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Die "Rainer Familiy" - Tiroler Nationalsänger in den USA

The "Rainer Family" - Tirolean national singers in the U.S.A.

Thomas Nussbaumer (ORCID: 0000-0002-9549-3869)
  • Grant-DOI 10.55776/P24841
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.12.2012
  • Projektende 30.11.2015
  • Bewilligungssumme 117.689 €

Wissenschaftsdisziplinen

Kunstwissenschaften (90%); Soziologie (10%)

Keywords

    "Singing families", Folksong/Popular-Song, Reception History, Change Of Repertory, Exotism, Tyrolienne

Abstract Endbericht

Das vorliegende Projekt mit dem Titel Die "Rainer Family" - Tiroler Nationalsänger in den USA behandelt ein bisher unerforschtes Kapitel in der österreichischen Musikgeschichte: die Nationalsängergesellschaften. Der internationale Erfolg dieser singenden Familienverbände im 19. Jahrhundert wird in der Volksliedforschung nahezu bis heute als qualitativ fragwürdige Modewelle und "minderwertige Folklore" negiert. Die Nationalsänger waren aber nicht nur maßgeblich an der Verbreitung des weltberühmten Weihnachtsliedes "Stille Nacht" beteiligt, ihre Erfindung des "volkstümlichen Schlagers" wirkt bis heute nach. In der neueren amerikanischen Forschung über die Entwicklung der dortigen Popularmusik widmet man sich schon länger den "Tyrolese Minstrels", insbesondere den berühmtesten, den Geschwistern Rainer aus Fügen im Zillertal. Sie feierten enorme Erfolge in den USA und wurden zum Vorbild für amerikanische "Singing Families". Amerikanische Musikethnologen und Musikhistoriker wie Gage Averill, Scott Gac, William J. Mahar, u. a. (Averill 2003, Gac 2007, Mahar 1999) gehen teilweise so weit, den Erfolg des "Ethnopop" (Widmaier 2006: 65) der Nationalsänger Rainer als richtungsweisend für die Entwicklung der frühen amerikanischen Popularrmusik anzusehen. Darüber hinaus ist das Nationalsängerphänomen generell durch die Verfilmung von "The Sound of music" schon lange im kollektiven amerikanischen Gedächtnis verankert. Das vorliegende Projekt soll den Grundstein dafür legen, das auch aus internationaler Sicht wissenschaftlich bedeutende und bisher unerforschte alpenländisches Phänomen der Nationalsänger (1.) für nationale Forscher neu zu bewerten und zu weiteren Studien anzuregen und (2.) für internationale Forscher zugänglich zu machen. Dabei stützt es sich methodisch auf das neue Editionskonzept des Historisch-kritischen Liederlexikons und legt Wert auf die internationale Verwertbarkeit der Forschungsergebnisse. Als Ausgangspunkt des Projekts dient die Monographie Die Zillertaler Nationalsänger im 19. Jahrhundert von Martin Reiter (Reiter 1989), die einzige umfangreiche Veröffentlichung zum Nationalsängerphänomen, die durch das Projekt musikwissenschaftlich aufgearbeitet werden soll. Im Anschluss an die Darstellung des Nationalsänger-Phänomens in seiner Gesamtheit, soll am Beispiel der Geschwister Rainer eine konkrete internationale Erfolgsgeschichte von "Nationalsängern" nachvollzogen werden. Ein besonderer Schwerpunkt soll dabei (1.) auf die Repertoireveränderung der Rainers in den USA und (2.) auf die Vorbildwirkung der Rainers auf amerikanische Popularensembles und -stile gelegt werden. Gemeinsam mit einer wissenschaftlichen Publikation wird die Forschung auch durch eine CD-Produktion der Öffentlichkeit nähergebracht. Das vorliegende Projekt will dadurch Wechselwirkungen zwischen Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft herstellen und somit auch einen Beitrag zur kulturellen Entwicklung leisten.

Die Geschwister Rainer aus Fügen im Zillertal bildeten die erste international erfolgreiche Tiroler Gesangsgruppe. In einer Zeit wachsenden Nationalbewusstseins, in der Tirol vom Image eines freiheitsliebenden Landes profitierte und sich die Alpen- und Tirolermode großer Beliebtheit erfreute, reisten sie von 1824 bis 1838 durch Deutschland und Großbritannien und waren selbst am Londoner Hof gern gesehene Gäste. Viele ihrer Tiroler Lieder, die noch von späteren singenden Familien aus Tirol übernommen wurden und heute teilweise sogar als Volkslieder gelten, wurden bereits zwischen 1827 und 1829 von Ignaz Moscheles unter dem Titel Tyrolese Melodies herausgegeben zweisprachig im Tiroler Dialekt und in englischen Übersetzungen und Nachdichtungen. Adressiert waren sie an ein bürgerliches und adeliges musizierendes Publikum im deutsch- und englischsprachigen Raum. Die den Geschwistern Rainer nachfolgende Zillertaler Rainer Family um den damals 18- jährigen Ludwig Rainer wurde im Auftrag eines amerikanischen Geschäftsmannes förmlich gecastet und konzertierte von 1839 bis 1843 in den Musikzentren der Vereinigten Staaten. Dort feierte sie nicht nur enorme Erfolge, sondern hinterließ bleibende Einflüsse auf die Entwicklung der musikalischen Popularkultur, insbesondere der Minstrel Show und des vierstimmigen Barbershop-Gesanges. Das Projekt widmete sich der Forschung zur Entstehung und Entwicklung des Liedrepertoires der Geschwister Rainer und Rainer Family im Zeitraum 1822 bis 1843 und seiner Funktionalität. Die vielen Parallelbeispiele tirolerischer und englischer Versionen der gleichen Lieder offenbaren das Talent der frühen Tiroler Nationalsängergesellschaften, sich mit ihrer Musik einem fremden Publikum verständlich zu machen.

Forschungsstätte(n)
  • Institut für Volkskultur und Kulturentwicklung (IVK) - 100%

Research Output

  • 1 Publikationen
Publikationen
  • 2016
    Titel Die Lieder der Geschwister Rainer und 'Rainer Family' aus dem Zillertal (1822-1843). Untersuchungen zur Popularisierung von Tiroler Liedern in Deutschland, England und Amerika.
    Typ Book
    Autor Hupfauf S

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