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Religion und Vernunft im Vedanta des indischen Mittelalters

Religion and Reason in Vedanta of Medieval India

Marcus Schmücker (ORCID: 0000-0002-3961-4128)
  • Grant-DOI 10.55776/P30622
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.01.2018
  • Projektende 31.03.2021
  • Bewilligungssumme 227.890 €

Wissenschaftsdisziplinen

Philosophie, Ethik, Religion (30%); Sprach- und Literaturwissenschaften (70%)

Keywords

    Hinduism, Reason, Belief, Religion, Indology, Theology

Abstract Endbericht

Rationale Theologie, die ein höchstes Wesen mithilfe menschlicher Vernunft beweisen will, wurde durch die Entwicklung der philosophischen und theologischen Traditionen Indiens durch durch das Werk des Nyaya-Philosophen Udayana (984 n. Chr.) beeinflusst. Udayana reagiert nicht nur auf Argumente der Buddhisten, der Mimasa, der Jainas und der materialistischen Philosophen, sondern hebt auch Einwände auf, mit denen bezweifelt wurde, dass die Kraft der Vernunft nicht ausreicht, um die Existenz eines Gottes zu beweisen. Die Diskussion um die Existenz Gottes behandelt grundlegende Fragen nach Kausalität, Verkörperung/Körperlosigkeit und Grenzen menschlicher Vernunft sowie Probleme der Atomtheorie und Fragen nach der Natur mathematischer Entitäten. Doch in gleicher Weise bezeugt das 13. Jh. Lehren in Südindien, die von der rationalen Theologie abweichen und den Veda als einziges Beweismittel für die metaphysische Wahrheit vertraten. Phi- losophen und Theologen aus der Schule Madhvas (Dvaita) und des Visiadvaita-Vedanta ordneten die Vernunft der Autorität des Veda unter: Eine auf Vernunft basierende Schlussfolgerung kann nur helfen, metaphysische Wahrheit zu beweisen, wenn sie der Interpretation des Veda dient. Gemäß diesen beiden Schulen des theistischen Vedanta reicht die menschliche Vernunft nicht aus, die Existenz Gottes zu beweisen. Ausschließlich der Veda ist für sie das Beweismittel. Die Kritik an der rationalen Theologie des Nyaya wie sie im Werk Vedantadesikas zu finden ist, ist Gegenstand von Marcus Schmückers Forschungsarbeiten. Ziel des beantragten Projektes soll eine Monographie sein, die die skizzierte Debatte und ihre Argu- mente basierend auf Übersetzungen von Sanskrit-Texten aus der Schule des Nyaya, Madhvas und des Visiadvaita Vedanta philosophisch rekonstruiert. Im Mittelpunkt soll aber ein für diese Debatte relevanter Abschnitt aus Vyasatirthas (1460-1539) Werk, Totentanz der rationalen Argumente (Tarkataava) stehen, der ins Englische übersetzt werden soll. Keines von Vyasatirthas größeren Werken wurde bislang übersetzt, aber Wissenschaftler wie Lawrence McCrea, Valerie Stoker und Michael Williams (Angestellter im Projekt) haben vor kurzem begonnen, Vyasatirthas Rolle als eine intellektuelle und politische Figur im Reiche Vijayanagara zu erforschen. Das Projekt wird Vyasatirthas philosophischen Argumente einer breiteren Öffentlichkeit interessierter Nicht-Spezialisten zugänglich machen. Ebenfalls sollen Manuskripte unveröffentlichter Kommentare zum Tarkataava eingesehen werden. Zentrale Argumente der Lehre Vyasatirthas sollen mit Vedantadesikas Argumenten in den einschlägigen Werken verglichen werden. Ferner soll eine Konferenz organisiert werden, die Wissenschaftler, die zu komparativen Themen anderer religiöser Traditionen (Judentum, Christentum, Islam) arbeiten, mit Wissenschaftlern, die zur indischen Philosophie arbeiten, zusammenbringt. Das Projekt ist am Institut für Kultur und Geistesgeschichte der Österreichischen Akademie der Wissenschaften angesiedelt und wird unter der Leitung von Marcus Schmücker durchgeführt. Michael Williams ist der einzige Projektangestellte.

Eine Monographie, die 2022/2023 erscheinen soll, konnte fertiggestellt werden; sie enthält sowohl eine philologische Studie des Textes des śvaravda (=V) als auch eine philosophische Rekonstruktion von Vysatrthas Argumenten. Sie umfasst ebenfalls eine kritische Ausgabe, Übersetzung und Untersuchung des V von Vysatrthas Tarkatava, einem Sanskrit-Text, der im sechzehnten Jahrhundert in Südindien als Kritik an der rationalen Theologie der Navya-Nyya-Tradition verfasst wurde. Die vorliegende Übersetzung ist die erste, die ein Kapitel des Tarkatava ins Englische überträgt. Vier verschiedene handschriftliche Zeugnisse des Tarkatava aus der Bibliothek von Mysuru wurden entdeckt. Alle vier Manuskripte wurden kollationiert und ermöglichten die bestehenden Ausgaben des V, die zahlreiche Fehler und problematische Lesarten aufweisen, zu korrigieren. So konnten neue Einblicke in Vysatrthas Darstellung von Gageśas formalen Schlussfolgerungen auf die Existenz Gottes gewonnen werden und seine Argumente gegen den Naiyyika Udayana sowie entscheidende Passagen aus dem Abschnitt des V besser verstanden werden. Im weiteren Verlauf des Projekts konnten ebenfalls Manuskripte von Vijayndra Trthas Kommentar zum Tarkatava, der in Mysuru aufbewahrt wird, sowie des Abhinavatava von Satyantha Trtha, einer intellektuellen Fortsetzung des Tarkatava, die im siebzehnten Jahrhundert geschrieben wurde, beschafft werden. Diese Werke waren der westlichen Gelehrsamkeit weitgehend unbekannt. Es wurde festgestellt, dass beide Texte neue Lesarten des V sowie ein tieferes Verständnis in die Bedeutung des Textes enthalten, die das Wissen der Mdhva-Tradition in den Jahrhunderten nach Vysatrtha widerspiegelt. Auf der Grundlage dieser Quellen konnte das Projekt auch neues Licht auf die Rezeption des Navya-Nyya in Südindien werfen, und zwar weit mehr als im Projektantrag vorgesehen war. Durch das sorgfältige Studium der Sekundärquellen konnte sowohl der starke Einfluss des Navya-Naiyyika Jayadeva Pakadhara aus dem fünfzehnten Jahrhundert auf Vysatrthas Argumente im V nachgewiesen und untersucht werden, als auch deutlich gemacht werden wie sehr Jayadevas Interpretation der Werke Gageśas die Kritik Vysatrthas geprägt hat.

Forschungsstätte(n)
  • Österreichische Akademie der Wissenschaften - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Jacqueline Suthren Hirst, University of Manchester - Vereinigtes Königreich
  • Christopher Minkovski, University of Oxford - Vereinigtes Königreich

Research Output

  • 1 Zitationen
  • 1 Publikationen
Publikationen
  • 2020
    Titel The Impact of Navya-Nyaya on Madhva Vedanta: Vyasatirtha and the Problem of Empty Terms
    DOI 10.1007/s10781-020-09453-y
    Typ Journal Article
    Autor Williams M
    Journal Journal of Indian Philosophy
    Seiten 205-232
    Link Publikation

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