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The Spanish Connection. French and Flemish Merchant Networks

The Spanish Connection. French and Flemish Merchant Networks

Eberhard Crailsheim (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/PUB222
  • Förderprogramm Buchpublikation
  • Status beendet
  • Bewilligungssumme 18.000 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (33%); Soziologie (33%); Wirtschaftswissenschaften (34%)

Keywords

    Social And Commercial Networks, Spain, France, The Netherlands, 17th century, America

Abstract

Alles ist ein Netzwerk! Seit einiger Zeit ist das Schlagwort Netzwerk in aller Munde, wird es doch als Erklärungsmodell für eine immer komplexer werdende Realität gerne herangezogen. Dabei wird versucht Struktur und Ordnung in ein Gewirr an Verbindungen zu bringen und diese mit Sinn zu versehen. In den Sozialwissenschaften ist dies bereits seit längerem üblich, und wird mit den entsprechenden Methoden durchgeführt (Social Network Analysis). In den historischen Wissenschaften hingegen, ist das Netzwerk nach wie vor oft nur eine Metapher bzw. ein modisches Schlagwort mit dem man sich gerne schmückt. In meinem Buch schlage ich einen interdisziplinaren Weg ein und verknüpfe sozialwissenschaftliche Praktiken der Netzwerkanalyse mit der wissenschaftlichen Herangehensweise der Historiker. Im Mittelpunkt meiner Analyse steht die Stadt Sevilla, die in der frühen Neuzeit der atlantische Handelsknotenpunkt par excellence war. Seit Mitte des 16. Jahrhunderts hatte sich ein reger Handelsaustausch zwischen Europa und Amerika entwickelt, der aufgrund strenger Monopolrechte zu einem überwiegenden Teil über Sevilla lief. Der Amerikahandel übte eine enorme Anziehungskraft auf ausländische Kaufleute aus (je nach Herkunft, in naciones eingeteilt), deren Zahl im Laufe des späten 16. Jahrhunderts stark anstieg. Die zentralen Akteure des Buches sind die naciones aus Frankreich und aus den südlichen Niederlanden, allgemein Flandern genannt. Diese beiden Gruppen stellten die wichtigsten Verbindungsmänner für Sevillas Handel mit Nordwest-Europa dar, von wo die meisten Waren kamen, die nach Amerika weiter verkauft wurden. Um die Verbindungen der flämischen und französischen Akteure in ausreichender Dichte und in ihrem Verlauf untersuchen zu können wurden Notariatsakte aus den Jahren, 1580, 1600, 1620 und 1640, auf deren Handelsaktivitäten in Sevilla hin untersucht. Zusätzlich wurden auch Daten aus dem Archivo General de Indias verwendet, um die wirtschaftlichen Netzwerke mit privaten zu vergleichen. Über den größten Teil der Untersuchungsperiode waren die Flamen, gemeinsam mit den Portugiesen, die dominante ausländische nacin Sevillas. Ihre Integration in Sevillas Gesellschaft und Wirtschaft funktionierte äußerst gut. Die nacin flamenca übernahm sehr schnell Sprache und Praktiken der spanischen Stadtelite und auch in religiösen Eifer stand sie ihr in nichts nach. Die Verwurzelung der französischen Kaufleute, deren Gruppe weit kleiner war als die der Flamen, war generell weit weniger stark. Viele von ihnen blieben nur für eine kurze Zeit in der Stadt und verließen sie nach Beendigung ihrer Geschäfte wieder. Als Ausnahme kann eine kleine Gruppe an Franzosen angesehen werden, die besonders gut integriert und im Laufe der Jahre durch den Amerikahandel zu beträchtlichem Wohlstand gekommen war. Für beide naciones waren Kontakte zur Heimat und zu Landsleuten wichtig. Hierbei lässt sich jedoch ein großer Unterschied zwischen Flamen und Franzosen ausmachen: Neben den Spaniern in der Stadt, waren die Landsleute für die privaten und wirtschaftlichen Verbindungen in den flämischen Netzwerken am wichtigsten. Die Anzahl der Franzosen war weit geringer als die der Flamen, und so schlossen sich die Franzosen neben ihren Kontakten zu Spaniern vor allem der flämischen nacin an. Meistens waren die Flamen deshalb innerhalb der französischen Netzwerke zahlreicher vertreten als die Franzosen selbst. Um wirtschaftlich und sozial Erfolg zu haben, waren die Franzosen also auf die Kooperation ihrer flämischen Schwester-nacin angewiesen. Abschließend sei noch auf zwei weitere Ergebnisse des Buches hingewiesen. Erstens müssen die von der Historiographie immer gerne als unwirksam bezeichneten spanischen Handelsverbote (Ausländer im Amerikahandel, Handel zwischen Krieg führenden Nationen etc.) neu bewertet werden, da die Ergebnisse des Buches zeigen, dass sie durchaus wirksam waren. Zweitens muss der kolportierte Beginn des Abstiegs Sevillas am Beginn des 17. Jahrhunderts, nach hinten verlegt werden, da Sevillas Handelsblüte bis mindestens 1620 anhielt, ein Jahr das von einem außerordentlich intensiven wirtschaftlichen Aktivität geprägt war.

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