Shahi Kingdoms Digitale Publikation und Forschungsplattform
Shahi Kingdoms Digital Publication and Research Platform
Wissenschaftsdisziplinen
Andere Geisteswissenschaften (70%); Geschichte, Archäologie (10%); Kunstwissenschaften (20%)
Keywords
-
Digital Humanities,
South Asia,
Cultural History,
Central Asia,
Art History,
Shahi Kingdoms
Dieses innovative Projekt wird die erste dynamische digitale Publikation und Online-Ressourcen hervorbringen, die sich auf die Kulturgeschichte und die reiche materielle Kultur der Shahi-Königreiche konzentrieren. Aufgrund ihres ausgedehnten Territoriums, das sich von Ostafghanistan, Pakistan und Nordindien bis zur westtibetischen Grenze erstreckte, spielten die Shahi eine zentrale Rolle in der Geschichte Zentral-, Inner- und Südasiens während des 7. bis 10. Jahrhundert n. Chr. Geisteswissenschafter*innen undDigitalexpert*innen ausprominenten österreichischen Institutionender Universität Wien, der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und dem Kunsthistorischen Museum Wiensowie aus dem Ausland haben sich zusammengetan, um neue Möglichkeiten zur Veröffentlichung von Forschungsergebnissen über die Shahi in einem dynamischen Format zu erkunden. Die einzigartige digitale Publikation (zusätzlich zu einer gedruckten Ausgabe/Monographie) wird bahnbrechende wissenschaftliche Erkenntnisse mit dem großen Korpus an Primärquellen (Artefakte, Münzen, Inschriften, archäologische Stätten) in der Shahi Kingdoms Database und einer georeferenzierten interaktiven Karte verbinden. Die Datenbank und die Karte wurden von demselben Team initiiert, welches auch im Rahmen des Projekts des FWF (P-31246) "Cultural Formation and Transformation" zusammenarbeitet. Die komplexen Forschungsdaten, das umfangreiche Bildmaterial und die historischen Fragestellungen können nur durch den Einsatz dieser digitalen Werkzeuge bearbeitet werden, und so eine "digital engagierte Wissenschaft" ermöglichen und für zukünftige multidisziplinären Projekten nutzbar gemacht werden. Die neue digitale Publikation wird seltenes, unveröffentlichtes und gefährdetes Material für Wissenschafter*innen, Museumsfachleute und interessierte Einzelpersonen zum ersten Mal zugänglich machen und in einen Kontext stellen. Die Leitung des Projekt liegt bei Dr. Natasha Kimmet in Zusammenarbeit mit den beiden Expert*innen Univ.-Prof. Dr. Deborah Klimburg-Salter und HR Doz. Dr. Michael Alram sowie führenden Fachleuten aus den Bereichen Kunstgeschichte, Archäologie, Numismatik, Geschichte und Kartographie. Die Gestaltung und Umsetzung der Publikation wird in Zusammenarbeit mit dem Austrian Centre for Digital Humanities and Cultural Heritage (ACDH-CH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften realisiert. 1
- Stadt Wien - 100%