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Die Carnap/Neurath-Korrespondenz

The Carnap/Neurath-Correspondence

Johannes Friedl (ORCID: 0000-0003-4815-3340)
  • Grant-DOI 10.55776/P30377
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.11.2017
  • Projektende 31.10.2021
  • Bewilligungssumme 201.138 €

Wissenschaftsdisziplinen

Philosophie, Ethik, Religion (100%)

Keywords

    Rudolf Carnap, Otto Neurath, Vienna Circle, Logical Empiricism

Abstract Endbericht

Hauptsächliches Ziel dieses Projekts ist die Edition einer Auswahl aus der umfangreichen Korrespondenz zwischen Rudolf Carnap (18911970) und Otto Neurath (18821945). Carnap und Neurath waren (neben Moritz Schlick) zweifellos die dominierenden Figuren des Wiener Kreises. Die enge Beziehung und Zusammenarbeit zwischen den beiden spiegelt sich im überaus umfangreichen Briefwechsel ab 1926; die Korrespondenz umfasst ca. 650 teils sehr umfangreiche Briefe. Da dieser Briefwechsel in zwei verschiedenen Archiven liegt und in keinem der beiden durch ein exaktes Verzeichnis erschlossen ist, hat bis heute niemand genauen Überblick über die Korrespondenz. Dabei ist die wissenschaftliche Bedeutung dieser Korrespondenz ganz erheblich. Das lange vorherrschende Klischee, wonach es sich beim Wiener Kreis um eine einheitliche und philosophisch letztlich ziemlich naive Schule gehandelt hat, kann wohl mittlerweile als überwunden gelten. Bei allen Gemeinsamkeiten wie wissenschaftlicher und antimetaphysischer Einstellung sind bei genauerem Hinsehen grundsätzliche Differenzen auszumachen, auch innerhalb des sogenannten linken Flügels, dem neben Carnap und Neurath üblicherweise u.a. auch Philipp Frank, Hans Hahn und Edgar Zilsel zugerechnet werden. Diese Verschiedenheiten und internen Kontroversen wurden lange Zeit von der post-positivistischen Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie völlig ignoriert, dabei finden sich insbesondere bei Neurath sehr deutliche Vorwegnahmen von später etwa durch Thomas Kuhn oder Paul Feyerabend populär gemachten Ansichten. Die im Briefwechsel geführten Debatten betreffen etwa die Entwicklung und geschichtliche Stellung des logischen Empirismus, die Frage nach der Struktur der Erkenntnis, vor allem aber die Frage, wie ein empiristischer, antimetaphysischer Standpunkt zu entwickeln ist. Manche dieser Kontroversen haben überhaupt kein Gegenstück in Form von publizierten Arbeiten, aber auch dort, wo das der Fall ist, sind die Briefe eine unschätzbare Quelle für den Hintergrund der Argumentationen, die Motive der Autoren und die eingeschlagenen Strategien. Die Carnap/Neurath- Korrespondenz stellt somit eine unschätzbare Quelle dar sowohl für das Verständnis von Standpunkten und Entwicklungen beider Autoren als auch für die Erforschung der so überaus einflussreichen Bewegung des logischen Empirismus im Allgemeinen. Des Weiteren liefert die Korrespondenz wertvolle Einblicke in wissenschaftsinterne wie wissenschaftsexterne Hintergründe, im Besonderen in die Geschichte der in den dreißiger Jahren ins Exil vertriebenen mitteleuropäischen Wissenschaft. Das Projekt zielt auf die Edition einer nach nachvollziehbaren inhaltlichen Kriterien ausgewählten Zahl von Briefen (ca. 80 Schreiben). Ein Kommentar soll diese wertvolle philosophische, aber auch zeitgeschichtlich bedeutsame Quelle erschließen.

Die Wiederentdeckung und Neubewertung des Wiener Kreises ist nun schon seit einiger Zeit im Gange, die erstaunliche Pluralität innerhalb der Bewegung des logischen Empirismus ist damit nicht länger zu übersehen. Das Projekt konzentrierte sich auf Rudolf Carnap (1891- 1970) und Otto Neurath (1882-1945) und deren Beziehung zueinander. Überaus enge Zusammenarbeit und gegenseitige Anregung war von Anfang an verwoben mit tiefgehenden Differenzen; Differenzen, die beide in ihren Publikationen aus strategischen Gründen nicht betonten. Dieses zwei Jahrzehnte, bis zu Neuraths Tod währende Zusammenspiel ist vor allem in der fast 600 Briefe umfassenden Korrespondenz dokumentiert. Der Briefwechsel, der auch für die Entwicklung der Bewegung des logischen Empirismus als ganzer eine maßgebliche Quelle darstellt, ist in seiner Bedeutung von den einschlägigen Experten seit langem anerkannt. Mit der Edition der Carnap/Neurath-Korrespondenz zielte das Projekt auf das Schließen einer schon seit langem als schmerzlich empfundenen Lücke. Über die Fachgrenzen hinaus liefert der Briefwechsel auch Einsichten nicht nur in soziale, kulturelle und politische Hintergründe im Mitteleuropa dieser Zeit, sondern auch zur Situation emigrierter Intellektueller. Als hauptsächliches Projektergebnis liegt nunmehr eine online zugängliche Edition dieser Korrespondenz vor unter https://doi.org/10.48666/872268. Diese Fassung folgt den Maßstäben einer kritischen Edition; jeder Brief ist von einem kurzen editorischen Bericht begleitet, textkritisch bearbeitet und (gegenwärtig noch nicht völlig abgeschlossen) inhaltlich kommentiert. Auch die Annotationen des jeweiligen Empfängers sind berücksichtigt. Eine gedruckte Auswahl der Briefe, die im Verlag Meiner erscheinen wird, ist in Vorbereitung. Eine zweites, auf der Edition aufbauendes Projektziel war, den Briefwechsel auch sofort heranzuziehen, um die Entwicklung der jeweiligen Konzeptionen und deren Unterschiede zu erhellen und zu kontextualisieren. Das betrifft so zentrale Punkte wie Entstehung und Ausgestaltung des Physikalismus, die Protokollsatzdebatte, den Begriff der Wahrheit oder auch die bereits von beiden Autoren diskutierte Frage nach Entstehung und historischer Einordnung des logischen Empirismus; Diskussionen, die im Briefwechsel oft in Zusammenhang mit den Positionen von Zeitgenossen wie etwa Karl Popper, Bertrand Russell, Moritz Schlick, Alfred Tarski oder Ludwig Wittgenstein geführt werden. Einige dieser Fragen wurden im Rahmen des Projekts in einzelnen Vorträgen und bei einem kleinen Symposium (innerhalb der großangelegten HOPOS-Konferenz in Groningen 2018) behandelt, insbesondere aber bei der zentralen wissenschaftlichen Projektveranstaltung, der Konferenz Wege der wissenschaftlichen Weltauffassung in Graz im September 2019 (Tagungsband im Erscheinen). Bereits publiziert vorliegende Aufsätze beschäftigen sich u. a. mit dem Problem des Realismus beim jungen Carnap oder der Beziehung des Wiener Kreises zu Wittgenstein.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Graz - 100%

Research Output

  • 7 Zitationen
  • 6 Publikationen
Publikationen
  • 2020
    Titel Otto Neuraths Methodologie; In: Die Soziologie und ihre Nachbardisziplinen im Habsburgerreich
    Typ Book Chapter
    Autor Friedl
    Verlag Böhlau
    Seiten 4
  • 2021
    Titel Realism and Anti-Realism in Young Carnap
    DOI 10.1007/978-3-030-58251-7_7
    Typ Book Chapter
    Autor Friedl J
    Verlag Springer Nature
    Seiten 149-168
  • 2024
    Titel Ways of the Scientific World-Conception, Rudolf Carnap and Otto Neurath
    DOI 10.1163/9789004680203
    Typ Book
    Autor Damböck C
    Verlag De Gruyter
    Link Publikation
  • 2024
    Titel Briefwechsel
    DOI 10.28937/978-3-7873-4515-1
    Typ Book
    Verlag Felix Meiner Verlag
  • 2024
    Titel Caught in the Middle? Empiricism, Epistemology, and Metaphilosophy in the Development of Carnap's Views on Protocol Sentences; In: Ways of the Scientific World-Conception. Rudolf Carnap and Otto Neurath
    DOI 10.1163/9789004680203_009
    Typ Book Chapter
    Verlag BRILL
  • 2021
    Titel The Vienna Circle's relationship with Wittgenstein
    DOI 10.4324/9781315650647-33
    Typ Book Chapter
    Autor Friedl J
    Verlag Taylor & Francis
    Seiten 279-287

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