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Fortgeschrittene Quantenlogik-Techniken für molekulare Ionen

Advanced Quantum Logic Techniques for Molecular Ions

Philipp Schindler (ORCID: 0000-0002-9461-9650)
  • Grant-DOI 10.55776/PIN3213524
  • Bewilligungs­summe Einzelprojekte International
  • Status laufend
  • Projekt­beginn 01.10.2025
  • Projektende 30.09.2028
  • Bewilligungs­summe 591.739 €
  • Projekt-Website

Weave

Wissenschaftsdisziplinen

Chemie (20%); Physik, Astronomie (80%)

Keywords

  • Quantum logic,
  • Ion Trap,
  • Molecular Ions
Abstract

Die präzise Kontrolle über die Quanteneigenschaften immer komplexerer Systeme zu erlangen, ist eine der großen Herausforderungen der Quantenwissenschaft. Das vorliegende Projekt konzentriert sich darauf, die Kontrolltechniken für molekulare Ionen (geladene Moleküle) zu verbessern. In den letzten zehn Jahren wurden beeindruckende Fortschritte bei der Kontrolle des Quantenzustands relativ einfacher molekularer Ionen erzielt. Dieses Projekt zielt darauf ab, diese Kontrolle durch den Einsatz robuster und leistungsstarker Techniken, die für die Quanteninformationsverarbeitung entwickelt wurden, weiter zu verbessern. Das Projekt ist eine Zusammenarbeit zwischen drei führenden Forschungsgruppen: der ETH Zürich, der PTB Braunschweig und der Universität Innsbruck. Das Hauptziel besteht darin, neue Werkzeuge und Methoden zu entwickeln, um eine größere Vielfalt an molekularer Ionen zu kontrollieren, einschließlich komplexerer Moleküle und Systeme mit mehreren Molekülen. Um dies zu erreichen, nutzen die Forscher ihre gebündelte Expertise und drei verschiedene experimentelle Aufbauten. Sie arbeiten mit spezifischen molekularen Ionen wie H2, MgH, CaH und CaOH, um neue Techniken zu entwickeln und zu testen. Diese Techniken ermöglichen es ihnen: 1.Moleküle präzise in spezifischen Quantenzuständen vorzubereiten. 2.Die Rotations-Eigenschaften von Wasserstoff-Molekülionen zu untersuchen. 3.Verschränkte Zustände (ein zentrales Merkmal von Quantensystemen) zu erzeugen, die gegen Störungen resistent sind. 4.Quanten-Fehlerkorrektur auf molekulare Ionen anzuwenden, was für zuverlässiges Quantencomputing unerlässlich ist. Die entwickelten Werkzeuge und Methoden werden nicht nur die Grenzen der Quantentechnologien erweitern, sondern auch Anwendungen in der Grundlagenforschung finden: Sie werden helfen, fundamentale physikalische Theorien zu testen, nach neuen physikalischen Phänomenen zu suchen und Quantentechnologien voranzutreiben. Über die Physik hinaus könnte diese Arbeit auch Auswirkungen auf Bereiche wie die Quantenchemie haben.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Innsbruck - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Fabian Wolf, Leibniz Universität Hannover - Deutschland
  • Daniel Kienzler, ETH Zürich - Schweiz

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