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Opera buffa und Spielkultur

Opera buffa and play culture

Ingrid Schraffl (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/PUB176
  • Förderprogramm Buchpublikation
  • Status beendet
  • Bewilligungssumme 16.000 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Sozialwissenschaften (15%); Kunstwissenschaften (65%); Mathematik (20%)

Keywords

    Opera buffa, Play theory, Venice

Abstract

Gegenstand dieser Dissertation ist eine Betrachtung der Opera buffa unter dem Aspekt des Spiels, also die Untersuchung einer Gattung der sogenannten europäischen Kunstmusik aus einer kulturwissenschaftlich- anthropologischen Perspektive. Dass das Spiel bzw. das Spielerische ein fundamentales Charakteristikum dieser Opernform ist, beweist die im 18. Jahrhundert dafür übliche Gattungsbezeichnung selbst, denn auf den meisten Buffa-Libretti und - Partituren ist auf dem Titelblatt die Angabe dramma giocoso vermerkt. In der Opernforschung wird der spielerische Aspekt dieser Gattung allerdings höchstens beiläufig und vor allem unhinterfragt erwähnt und sozusagen als selbstverständlich vorausgesetzt. Die vorliegende Arbeit verfolgt also das Ziel, diesen so grundlegenden Aspekt einer tiefgehenden Untersuchung zu unterziehen, um dem eigentlichen Wert und Sinngehalt dieser Operngattung im historischen Kontext ein Stück näher zu kommen sowie die Gründe ihres im 18. Jahrhundert außerordentlichen, europaweiten Erfolgs und den von ihr ausgehenden Reiz besser begreifen zu können. Das venezianische Opera-buffa-Repertoire im Zeitraum von 1770 bis 1790 dient als exemplarisches Beispiel für diese Untersuchung, für die eine räumliche und zeitliche Eingrenzung der zu analysierenden Werke notwendig war. Venedig eignet sich als die opernreichste Stadt im 18. Jahrhundert (Strohm, 1979) und als Wiege der Opera buffa besonders gut für eine solche Untersuchung, zumal die Stadt zur damaligen Zeit eine außerordentlich ausgeprägte Spiel- und Karnevalkultur pflegte und als europäische Hauptstadt des Vergnügens berühmt war. Wegen seiner ebenfalls besonderen Repräsentativität wurde der Zeitraum 1770- 1790 als Blütezeit und zugleich Zeit eines regelrechten internationalen Booms der Opera buffa gewählt, die gerade zu dieser Zeit als das internationale Kulturereignis schlechthin galt (Wiesend, 1995). Allerdings bezieht sich die These, wonach das Spielerische eine zentrale poetische und rezeptionsästhetische Kategorie dieser Gattung sei, trotz der erwähnten, aus praktischen Gründen notwendigen Einschränkung, allgemein auf das gesamte Phänomen Opera buffa. Aufgrund der Vielschichtigkeit des Spielbegriffs das Grimmsche Wörterbuch gibt für das Substantiv Spiel 23 Bedeutungen und 132 verschiedene Verwendungsmöglichkeiten an und Ludwig Wittgenstein wählte nicht umsonst gerade das Wort Spiel, um seine Theorie der Unmöglichkeit exakter Begriffsdefinitionen zu veranschaulichen und in Ermangelung einer allumfassenden Spieltheorie wurde als theoretische Grundlage ein methodologischer Pluralismus vorgezogen: Aus einem komplexen Diskurs nicht- mathematischer Theorien des Spiels aus unterschiedlichen Disziplinen (vor allem aus Kulturanthropologie, Verhaltensforschung, Psychologie, Pädagogik und Philosophie) werden möglichst viele verschiedene Wesensmerkmale und Facetten des Spiels herausgefiltert, die der darauffolgenden Ermittlung von Momenten des Spiels in der Opera buffa dienen. Hierbei muss ausdrücklich betont werden, dass sich die Untersuchung in Hinblick auf Spielelemente nicht allein auf die einzelnen Werke dieser Gattung beschränkt, sondern besonders auch ihren Aufführungskontext mit einbezieht. So wird nach zwei Überblickskapiteln (II. Venedig als Kultur- und Opernzentrum; III. Spiel und Theorien des Spiels) eine theoretische Übertragung des Spielbegriffs auf den Kontext einer Opera-buffa-Aufführung (IV. Die Opera buffa im Licht der Spieltheorien) versucht, wobei besonders auf das Opernhaus als Ort verschiedener Spielarten eingegangen wird, also auf den als gesellschaftliches Event oder Spiel betrachteten Opernbesuch (samt Glücksspielen und Maskierung des Publikums), sowie auf das Theater, die Musik und ihre Aufführung als Formen des Spiels. Dabei wird auch auf den weiteren Kontext Bezug genommen, also auf die besonders spielfreudige Stadt Venedig, auf die Verknüpfung von Karneval und Opernsaisonen etc., bevor dann konkret auf das Innere der Gattung (V. Die Gattungskonventionen der Opera buffa als Spielregeln) und auf die Werke selbst (VI. Elemente des Spiels in Werkbeispielen) ausführlich eingegangen wird. Der Zusammenhang zwischen den Inhalten der Opera buffa und ihrem Aufführungskontext wird immer wieder, vor allem im Schlussteil der Arbeit beleuchtet und gleichzeitig relativiert. Der Begriff des Spiels, dessen faszinierende Vielschichtigkeit es vermag, unterschiedliche Ebenen der Gattung und ihres Aufführungskontextes auf einen einzigen Nenner zu bringen, dient dabei als Interpretationsschlüssel für das gesamte, nicht nur venezianische Kulturphänomen.

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