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Die illuminierten Handschriften in der Universitätsbibliothek Graz. 1200-1300

Illuminated manuscripts in Graz University Library. 1200-1300

Christine Beier (ORCID: 0000-0001-5404-1025)
  • Grant-DOI 10.55776/P26237
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.11.2013
  • Projektende 31.10.2018
  • Bewilligungssumme 323.096 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Kunstwissenschaften (80%); Medien- und Kommunikationswissenschaften (5%); Philosophie, Ethik, Religion (5%); Sprach- und Literaturwissenschaften (10%)

Keywords

    Middle Ages, Manuscripts, Manuscript illumination, Monasteries, Book binding, Cultural history

Abstract Endbericht

Mit dem digitalen Zeitalter hat sich die Situation für die Erforschung mittelalterlicher Buchmalerei grundlegend verändert. Früher unzugängliche Werke werden zunehmend im Internet präsentiert und sind jederzeit einsehbar, das gilt auch für die Bestände der Universitätsbibliothek Graz, die zu den bedeutendsten Sammlungen mittelalterlicher Handschriften in Österreich gehören. Diese weltweiten Bemühungen, wichtige historische und kulturhistorische Quellen online zur Verfügung zu stellen, führen zu einer Bilderflut, die erklärt werden muss, und bieten gleichzeitig eine völlig neue Basis für die Erforschung mittelalterlicher Handschriften. In dem beantragten Projekt zur kunsthistorischen Erschließung der Grazer Handschriften des 13. Jahrhunderts sollen diese neuen Möglichkeiten genutzt und ein Beitrag zum besseren Verständnis und zur historischen Verankerung der zunehmend präsenten, aber im Vergleich zu anderen Kunstgattungen immer noch wenig untersuchten mittelalterlichen Buchmalerei geleistet werden. Wie in den ausgereiften Katalogen der Reihe "Die illuminierten Handschriften und Inkunabeln in Österreich", die von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften herausgegebenen wird, sollen die physischen Aspekte der Handschriften genau untersucht, beschrieben und ein begründeter Vorschlag für Entstehungsort und -zeit unterbreitet werden. Die übliche Methode für die Einordnung der künstlerischen Ausstattung ist der Stilvergleich, der im beantragten Projekt durch die Erweiterung des Vokabulars ebenso verfeinert werden soll wie durch die umfassende Berücksichtigung von häufig als sekundär erachtetem Buchschmuck, zu dem Fleuronnée-Initialen und einfachere, gezeichnete Ornamente gehören. Auf diese Weise lassen sich Datierungen für aufwendige Deckfarbenmalereien überprüfen und der fertige Katalog kann als gut fundierter Leitfaden für die zeitliche Einordung anderer mittelalterlicher Handschriften dienen. Darüber hinaus hat sich im Verlauf des Vorgängerprojektes gezeigt, dass es notwendig und gewinnbringend ist, nach den Hintergründen der Buchherstellung zu fragen. Für eine ernst zunehmende Bestimmung des Entstehungsortes ist es notwendig zu klären, inwieweit in Österreich die Buchherstellung im 13. Jahrhundert tatsächlich noch bei den Klöstern lag, ob es Anzeichen für eine Kommerzialisierung gibt, welche Rolle professionelle, vielleicht an wechselnden Orten arbeitende Buchmaler (und Schreiber?) spielten und wie sich der Buchhandel in dieser Zeit entwickelte. Wie der Ergebnisbericht des Vorgängerprojektes zeigt, bieten die Grazer Handschriften eine ausgezeichnete Grundlage für solche Untersuchungen und es ist bereits jetzt deutlich, dass im 13. Jahrhundert ein internationaler Buchhandel florierte, der einen grenzüberschreitenden Wissenstransfer ermöglichte, und dass sich nicht nur die Entwicklung der Buchmalerei in der Steiermark nachzeichnen lässt, sondern auch Erkenntnisse zur Buchmalerei anderer Regionen und Zentren der Buchproduktion zu erwarten sind. Der intellektuelle Austausch, der sich hier abzeichnet, hatte natürlich auch Konsequenzen für die inhaltliche Entwicklung des figürlichen Buchschmuckes, bei dessen Interpretation man den beachtlichen Horizont der Auftraggeber und Buchmaler berücksichtigen muss. Die Ergebnisse des Forschungsprojekts besitzen Relevanz für die gesamte Forschung zur europäischen Buchmalerei des Mittelalters und werden zum einen in Form eines gedruckten Kataloges veröffentlicht, der auch als E-Book in der kostenlos zugänglichen E-Book-Library des FWF online gestellt werden soll. Außerdem ist geplant, die Ergebnisse in adaptierter Form in die Onlinepräsentation der Sondersammlungen der Universitäts- bibliothek Graz einfließen zu lassen.

Handschriften zählen zu den aussagekräftigsten Überlieferungszeugen aus dem Mittelalter. Sie sind wertvolle Quellen, die Informationen zu dieser Epoche und ihrer Bedeutung für die Gegenwart bereithalten. Der Handschriftenbestand in der Universitätsbibliothek Graz ist - nach der Nationalbibliothek in Wien - der größte seiner Art in öffentlichem Besitz in Österreich. Mit der nun abgeschlossenen Untersuchung der zum überwiegenden Teil bis dahin kaum oder gar nicht kunsthistorisch erschlossenen Werke des 13. Jahrhunderts wurde ein bedeutender Teil der Sammlung präziser in seinen historisch-kulturellen Kontext eingebettet. Darüber hinaus wurden Erkenntnisse über die einzelnen Bücher u. a. in Bezug auf ihre Herkunft und Besitzgeschichte sowie auf Aspekte ihrer Ausstattung wie Ikonographie und Funktion des Figurenschmucks neu gewonnen oder erweitert. Es bestehen nun solidere Grundlagen für die angemessene Beurteilung der historischen Bedeutung der untersuchten Handschriften, was für alle mediävistischen Forschungsrichtungen von Relevanz ist und den Wert der Handschriften als gesellschaftlich bedeutende Denkmäler manifestiert und klarer hervortreten lässt. Ausgehend von den Einzelbeobachtungen sind in dem Projekt auch übergreifende Fragestellungen behandelt worden, und es ließen sich neue Facetten zu unserem Bild von der Handschriftenproduktion im 13. Jahrhundert sowie von der Bildungs-, Lokal- und Kulturgeschichte jener Regionen hinzufügen, in denen die Bücher entstanden sind. Das betrifft zum einen die Steiermark, Kärnten und Slowenien, wo sich die Klöster befanden, aus deren Bibliotheken sich die Grazer Sammlung zusammensetzt. Doch hat sich bei der Untersuchung des Buchschmuckes gezeigt, dass dieser durchaus nicht nur in den Klöstern selbst oder in der näheren und weiteren Umgebung entstanden ist: Bei einem erheblichen Teil handelt es sich um Importe aus anderen europäischen Zentren und Regionen, wie Paris und Bologna, aber auch Südfrankreich, England und Belgien, zu denen durch die Zuordnung der Grazer Handschriften ebenfalls neue Erkenntnisse gewonnen werden konnten.

Forschungsstätte(n)
  • Österreichische Akademie der Wissenschaften - 15%
  • Universität Wien - 85%
Nationale Projektbeteiligte
  • Christine Glassner, Österreichische Akademie der Wissenschaften , assoziierte:r Forschungspartner:in

Research Output

  • 1 Zitationen
  • 1 Publikationen
Publikationen
  • 2022
    Titel Die illuminierten Handschriften der Universitätsbibliothek Graz 1225?1300
    DOI 10.1553/978oeaw87448
    Typ Book
    Autor Schuller-Juckes M
    Verlag Osterreichische Akademie der Wissenschaften, Verlag
    Link Publikation

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