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Malstil und Schreibsprache

Painting style and scribal language

Martin Roland (ORCID: 0000-0002-9503-7097)
  • Grant-DOI 10.55776/PUB228
  • Förderprogramm Buchpublikation
  • Status beendet
  • Bewilligungssumme 16.000 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Kunstwissenschaften (50%); Sprach- und Literaturwissenschaften (50%)

Keywords

    Book illumination, History of Books, Linguistics (German), History of Art, Mediaval History

Abstract

Untersuchungsgegenstand der einerseits kunsthistorisch-stilgeschichtlichen und andererseits germanis- tisch-sprachwissenschaftlichen Studie ist eine undatierte Bilderhandschrift des Jüngeren Titurel, (ehem. als Fernberger-Dietrichsteinsche Handschrift bekannt), die sich bis 1976 in Privatbesitz befand und daher der Wissenschaft nicht kontinuierlich zugänglich war. In vier einleitenden Abschnitten wird der Codex kurz als physisches Objekt beschrieben, die Forschungsgeschichte, besonders das verhängnisvolle Zusam- menwirken von Kunstgeschichte und Dialektbestimmung, abgehandelt, die Provenienzgeschichte vom 16. bis ins 20. Jahrhundert zusammengefasst (wobei einige neue Erkenntnisse präsentiert werden können) und schließlich, als Überleitung zu den beiden Hauptteilen, der Autor, Form und Inhalt des Werkes sowie dessen Überlieferung und Rezeption kurz vorgestellt werden. In den so konstituierten Rahmen werden die beiden Spezialstudien gestellt, die versuchen, mit den je spezifischen Mitteln der Fachdisziplinen der Autoren die Handschrift zu lokalisieren und zu datieren. Das Gemeinschaftsunternehmen, angeregt von Martin Roland, war so konzipiert, dass beide Partner unbeein- flusst vom neuesten Kenntnisstand des Kollegen ihren Abschnitt entwickelten und erst in einer zweiten Phase die erstaunlich übereinstimmenden Ergebnisse diskutiert wurden. Um den unabhängig erarbei- teten Vorschlag zur Lokalisierung Regensburg klarer in den Fokus zu stellen, wurden die beiden Ab- schnitte entsprechend konkretisiert und ergänzt. Der kunsthistorisch-stilgeschichtliche Abschnitt (Martin Roland) stellt zuerst die Situation in Tirol, dort- hin wurde der Codex zuletzt meist gesetzt, vor. Es finden sich im gut erforschten Bestand keinerlei sub- stantielle Vergleichsbeispiele. Vor allem die an der Grenze zum italienischen Kulturraum übliche Rezepti- on von dessen Errungenschaften weicht entscheidend von der durch Musterbücher geprägten punktuellen Übernahme von italienischen (und antiken) Vorbildern ab. Dieses Thema wird konkret an der Darstellung von Pferden in außergewöhnlichen Haltungen und an der Wiedergabe von aktuellen Veränderungen im Schiffsbau abgehandelt. Ein zweiter Schritt belegt, dass die Stilgrundlage, auf der die Ausstattung des Cgm 8470 aufbaut, zweifellos in Wien gelegt wurde. Die bisher vollkommen unbeachteten Deckfarbenini- tialen, vor allem die aufwendige Incipitseite fol. 1r, zeigen einen Initial- und Rankenstil, der ganz konkret auf die Entwicklung in Regensburg verweist, in die der Münchener Titurel um 1430/35 genau an die Stelle gesetzt wird, an der der Einfluss des Meisters der Worcester-Kreuztragung alle anderen Stilidiome zu ver- drängen beginnt. Die sprachwissenschaftliche Untersuchung (Peter Wiesinger) bringt zuerst Argumente vor, warum die bisher gängige Zuordnung zum Südbairischen nicht mehr aufrecht zu erhalten ist, weil es den immer wie- der behauptete Schreibunterschied in der Wiedergabe von mhd. k/ck als Affrikatenschreibung und Plosivschreibung , wie ihn die gesprochene Sprache der Regionen nahelegt, im 15. Jahrhundert nicht gab. Anhand von zehn Codices aus dem süd- und mittelbairischen Raum von Tirol über Bayern bis Wien (und einer elften Handschrift für das Nordbairische) werden deren unterschiedliches Verhalten innerhalb eines bairischen Usus (neutrale oder dialektale Schreibformen) untersucht und ganz unterschiedliche Verhaltensmuster der Schreiber bei Ortsveränderungen thematisiert. Da auch bei neutra- lem Schreibverhalten einzelne Dialektismen einfließen können, ist eine Bestimmung des Cgm 8470 mög- lich. Entscheidend ist der Unterschied innerhalb des Mittelbairischen bei mhd. ô, das im Westmittelbairi- schen und auch im Nordbairischen als Variante (ö) und im Ostmittelbairischen als Variante (a) auf Grund von dialektaler Ausspracheverschiedenheit wiedergegeben wird. Diese und weitere besondere Erschei- nungen westmittelbairischer und nordbairischer Art machen trotz sehr konservativem Verhalten des Schreibers der Münchener Handschrift Regensburg als Herkunftsort wahrscheinlich. Beide Arbeitsmodule gelangen unabhängig voneinander zum Ergebnis, dass einerseits der Schreiber und andererseits der Illuminator von Regensburg bestimmt waren und sich dort einordnen lassen. Die Emana- tion solcher Prägungen muss nicht zwangsläufig in dessen Ausgangspunkt erfolgt sein, die ökonomischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen machen jedoch eine Entstehung des so vielschichtigen Pro- dukts, der Münchener Handschrift des Jüngeren Titurel, in der Reichsstadt an der Donau sehr plausibel.

Forschungsstätte(n)
  • Österreichische Akademie der Wissenschaften - 100%

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