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TRANSFORM

Thomas Konegger (ORCID: 0000-0002-0454-5062)
  • Grant-DOI 10.55776/PIN2181725
  • Bewilligungs­summe Einzelprojekte International
  • Status laufend
  • Projekt­beginn 01.02.2026
  • Projektende 31.07.2029
  • Bewilligungs­summe 433.625 €

Wissenschaftsdisziplinen

Chemie (50%); Maschinenbau (20%); Werkstofftechnik (30%)

Keywords

  • Ceramics,
  • Catalysis,
  • Additive Manufacturing,
  • Preceramic Polymers,
  • Glycerol Hydrogenolysis
Abstract

Die Wertsteigerung natürlicher Ressourcen ist ein wichtiger Prozess auf dem Weg zu einer nachhaltigen Energiewende. Bei der Herstellung von Biodiesel fallen große Mengen an Glycerin als Nebenprodukt an, das als Grundlage für andere chemische Verbindungen verwendet werden könnte. Um diese biologisch gewonnene Ressource aufzuwerten, sind neue Konzepte für die chemische Umwandlung erforderlich, die neue Ansätze in Bezug auf Reaktordesign und Reaktormaterialien erfordern. Das Ziel des TransForm-Projekts ist die Kombination der Entwicklung neuer makroskaliger Reaktordesigns mit der gleichzeitigen Bereitstellung von Funktionalitäten im Nanometerbereich, die sowohl strukturelle Stability als auch chemische Aktivität gewährleisten. Um dies in einem einzigen Prozess zu erreichen, werdenadditive Fertigungstechniken (3D-Druck) mitderpräkeramischen Polymertechnologie kombiniert, welche ein rationales Design keramischer Werkstoffe unter Verwendung molekularer Ausgangsverbindungen ermöglicht. Dieses Projekt wird in einem internationalen Konsortium durchgeführt, an dem das CNRS (IRCER) in Frankreich und zwei Gruppen der TU Wien in Österreich beteiligt sind, die jeweils ihr Fachwissen in ihren jeweiligen Fachgebieten der präkeramischen Polymertechnologie, der additiven Fertigung sowie der Katalyse einbringen. In der ersten Projektphase werden neue präkeramische Verbindungen entwickelt, die für verschiedene Druckverfahren geeignet sind und gleichzeitig Metallbestandteile enthalten, die für die chemische Aktivität bei der Glycerinumwandlung unerlässlich sind. In der zweiten Projektphasewerden diese neuen Verbindungen mittels verschiedeneradditiver Fertigungstechniken strukturiert, wodurch komplex geformte Keramiken mit optimierter chemischer Reaktivität und Zugänglichkeit entstehen. In der letzten Phase werden die neuen Material-und Verarbeitungskonzepte umgesetzt,umneuartigechemische Reaktorkonstruktionen zu entwickeln, die hinsichtlich ihres Potenzials für die Umwandlung von Glycerin in chemische Verbindungen mit Mehrwert evaluiert werden. Auf diese Weise wird TransForm nicht nur neue Erkenntnisse in den Bereichen Materialsynthese, Materialdesign und Keramiktechnologie generieren, sondern auch neue Ansätze für eine nachhaltige Generierung biobasierter Chemikalien auf Glycerinbasis liefern.

Forschungsstätte(n)
  • Technische Universität Wien - 100%

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