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Die Erkenntnistheorie und Metaphysik von Wesen und Modalität

The Epistemology and Metaphysics of Essence and Modality

Sonja Rinofner-Kreidl (ORCID: 0000-0002-4960-3705)
  • Grant-DOI 10.55776/P29050
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.10.2016
  • Projektende 31.03.2021
  • Bewilligungssumme 223.671 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Philosophie, Ethik, Religion (100%)

Keywords

    Phenomenology, Edmund Husserl, Modal Epistemology, Modal Metaphysics, Essentialism, Grounding

Abstract Endbericht

Modale Aussagen und Urteile sind integrale Bestandteile unseres Alltags: Wenn wir vorsichtig sind, packen wir einen Regenschirm ein, weil wir, obwohl es jetzt sonnig ist, urteilen, dass ein Regenschauer am Nachmittag möglich ist. Wir verstehen die Warnung, dass ein Gegenstand zerbrechen könnte, ließen wir ihn fallen. Wenn wir mit grundsätzlichen Prinzipien der Geometrie vertraut sind, wissen wir, dass die Winkelsumme eins Dreiecks 180 Grad betragen muss; so wie wir wissen, dass mathematische und geometrische Wahrheiten generell mit Notwendigkeit gelten. Wenn wir darüber nachdenken, wissen wir, dass es bloß kontingenterweise so ist, dass wir Distanzen in Meter und Yards messen und dass dies auch hätte anders sein können. Eine Philosophie der Modalität stellt bezüglich dieser und anderer modaler Aussagen zwei Fragen eine metaphysische (M) und eine erkenntnistheoretische (E): (M) Was ist Modalität? Auf Grund von was ist etwas möglich bzw. notwendig? (E) Wie erlangen wir Wissen über modale Aussagen? Was begründet unser Wissen darüber, dass etwas möglich bzw. notwendig ist? Dies sind die zentralen Fragen zweier intensiv debattierter Subdisziplinen in der zeitgenössischen theoretischen Philosophie der modalen Metaphysik und der modalen Erkenntnistheorie. Das vorliegende Forschungsprojekt befasst sich v.a. mit den Aussichten einer essentialistischen Antwort auf diese Fragen. Laut einigen essentialistischen Zugängen in aktuellen Debatten, besteht der modale Status von Aussagen vermöge der Wesen der Dinge, über die diese Aussagen sprechen. Überdies wird behauptet, dass auch unser Wissen über modale Aussagen in unserem Wissen über entsprechende Wesen gründet. Ausgehend von der Hypothese, dass essentialistische Zugänge einige zentrale Vorteile gegenüber konkurrierenden Ansätzen haben, ist die Zielsetzung dieses Projektes eine doppelte: Zum einen sollen essentialistische Ansätze gegen grundlegende Einwände verteidigt werden und, zum anderen, soll er- forscht werden, worauf die essentialistische Grundannahme, dass Modalität in Wesen gründet, genau hinausläuft. Der genuin neue und innovative Aspekt dieses Projektes liegt darin, dass die oben genannten Zielsetzungen und Fragen mit den Mitteln der Husserlschen Phänomenologie bearbeitet werden. Obwohl Edmund Husserls phänomenologische Wesenslehre zentrale Ausgangspunkte, Voraussetzungen und Probleme mit zeitgenössischen essentialistischen Theorien teilt, ist das Potential von Husserls Arbeiten in der aktuellen Debatte um Wesen und Modalität bislang kaum gewürdigt worden. Ziel dieses Projektes ist es, dies zu ändern und zu zeigen, dass der Einsatz phänomenologischer Methoden und Konzepte zur Klärung und Lösung aktuell brisanter Probleme in der Philosophie der Modalität beitragen kann und dass so originelle und bahnbrechende Forschungsergebnisse erreicht werden können.

Dem Projekt "Die Erkenntnistheorie und Metaphysik von Wesen und Modalität" lagen v.a. zwei Fragen aus der Philosophie der Modalität, d.h. der Philosophie der Begriffe Möglichkeit und Notwendigkeit, zugrunde: (MQ) Was ist Modalität? Auf Grund wessen ist etwas möglich bzw. notwendig? (EQ) Wie erlangen wir Wissen über modale Aussagen? Was begründet unser Wissen darüber, dass etwas möglich bzw. notwendig ist? Dies sind die zentralen Fragen zweier intensiv debattierter Subdisziplinen in der zeitgenössischen Philosophie - der modalen Metaphysik (MQ)und der modalen Erkenntnistheorie (EQ). Die dem Projekt zugrundeliegende These war, dass der Begriff des Wesens bzw. der Essenz eine zentrale Rolle in der Beantwortung dieser Fragen spielt. (MA) Wenn eine Proposition p notwendig ist, dann ist dies so, weil p wahr ist vermöge des Wesens einer bestimmten Sache oder Entität e. (EA) Unser Wissen über Modalität basiert auf unserem Wissen über das Wesen bzw. die Natur von Sachen. Das Ziel des Projektes war die kritische Beurteilung zweier philosophischer Zugänge, die beide diese essentialistischen Antworten vertreten: der Husserl'schen Phänomenologie und des neo-Aristotelischen Essentialismus. Diebezüglich standen folgende Forschungsfragen im Zentrum des Projektes: (1) Wie lässt sich für (EA), d.h. für die Behauptung, dass modalen Wissen Wissen über Wesenswahrheiten zugrunde liegt, argumentieren? (2) Wie genau kann eine Erkenntnistheorie von Wesen aussehen; m.a.W., wie erlangen wir Wissen über Wesenswahrheiten? (3) Kann (MA), i.e. die Behauptung, dass Wesenswahrheiten der Grund bzw. Erklärung für notwendige Wahrheiten sind, einer genaueren Prüfung standhalten? (4) Welche Art von Erklärungsverhältnis besteht genau zwischen Wesen und Modalität? (5) Was genau ist das Verhältnis zwischen phänomenologischen und neo-Aristotelischen Zugängen zu Wesen und Modalität. Im Bezug auf (1) konnte das Projekt ein neues Argument für die Wichtigkeit von Wesens-Wissen für die Erlangung von Wissen über Modalität entwickeln. Das Projekt beobachtete, dass die meisten der intensiv diskutierten Zugänge in der modalen Erkenntnistheorie am sogenannten "Problem of Modal Epistemic Friction" leiden. Kurz zusammengefasst, die diskutierten Zugänge verwenden Methoden, die restringiert werden müssen, damit sie uns in unserem Streben nach modalem Wissen nicht in die Irre führen. Der Forschungsergebnisse des Projektes gemäß kann Wesenswissen, d.h. das Wissen um Wesenswahrheiten genau das leisten. Wie aber erlagen wir Wissen über Wesenswahrheiten? Durch den Vergleich und die Kritik von einschlägigen Theorien aus der phänomenologischen und der neo-Aristotelischen Tradition konnte das Projekt signifikante Beiträge zu einer Beantwortung der Fragen (2) und (5) liefern. In Bezug auf die metaphysischen Fragen konnte das Projekt eine innovative Antwort auf die zurzeit vorherrschende Kritik, der zufolge Modalität nicht mittels Wesen erklärt werden kann, geben. Durch eine Neuinterpretation der Erklärungsrelation, die zwischen Wesen und Modalität besteht, konnte das Projekt die Behauptung in (MA) verteidigen und so die Fragen (3) und (4) beantworten.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Graz - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Uwe Meixner, Universität Augsburg - Deutschland
  • Asbjørn Steglich-Petersen, Aarhus University - Dänemark
  • Dan Zahavi, University of Copenhagen - Dänemark
  • Roberta De Monticelli, San Raffaele University, Milan - Italien
  • Anand Jayprakash Vaidya, San Jose State University - Vereinigte Staaten von Amerika
  • Tuomas Tahko, University of Bristol - Vereinigtes Königreich
  • Sonia Roca Royes, University of Sterling - Vereinigtes Königreich

Research Output

  • 97 Zitationen
  • 5 Publikationen
  • 6 Disseminationen
  • 4 Wissenschaftliche Auszeichnungen
Publikationen
  • 2021
    Titel The Epistemology of Modality
    Typ Journal Article
    Autor Anand Vaidya
    Journal Stanford Encyclopedia of Philosophy
    Link Publikation
  • 2020
    Titel The Structure of Essentialist Explanations of Necessity
    DOI 10.1002/tht3.436
    Typ Journal Article
    Autor Wallner M
    Journal Thought: A Journal of Philosophy
    Seiten 4-13
    Link Publikation
  • 2020
    Titel Essence, Explanation, and Modality
    DOI 10.1017/s0031819120000200
    Typ Journal Article
    Autor Wallner M
    Journal Philosophy
    Seiten 419-445
    Link Publikation
  • 2018
    Titel The epistemology of modality and the problem of modal epistemic friction
    DOI 10.1007/s11229-018-1860-2
    Typ Journal Article
    Autor Vaidya A
    Journal Synthese
    Seiten 1909-1935
    Link Publikation
  • 2018
    Titel The ground of ground, essence, and explanation
    DOI 10.1007/s11229-018-1856-y
    Typ Journal Article
    Autor Wallner M
    Journal Synthese
    Seiten 1257-1277
    Link Publikation
Disseminationen
  • 2018
    Titel Essence and Modality
    Typ Participation in an activity, workshop or similar
  • 2019
    Titel Modality and Fiction
    Typ Participation in an activity, workshop or similar
  • 2020
    Titel Husserl on Essence and Predication
    Typ Participation in an activity, workshop or similar
  • 2020
    Titel The Epistemology of Modality and the Problem of Modal Epistemic Friction
    Typ A talk or presentation
  • 2020
    Titel The Epistemology of Grounding
    Typ A talk or presentation
  • 2017
    Titel Reconceiving Conceivability
    Typ Participation in an activity, workshop or similar
Wissenschaftliche Auszeichnungen
  • 2020
    Titel Invited Talk
    Typ Personally asked as a key note speaker to a conference
    Bekanntheitsgrad Continental/International
  • 2019
    Titel Invited Talk
    Typ Personally asked as a key note speaker to a conference
    Bekanntheitsgrad Continental/International
  • 2018
    Titel Invited Talk
    Typ Personally asked as a key note speaker to a conference
    Bekanntheitsgrad Continental/International
  • 2017
    Titel Invited Talk
    Typ Personally asked as a key note speaker to a conference
    Bekanntheitsgrad Continental/International

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