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Paradigmen und Polifunktionalität

Paradigms and Polifuncionality

Katharina Gerhalter (ORCID: 0000-0001-9654-0375)
  • Grant-DOI 10.55776/PUB694
  • Förderprogramm Buchpublikation
  • Status beendet
  • Bewilligungssumme 11.000 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Sprach- und Literaturwissenschaften (100%)

Keywords

    Spanish Adjectives and Adverbs, Diachrony, Polyfunctionality, Discourse Markers, Polysemy, Syntax-Semantics-Pragmatics Interface

Abstract

Die Arbeit beschäftigt sich mit der historischen Entwicklung einer Gruppe von vier spanischen Adjektiven, sowie deren entsprechenden Adverbien auf -mente und Kurzadverbien (Adjektivadverbien): preciso / precisamente, justo / justamente, exacto / exactamente und cabal / cabalmente. Im ersten Teil wird anhand von größeren Stichproben aus mehreren Jahrhunderten aus dem Corpus del Nuevo Diccionario Histrico jedes der vier Adjektiv-Adverb-Paare einzeln analysiert, und zwar in Hinblick auf deren lateinischen Ursprung und die einzelnen Bedeutungsveränderungen in der spanischen Sprachgeschichte. Ab dem 16. Jahrhundert bilden die vier spanischen Wortpaare das Wortfeld der Adjektive und Adverbien, die Exaktheit ausdrücken (deutsche Entsprechungen wären die Wörter exakt, präzise und genau). Sie sind also in vielen Kontexten austauschbar und werden zu einem Paradigma zusammengefasst. Innerhalb dieses Paradigmas oder Wortfeldes entwickeln sich seit dem 16. Jahrhundert neue Funktionen, die dazu führen, dass sich die einzelnen Adjektiv-Adverb-Paare teils parallel zueinander weiterentwickeln und teils auseinanderdriften und sich ausdifferenzieren. Der zweite Teil der Analyse beschäftigt sich daher mit den drei Diskursfunktionen der Exaktheits-Adjektive und Adverbien. Es zeigt sich, dass für jede der drei Funktionen eines der Exaktheitsadverbien als Vorreiter ausgemacht werden kann, während die restlichen Wörter zeitversetzt nachziehen, weniger häufig sind und auch nicht alle Bedeutungsnuancen übernehmen. Eine isolierte Untersuchung der einzelnen Wörter, ohne Einbeziehung des restlichen Paradigmas, wäre somit unzureichend und würde wenig nachvollziehbare Entwicklungen zeigen. Die erste Diskursfunktion ist die der Fokusadverbien, die einen Sachverhalt emphatisch unterstreichen und oft eine subjektive Einstellung oder eine Emotion des Sprechers/der Sprecherin ausdrücken, wie beispielsweise pasa justo hoy (`das passiert ausgerechnet heute`) oder no fue precisamente democrtico (`das war nicht gerade demokratisch`). Die Fokusfunktion und ihre einzelnen Unterfunktionen oder Unterbedeutungen entwickeln sich mit precisamente. Die wenigen Belege beispielsweise von cabalmente als Fokusadverb können sogar nur durch Imitation und Übernahme der Funktionen von precisamente erklärt werden. Die zweite Diskursfunktion ist die der Affirmationsmarker: in Dialogen werden die Exaktheitsadjektive und -adverbien als Einzeläußerungen zur Bejahung verwendet, wie beispielsweise exacto (`Ja, genau`). Im Zuge der Korpusanalyse stellen sich cabalmente und cabal als die ersten Bejahungsformeln heraus. Das Inventar der Affirmationsmarker verändert sich schneller als bei anderen grammatischen Veränderungen oder Bedeutungswandel. Dies ist typisch für die rasche Entwicklung von Diskursmarkern und neuen Moden in der gesprochenen Sprache. Die dritte Diskursfunktion ist die der Reformulierungsmarker, wie beispielsweise ms exactamente / ms precisamente (`genauer gesagt`) oder para ser ms exactos / precisos (`um genau zu sein`). Diese Ausdrücke leiten eine Sequenz ein, die etwas zuvor Gesagtes ausbessert oder präzisiert. Die Reformulierungsfunktion entwickelt sich schrittweise bei exactamente und exacto und wird später auf precisamente und preciso übertragen. Auch in diesem Fall wäre eine isolierte Betrachtung von precisamente / preciso unzureichend, da sich die historische Entwicklung nur über exactamente / exacto nachvollziehen lässt und auch nur so mit theoretischen Grammatikmodellen erklären lässt. Die Ergebnisse der Analyse werden in den theoretischen Rahmen der Subjektivierung (Grammatikalisierung oder Pragmatikalisierung) und der cooptation (thetical grammar) eingeordnet. Es stellt sich heraus, dass diese beiden in der Literatur meist als gegensätzlich dargestellte theoretischen Erklärungsmodelle sich ergänzen und unterschiedliche Arten von Sprachwandel erklären.

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