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Rekonstruktion von alpinen Gefahren anhand von Seesedimenten

Deciphering Alpine hazard frequencies using lake sediments

Jasper Moernaut (ORCID: 0000-0003-3164-4274)
  • Grant-DOI 10.55776/PIN7180424
  • Förderprogramm Einzelprojekte International
  • Status laufend
  • Projektbeginn 01.09.2025
  • Projektende 31.08.2028
  • Bewilligungssumme 316.595 €

Weave: Österreich - Belgien - Deutschland - Luxemburg - Polen - Schweiz - Slowenien - Tschechien

Wissenschaftsdisziplinen

Geowissenschaften (100%)

Keywords

    Mountain hazards, Lake sediments, Climate Change, Debris Flows, Sediment Transport

Abstract

Beobachtungen und Modellrechnungen deuten darauf hin, dass Naturgefahren im Alpenraum wie Murgänge, Rutschungen und Hochwasser infolge des Klimawandels in Häufigkeit und Intensität zunehmen. Verlässliche, langfristige Datenreihen, die diese Entwicklungen belegen, fehlen jedoch weitgehend. Das Projekt ALPHA hat das Ziel, Veränderungen in der Häufigkeit und Stärke alpiner Gefahrenereignisse unter verschiedenen Klimabedingungen der letzten 10000 Jahren zu rekonstruieren und auf dieser Basis zukünftige Entwicklungen besser vorherzusagen. Untersucht werden Sedimentschichten in vier alpinen Seen im bayerisch-tirolischen Raum einer Region mit hoher Naturgefahrendichte. Zwei dieser Seen (Plansee und Achensee) dienen als sogenannte Supersites für die Erstellung langfristiger Ereignischronologien, während Walchensee und Eibsee als Ergänzung zur Analyse extremer Einzelereignisse herangezogen werden. Die Auswahl basiert auf umfangreichen Vorstudien, darunter geomorphologische Kartierungen, geophysikalische Untersuchungen, LiDAR-basierte Oberflächenanalysen sowie sedimentologische und geochemische Auswertungen von Bohrkernen. ALPHA fokussiert auf die systematische Analyse von Seesedimenten, um (i) verschiedene Gefahrenprozesse zu identifizieren, (ii) deren Magnituden abzuschätzen und (iii) Phasen erhöhter klimatischer Einfluss z. B. durch intensivere Starkniederschläge zu erkennen. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei analogen Wärmeperioden wie dem Holozänen Klimaoptimum und der Mittelalterlichen Warmzeit, die als Vergleichsrahmen für zukünftige Entwicklungen dienen können. Ein innovativer Aspekt des Projekts ist der Einsatz eines 4D-Ansatzes zur Analyse subaquatischer Sedimentdynamiken. Mittels wiederholter geophysikalischer Messungen, Bohrkernentnahmen und Kalibrierung durch Sedimentfallen werden Transport- und Ablagerungsprozesse räumlich und zeitlich modelliert. Zudem werden terrestrische und lakustrine Daten kombiniert, um Massen- und Impulsbilanzen zu erstellen, die Sedimentvolumina im See mit Erosions- und Massenbewegungsprozessen im Einzugsgebiet über jährliche bis jahrtausendealte Zeitskalen verknüpfen. ALPHA liefert damit ein verbessertes Prozessverständnis hinsichtlich (i) klimatischer Antriebsfaktoren, (ii) Sedimentverfügbarkeit, (iii) Transportmechanismen und (iv) Ablagerungsmustern unter veränderten Umweltbedingungen. Daraus entstehen belastbare Projektionen zur künftigen Häufigkeit, Intensität und Saisonalität alpiner Naturgefahren eine wertvolle Grundlage für Risikoanalysen und Anpassungsstrategien im Alpenraum.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Innsbruck - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Michael Krautblatter, Technische Universität München - Deutschland

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Österreichischer Wissenschaftsfonds FWF
Georg-Coch-Platz 2
(Eingang Wiesingerstraße 4)
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office(at)fwf.ac.at
+43 1 505 67 40

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