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Bestiarium Mesopotamicum: Tieromina im Alten Mesopotamien

Bestiarium Mesopotamicum: Animal Omens in Ancient Mesopotamia

Nicla De Zorzi (ORCID: 0000-0003-2015-1597)
  • Grant-DOI 10.55776/P31032
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.10.2018
  • Projektende 31.03.2022
  • Bewilligungssumme 370.827 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Geisteswissenschaften (10%); Sprach- und Literaturwissenschaften (90%)

Keywords

    Divination, Dog, Omens, Ancient Mesopotamia, Animals

Abstract Endbericht

Das Projekt untersucht einen altmesopotamischen Text, der nach seinen ersten Worten Wenn eine Stadt auf einem Hügel liegt genannt wird. Diese Komposition ist durch Keilschrifttafeln vor allem aus dem 7. Jh. v. Chr. überliefert. Sie enthielt ungefähr 13.000 Omina, d.h. Bedingungssätze, die ein ominöses Zeichen und seine Deutung enthalten (wenn eine Stadt auf einem Hügel liegt, wird es nicht gut sein, in dieser Stadt zu leben). Diese Omina sind auf über 100 thematische Kapitel verteilt. Gegenstand der Omen war die Lebenswelt der Vorzeichenkundigen: ihre physische Umwelt und Aspekte menschlichen und tierischen Verhaltens. Wenn eine Stadt ist nicht nur einer der längsten Texte zur Vorzeichenkunde, der aus dem alten Mesopotamien bekannt ist, er ist auch der inhaltlich vielfältigste. Dennoch ist wenig zur Interpretation dieses Texts gearbeitet worden ungeachtet der Tatsache, dass große Teile der Komposition in modernen Bearbeitungen vorliegen. Das Projekt wird einen großen Schritt in Richtung auf eine Füllung dieser Forschungslücke setzen, indem es sich auf jenen Teil von Wenn eine Stadt konzentriert, der sich mit dem Aussehen und Verhalten von Tieren beschäftigt. In philologischer Hinsicht wird das Projekt die bestehenden Editionen verbessern sowie den Abschnitt mit Vogelomina, der bisher noch nicht ediert worden ist, zum ersten Mal bearbeiten. In interpretativer Hinsicht wird das Projekt zeigen, dass die Tieromina in Wenn eine Stadt keinen geradlinigen Reflex eigentlichen tierischen Verhaltens darstellen, sondern als Bestiarium zu sehen sind, also gleichsam als Spiegel der Gesellschaft, in dem menschliches Verhalten und menschliche Bedürfnisse auf Tiere projiziert werden. Das Projekt beruht methodisch auf der Erkenntnis der textgebundenen, literarischen Natur mesopotamischer divinatorischer Texte, die von Vorzeichenkundigen unter sorgfältiger Verwendung standardisierter organisatorischer und interpretativer Regeln entworfen wurden. Das Potenzial dieses Zugangs wird insbesondere in einer Monographie zum kulturell bedingten Bild des Hundes vorgeführt, wie es sich aus divinatorischen und anderen Quellen aus dem alten Mesopotamien rekonstruieren lässt. In diesem Zusammenhang wird das Projekt methodologisch Neuland betreten, indem es in die Altorientalistik Fragestellungen und Methoden aus der historischen Anthrozoologie und aus den human-animal studies einführen wird. Schließlich wird das Projekt in Zusammenarbeit mit dem Austrian Centre for Digital Humantities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften eine innovative Online-Datenbank für die Erforschung mesopotamischer Texte zur Vorzeichenkunde entwickeln, die verknüpfte Suchen im Originaltext, in englischen Übersetzungen, im Glossar und in Metadaten u.a. zur Semantik, Bildersprache und Omenstruktur erlaubt. Diese Datenbank wird die Basis für ein zu entwickelndes umfassendes Online-Korpus der mesopotamischen divinatorischen Texte darstellen.

The project's object of study is a Babylonian collection of omens transmitted on cuneiform tablets from the first millennium BCE regarding animals and their behaviour, such as "If a dog digs in the dirt in front of a man and lies down - the man's wife is a serial adulteress." These omens are part of a series of terrestrial omens which is named Šumma lu ina mlê šakin "If a city is set on a height (- living in that city will not be good)" (abbreviated Šumma lu). Šumma lu is one of the most important divinatory series (in Assyriology, a multi-tablet work of literary or scholarly content) from Ancient Mesopotamia. This composition originally contained more than 13.000 individual omens distributed over more than 100 thematic chapters, of which 47 are entirely dedicated to animals. The animals treated range from small animals, such as snakes, scorpions, lizards, and various kinds of insects, to larger domesticated (e.g., sheep and donkeys) and wild animals (e.g., lions and foxes), as well as aquatic and amphibious creatures (fishes, frogs, tortoises) and birds. The project demonstrated that the animal omens from Šumma lu are less about animals as they are about humans. They are not straightforward reflections of actual animal behaviour, but are conceived as a culturally constructed bestiarium, that is, as a mirror of human society. Particular attention has been given to domestic animals. These stand by their very nature on the margins of the animal kingdom, in the liminal area between the feral or bestial and the human. Pigs and dogs are particularly interesting in this respect. Babylonian saw both animals as subjects with their own agency in the spaces of human action and as such as ideal symbolic stand-ins for humans. Consequently, pig and dog omens were used to express deep-rooted social values - foremost the value of male control over the household. The project revealed Babylonian animal omens as a huge - until now untapped - reservoir of information not only on human-animal relations but also on Babylonian society. These results constitute a paradigm shift in the study of Mesopotamian animal representations as a whole. Additionally, the project developed in collaboration with the Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH, ÖAW) an innovative online database for the study of Mesopotamian divinatory compositions. The database (https://tieromina.acdh-dev.oeaw.ac.at/) hosts new commented editions of the animal omens and introductions to the individual editions ("Overviews"). The latter contain in-depth but 'user-friendly' online studies of the hermeneutic 'toolbox' of Babylonian diviners-scholars, i.e. the various devices employed by Babylonian diviners-scholars to create complex omen sequences.

Forschungsstätte(n)
  • Österreichische Akademie der Wissenschaften - 20%
  • Universität Wien - 80%
Nationale Projektbeteiligte
  • Karlheinz Mörth, Österreichische Akademie der Wissenschaften , assoziierte:r Forschungspartner:in
Internationale Projektbeteiligte
  • Nils Heeßel, Julius-Maximilians-Universität Würzburg - Deutschland
  • Anne-Caroline Rendu Loisel, Université de Strasbourg - Frankreich
  • Lorenzo Verderame, Sapienza University of Rome - Italien
  • Catherine Mittermayer, University of Geneva - Schweiz
  • Sally M. Freedman, Princeton University - Vereinigte Staaten von Amerika
  • Abraham Winitzer, University of Notre Dame - Vereinigte Staaten von Amerika

Research Output

  • 10 Publikationen
  • 1 Datasets & Models
  • 4 Disseminationen
  • 1 Wissenschaftliche Auszeichnungen
Publikationen
  • 2023
    Titel Leaping lizards!
    DOI 10.25365/thesis.73577
    Typ Other
    Autor Lundeen-Kaulfus N
    Link Publikation
  • 2022
    Titel Ancient Mesopotamian Animal Omens: Structure and Patterns of Meaning
    Typ Journal Article
    Autor Nicla De Zorzi
    Journal Near Eastern Archeology
    Seiten 270-278
    Link Publikation
  • 2022
    Titel If Ants are Numerous in a Man's House Observations on Structure and Meaning in Mesopotamian Animal Omens
    Typ Journal Article
    Autor Judith Pftizner
    Journal Wiener Zeitschrift für die Kunde des Morgenlandes
    Seiten 395-410
  • 2022
    Titel Raving Dogs and Promiscuous Pigs: Rethinking the Representation of Animals in Mesopotamian Animal Omens; In: Magikon zon : Animal et magie dans l'Antiquité et au Moyen ge
    Typ Book Chapter
    Autor Nicla De Zorzi
    Verlag Institut de recherche et d'histoire des textes
    Seiten 31
    Link Publikation
  • 2021
    Titel Fragment of a stone slab with an Assyrian inscription
    Typ Journal Article
    Autor Pfitzner J.
    Journal Nouvelles Assyriologiques Brèves et Utilitaires
    Seiten 40-41
    Link Publikation
  • 2021
    Titel Ancient Mesopotamian Divinatory Series from the British Museum: New Texts and Joins
    DOI 10.1086/714660
    Typ Journal Article
    Autor De Zorzi N
    Journal Journal of Cuneiform Studies
  • 2020
    Titel Ninišzida and Ninazimua, Nippur version l. 104 (= Ur version l. 40)
    Typ Journal Article
    Autor Pfitzner J.
    Journal Nouvelles Assyriologiques Brèves et Utilitaires
    Seiten 7-9
    Link Publikation
  • 2020
    Titel Cows of battle, urinating lions, and frightened falcons: On metaphor in Sumerian literary compositions
    Typ Conference Proceeding Abstract
    Autor Pfitzner J.
    Seiten 95-115
    Link Publikation

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