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Mikrogameten des Schweinekokzids Cystoisospora suis

Microgametes of the porcine coccidium Cystoisospora suis

Anja Joachim (ORCID: 0000-0003-3082-6885)
  • Grant-DOI 10.55776/P33123
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.01.2020
  • Projektende 30.09.2024
  • Bewilligungssumme 397.593 €

Wissenschaftsdisziplinen

Veterinärmedizin (100%)

Keywords

    Development, Fertilization, Microgamete, Coccidia, Cystoisospora suis

Abstract Endbericht

Einzellige Parasiten aus der Gruppe der Kokzidien sind bedeutende Krankheitserreger bei Mensch und Tier. Bei Schweinen parasitiert als Vertreter dieser Gruppe Cystoisospora suis im Dünndarm von Ferkeln und kann zu schweren Verdauungsstörungen führen. Diese Parasiten vollziehen eine komplizierte Entwicklung in ihrem Wirt, wobei zunächst eine Vermehrung durch Vielteilung erfolgt, die von einer geschlechtlichen Entwicklung gefolgt ist, bei der unterschiedliche Stadien entstehen, die kleinen, beweglichen Mikrogameten und die größeren, unbeweglichen Makrogameten. Die Bildung und Verschmelzung dieser Stadien ist eine Voraussetzung für die Vollendung des Lebenszysklus des Parasiten, allerdings ist über diese letzte Phase wenig bekannt. Mittels bildgebender, molekularbiologischer und proteinbiochemischer Methoden soll die Reifung und Verschmelzung der Gameten näher untersucht werden, um parasiteneigene Proteine, die nur in dieser Entwicklungsphase gebildet werden, zu finden und zu charakterisieren. Um diese Stadien und ihre Entwicklung auf Zellebene darzustellen und zu untersuchen, steht ein Zellkultursystem zur Verfügung, in dem die vollständige Entwicklung von Cystoisospora suis in Dünndarm-Zellen stattfindet, was die Beobachtung und Analyse der Gameten und ihrer Verschmelzung erlaubt. Dieser biologische Prozess ist auch für verwandte Erreger unverzichtbar in der Entwicklung, so dass deren genauere Beschreibung nicht nur neue Kontrollstrategien gegen Cystoisospora suis, sondern auch gegen andere Parasiten wie Toxoplasma gondii, einen wichtigen Krankheitserreger des Menschen, verspricht. Um die Parasitenstadien genauer zu analysieren werden sie in der Zellkultur vermehrt, isoliert, von den Wirtszellen abgetrennt und mittels RNA-Analyse der Genexpression und Proteinanalysen mittels bioinformatischer Methoden und mit Massenspektrometrie sowie bildgebender Techniken (konfokale Lasermikroskopie) charakterisiert. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Analyse der Mikrogameten. Sobald Mikrogameten-spezifische Proteine definiert sind, werden diese funktionell eingehender charakterisiert, indem sie mittels immunologischer Methoden daran gehindert werden, die Makrogameten zu befruchten, womit eine Weiterentwicklung der Parasiten in der Zellkultur verhindert werden soll. Dieses Projekt stellt einen wichtigen Schritt zur Erforschung der Zell- und Entwicklungsbiologie der Kokzidien dar und ermöglicht die Definition spezifischer neuer Angriffspunkte für die Infektionsvermeidung mit Kokzidien, speziell Cystoisospora suis beim Schwein.

Porzine Cystoisosporose, eine gastrointestinale Erkrankung von Saugferkeln, verursacht durch den einzelligen Parasiten Cystoisospora suis, betrifft Schweinezuchtbetriebe weltweit. Trotz seiner globalen Verbreitung sind wenig Einzelheiten des Lebenszyklus' dieses Parasiten bekannt, die Hinweise auf Interventionsziele für die Anwendung von Medikamenten oder Impfstoffen liefern könnten. In diesem Projekt haben wir ein Zellkulturformat entwickelt, um alle Entwicklungsstadien des Parasiten im Labor zu vermehren, und anschließend speziell die sexuell differenzierten Stadien (Gamonten und Gameten) analysiert, die ein sogenanntes Nadelöhr für die Parasitenentwicklung darstellen, da die Population während dieser Entwicklung sehr klein ist. Diese bestehen aus Makrogameten, den "weiblichen" Stadien, die groß und unbeweglich sind, und den begeisselten, sehr mobilen "männlichen" Stadien, den Mikrogameten. Diese Stadien sind typisch für Parasiten aus dem Protozoen-Stamm der Apicomplexa und bilden die Grundlage für deren genetische Vielfalt durch sexuelle Fortpflanzung; sie sind jedoch schlecht charakterisiert, da sie nur vorübergehend für kurze Zeit und in begrenzter Zahl vorhanden sind. Wir konnten zeigen, dass die Gameten von C. suis im Labor fusionieren und umweltbeständige Übertragungsstadien, Oozysten, bilden, und dass diese Bildung durch Antikörper unterbrochen werden kann, die gegen spezifische Proteine prä-sexueller und sexueller Stadien des Parasiten gerichtet sind. Um zu testen, ob die Impfung von Schweinen mit diesen Antigenen auch die Entwicklung des Parasiten im Schweinewirt unterbrechen könnte, impften wir trächtige Sauen und infizierten experimentell deren Nachkommen. Die in der Muttermilch enthaltenen Antikörper wurden unmittelbar nach der Geburt auf die Ferkel übertragen und konnten die Ferkel vor den Folgen einer experimentellen C. suis-Infektion, d.h. Parasitenausscheidung und Gewichtsverlust, schützen. Dieses Projekt führte uns von der Entschlüsselung der -Omics der Entwicklungsbiologie von C. suis zur Anwendung der Grundlagenforschung für erste Schritte hin zu einem veterinärmedizinischen Anti-Parasiten-Impfstoffs. Darüber hinaus konnten wir zeigen, dass nicht nur zelluläre, sondern auch sezernierte Proteine sowie Lipide, die in Vesikeln von der Oberfläche des Parasiten abgegeben werden, eine stadienspezifische Zusammensetzung aufweisen und sowohl der Kommunikation mit dem Wirt und auch intra-spezifischer Zellkommunikation, z.B. zwischen Makro- und Mikrogameten, dienen können, um deren Interaktion zu erleichtern. Die Ergebnisse dieses Projekts führten zu mehreren begutachteten Publikationen in internationalen Fachzeitschriften und zu einem Patent auf die Anti-C. suis-Impfung von Schweinen und zu neuen Forschungsfragen zur Biologie von C. suis und seinem nächsten Verwandten, Toxoplasma gondii, dem weltweit am häufigsten vorkommenden Parasiten beim Menschen. Im Gegensatz zu C. suis kann T. gondii im Labor nicht in seinem gesamten Entwicklungszyklus vermehrt werden, weshalb C. suis als alternativer Organismus zur Ergänzung der T. gondii-Forschung dienen kann, da er unter Laborbedingungen unter Verwendung einer begrenzten Anzahl von Tierversuchen studiert werden kann.

Forschungsstätte(n)
  • Veterinärmedizinische Universität Wien - 100%

Research Output

  • 67 Zitationen
  • 9 Publikationen
  • 1 Methoden & Materialien
  • 2 Datasets & Models
  • 1 Wissenschaftliche Auszeichnungen
Publikationen
  • 2022
    Titel In vitro cultivation methods for coccidian parasite research
    DOI 10.1016/j.ijpara.2022.10.002
    Typ Journal Article
    Autor Feix A
    Journal International Journal for Parasitology
    Seiten 477-489
    Link Publikation
  • 2022
    Titel The transcriptome from asexual to sexual in vitro development of Cystoisospora suis (Apicomplexa: Coccidia)
    DOI 10.1038/s41598-022-09714-8
    Typ Journal Article
    Autor Cruz-Bustos T
    Journal Scientific Reports
    Seiten 5972
    Link Publikation
  • 2024
    Titel An in-depth exploration of the multifaceted roles of EVs in the context of pathogenic single-cell microorganisms
    DOI 10.1128/mmbr.00037-24
    Typ Journal Article
    Autor Feix A
    Journal Microbiology and Molecular Biology Reviews
    Link Publikation
  • 2022
    Titel Inhibition of sexual stage-specific proteins results in reduced numbers of sexual stages and oocysts of Cystoisospora suis (Apicomplexa: Coccidia) in vitro
    DOI 10.1016/j.ijpara.2022.09.006
    Typ Journal Article
    Autor Feix A
    Journal International Journal for Parasitology
    Seiten 829-841
    Link Publikation
  • 2021
    Titel Sexual Development in Non-Human Parasitic Apicomplexa: Just Biology or Targets for Control?
    DOI 10.3390/ani11102891
    Typ Journal Article
    Autor Cruz-Bustos T
    Journal Animals
    Seiten 2891
    Link Publikation
  • 2021
    Titel Progression of asexual to sexual stages of Cystoisospora suis in a host cell-free environment as a model for Coccidia
    DOI 10.1017/s0031182021001074
    Typ Journal Article
    Autor Feix A
    Journal Parasitology
    Seiten 1475-1481
    Link Publikation
  • 2024
    Titel Cystoisospora suis
    DOI 10.1016/j.pt.2024.03.009
    Typ Journal Article
    Autor Feix A
    Journal Trends in Parasitology
    Seiten 647-648
    Link Publikation
  • 2023
    Titel Unravelling the sexual developmental biology of Cystoisospora suis, a model for comparative coccidian parasite studies
    DOI 10.3389/fcimb.2023.1271731
    Typ Journal Article
    Autor Cruz-Bustos T
    Journal Frontiers in Cellular and Infection Microbiology
    Seiten 1271731
    Link Publikation
  • 2020
    Titel Characterization of Cystoisospora suis sexual stages in vitro
    DOI 10.1186/s13071-020-04014-4
    Typ Journal Article
    Autor Feix A
    Journal Parasites & Vectors
    Seiten 143
    Link Publikation
Methoden & Materialien
  • 2021
    Titel in vitro cultivation of Coccidian parasites in vitro
    DOI 10.1017/s0031182021001074; 10.1016/j.ijpara.2022.10.002
    Typ Physiological assessment or outcome measure
    Öffentlich zugänglich
Datasets & Models
  • 2023 Link
    Titel Proteomic analysis of different developmental stages of Cystoisospora suis (Apicomplexa: Coccidia) in vitro.
    DOI 10.3389/fcimb.2023.1271731
    Typ Database/Collection of data
    Öffentlich zugänglich
    Link Link
  • 2022 Link
    Titel The transcriptome from asexual to sexual in vitro development of Cystoisospora suis (Apicomplexa: Coccidia).
    DOI 10.1038/s41598-022-09714-8
    Typ Database/Collection of data
    Öffentlich zugänglich
    Link Link
Wissenschaftliche Auszeichnungen
  • 2022
    Titel Early Career Research Award
    Typ Research prize
    Bekanntheitsgrad Continental/International

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