2017
    Titel Thioglycolate-based task-specific ionic liquids: Metal extraction abilities vs acute algal toxicity
    DOI 10.1016/j.jhazmat.2017.06.053
    Typ Journal Article
    Autor Platzer S
    Journal Journal of Hazardous Materials
    Seiten 113-119
    Link Publikation

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