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Mittelalterliche Musikhandschriften in der ÖNB

Medieval Music Manuscripts in the OeNB

Alexander Rausch (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P24844
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 15.06.2012
  • Projektende 14.08.2015
  • Bewilligungssumme 231.971 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (25%); Kunstwissenschaften (50%); Philosophie, Ethik, Religion (25%)

Keywords

    Sources Of Medieval Music, Medieval Liturgy, Musical Notation, Chant Database

Abstract Endbericht

Die Quellen zur älteren Musikgeschichte Österreichs sind bis heute von der Forschung nicht hinreichend aufgearbeitet. Trotz verdienstvoller Detailstudien bedarf es nach wie vor einer systematischen Erschließung der musikalischen Überlieferung in österreichischen Bibliotheken vom 9. bis zum frühen 16. Jahrhundert. Dabei zeigt sich, dass die Desiderata bei der größten Sammlung unseres Landes, der Österreichischen Nationalbibliothek (ÖNB), am deutlichsten sind. Das dringendste Forschungsanliegen besteht in der Erfassung und Auswertung sämtlicher Quellen mit musikalischer Notation, die sich in der Sammlung von Handschriften und alten Drucken sowie teilweise in der Musiksammlung der ÖNB befinden. Dieses klar definierte Kriterium (Vorhandensein von schriftlich fixierter Musik) scheint wesentlich praktikabler als eine Einengung auf bestimmte musikalische Repertoires, Gattungen oder Epochen, und es bietet aufgrund seiner leichten Erkennbarkeit die meisten Chancen für eine Zusammenarbeit mit verwandten Disziplinen. Aus historischen Gründen handelt es sich um einen äußerst inhomogenen Bestand. Naturgemäß überwiegen hier die lateinischen Codices, doch es werden auch deutsche und tschechische Texte berücksichtigt. Eine aktuelle Liste der aus Katalogen und anderer wissenschaftlicher Literatur bekannten sowie der noch unbekannten Quellen umfasst insgesamt 413 Signaturen. Dieser relativ umfangreiche Bestand soll in einem musikwissenschaftlich ausgerichteten Gesamtkatalog beschrieben werden. Der Katalog, von dem mittlerweile über 60 Beschreibungen von Vollhandschriften vorliegen, ist monographisch angelegt: die Informationen über das Äußere der Handschriften werden unter Einbeziehung der Forschungsgeschichte ergänzt durch einen musikwissenschaftlichen Kommentar, der die jeweilige Quelle in ihren historischen Kontext stellt. Neben den kodikologischen Angaben und der Präsentation des Inhalts (bei Liturgica anhand von Standardtexten) wird auf die Beschreibung der musikalischen Notationen großer Wert gelegt. Letztere werden in Kooperation mit der ÖNB durch digitalisierte Aufnahmen (meist mehrere für jede Handschrift) unterstützt, die im Internet ab sofort zur Verfügung stehen. Projektspezifische Datenbanken bieten Suchoptionen zu Inhalt, Datierung, Lokalisierung und Musiknotationen. Der zweite Schwerpunkt betrifft die zahlreichen Fragmente: derzeit konnten 581 Musikfragmente identifiziert werden, wobei sich die Zusammenführung in Gruppen durch die bereits begonnene Digitalisierung veranschaulichen lässt.

Die Quellen zur mittelalterlichen Musik in Wien waren bis vor einigen Jahren noch weitgehend unbekannt. In der Literatur (von musikgeschichtlichen Überblicksdarstellungen bis hin zu Spezialfragen) wurden immer wieder dieselben Quellen zitiert, meist ohne neuere Forschungen zur Gesamtüberlieferung zu unternehmen. Im Laufe dieses Projekts wurde ein lang erwarteter Katalog der Handschriften in der Österreichischen Nationalbibliothek erarbeitet, der die Quellen mit Musiknotation bis zum frühen 16. Jahrhundert berücksichtigt. Die Auswahl der größten Bibliothek Österreichs folgte der Vermutung, hier noch viele Schätze entdecken zu können, was einzelne Stichproben am Beginn der Forschungen bestätigten. Die Quellen enthalten zahlreiche liturgische Bücher, die fast alle Varianten des Gregorianischen Chorals (chronologisch wie regional) bieten. Auch die Mehrstimmigkeit des Mittelalters ist mit etlichen Beispielen vertreten, von schlichter klösterlicher Zweistimmigkeit bis hin zu den kunstvollen polyphonen Messen der bedeutendsten Renaissancekomponisten. Neben Angaben zur Gestaltung der Liturgie (Messe und Stundengebet) und Hinweisen zur künstlerischen Ausstattung (Buchmalerei) werden die verschiedenen Typen und Formen der Notenschrift bei jeder Quelle erläutert. Die Zusammenfassung versucht, jede Handschrift in den historischen Kontext zu stellen, um so die Verehrung bestimmter Heiliger oder Verbindungen zu Orten, Diözesen und Pfarren aus der jeweiligen Zeit heraus zu erklären.Der wichtigste Neufund stellen Reste eines Chorbuchs aus der Zeit um 1440 dar, die in Venedig entstanden sind und Werke des bekannten Komponisten Guillaume Dufay überliefern. Die Kompositionen dieser prächtigen Pergamentblätter wurden als Faksimile publiziert und in CD-Aufnahmen der interessierten Öffentlichkeit präsentiert. Für Österreich als Klösterreich bedeutend ist ein umfangreicher Quellenbestand aus der Abtei Mondsee (bei Salzburg), der den Stellenwert der Choral- und Musikpflege in diesem Zentrum erahnen lässt. Umfassend neu bewertet wurden Musikalien aus dem spätmittelalterlichen Böhmen, großformatige, reich verzierte und mit der typischen böhmischen Notenschrift ausgestattete Choralbücher. Zeugen der großen Vergangenheit der habsburgischen Herrscher sind die kostbaren Musikhandschriften aus der Werkstatt des P. Alamire (nach 1500), deren Wiener Exemplare dargestellt und teilweise neu untersucht wurden.

Forschungsstätte(n)
  • Österreichische Akademie der Wissenschaften - 100%

Research Output

  • 16 Publikationen
Publikationen
  • 2015
    Titel “Secundum rubricam romanam”: Reform Liturgy of Subiaco-Melk
    DOI 10.3986/dmd09.1-2.10
    Typ Journal Article
    Autor Klugseder R
    Journal De musica disserenda
    Seiten 175-190
    Link Publikation
  • 0
    Titel Katalog der mittelalterlichen Musikhandschriften der Österreichischen Nationalbibliothek Wien. (Codices Manuscripti & Impressi. Supplementum 10)
    Typ Other
    Autor Klugseder R
  • 0
    Titel Quellen zur mittelalterlichen Musik- und Liturgiegeschichte des Klosters Mondsee (= Codices Manuscripti. Supplement 7).
    Typ Other
    Autor Klugseder R
  • 0
    Titel Ein Liber cantus aus dem Veneto (um 1440). Fragmente in der Bayerischen Staatsbibliothek München und der Österreichischen Nationalbibliothek Wien / A Veneto Liber cantus (c. 1440).
    Typ Other
    Autor Bent M
  • 2012
    Titel Die Auswirkungen der Melker Reform auf die liturgische Praxis der Klöster.
    Typ Journal Article
    Autor Klugseder R
    Journal Studien und Mitteilungen zur Geschichte des Benediktinerordens und seiner Zweige
  • 2013
    Titel Ergänzungen zu Supplement 7 (2012) der Codices Manuscripti: Quellen zur mittelalterlichen Musik- und Liturgiegeschichte des Klosters Mondsee.
    Typ Journal Article
    Autor Klugseder R
    Journal Codices Manuscripti
  • 2014
    Titel Der Tonar des Rudolf Volkhardt von Häringen im Melker Codex 1099.
    Typ Book Chapter
    Autor Cantare Amantis Est. Festschrift Zum 60. Geburtstag Von Franz Karl Praßl
  • 2014
    Titel Choralhandschriften aus der Klosterbibliothek Mehrerau und dem Vorarlberg Museum Bregenz.
    Typ Book Chapter
    Autor Cantare Amantis Est. Festschrift Zum 60. Geburtstag Von Franz Karl Praßl
  • 2014
    Titel Das Salzburger Pontifikale Wien, ÖNB, Cod. 1830.
    Typ Book Chapter
    Autor Cantare Amantis Est. Festschrift Zum 60. Geburtstag Von Franz Karl Praßl
  • 2012
    Titel Medieval musical manuscripts and fragments in the Austrian National Library (ÖNB).
    Typ Conference Proceeding Abstract
    Autor Klugseder R
    Konferenz Cantus Planus Vienna/Austria, 2011, August 21-27, Papers read at the 16th meeting of the IMS Study Group, ed. Robert Klugseder, Purkersdorf 2012
  • 2012
    Titel Zweistimmige Gesänge in einem unbekannten Mondseer Fragment des 15. Jahrhunderts.
    Typ Journal Article
    Autor Rausch A
  • 2012
    Titel CANTUS PLANUS Regensburg: Web Archive for Gregorian Chant.
    Typ Conference Proceeding Abstract
    Autor Hiley D
    Konferenz Cantus Planus Vienna/Austria, 2011, August 21-27, Papers read at the 16th meeting of the IMS Study Group, ed. Robert Klugseder, Purkersdorf 2012
  • 2012
    Titel Zweistimmige Credos / Motettenfragment.
    Typ Journal Article
    Autor Rausch A
    Journal Quellen zur mittelalterlichen Musik- und Liturgiegeschichte des Klosters Mondsee (= Codices Manuscripti. Supplement 7).
  • 2012
    Titel St. Stephan und St. Nikola - Die Ursprünge des ältesten Liber ordinarius der Diözese Passau.
    Typ Journal Article
    Autor Klugseder R
    Journal Passauer Jahrbuch
  • 2013
    Titel Der mittelalterliche Liber ordinarius der Diözese Passau. Entstehungs- und Wirkungsgeschichte.
    Typ Journal Article
    Autor Klugseder R
    Journal Studien zur Musikwissenschaft
  • 2013
    Titel Mittelalterliche musik-liturgische Quellen aus dem Augustinerchorherren-kloster St. Florian.
    Typ Journal Article
    Autor Klugseder R

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