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Charakterisierung von Beifuß- und Ragweed-Allergenen

Molecular and immunological characterization of mugwort and cross-reactive ragweed pollen allergens

Fatima Ferreira-Briza (ORCID: 0000-0003-0989-2335)
  • Grant-DOI 10.55776/S88
  • Förderprogramm Nationale Forschungsnetzwerke
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.01.2001
  • Projektende 31.12.2005
  • Bewilligungssumme 1.576.628 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Biologie (25%); Klinische Medizin (50%); Medizinisch-theoretische Wissenschaften, Pharmazie (25%)

Abstract

In diesem großen Forschungsprojekt sollen wesentliche Fragen um das Rätsel Allergie gelöst werden. Die Häufigkeit allergischer Erkrankungen ist in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich angestiegen. Derzeit leiden schon etwa 20 % der Bevölkerung Österreichs an Überempfindlichkeit gegen Umweltallergene wie Pollen, Hausstaubmilben oder Tierhaare. Die Ursachen für diese Zunahme sind noch nicht geklärt, man weiß aber, daß sowohl genetische als auch Umweltfaktoren bei dieser alarmierenden Entwicklung eine Rolle spielen. Obwohl es außer Frage steht, daß Allergie grundsätzlich durch eine "fehlgeleitete" Immunreaktion verursacht wird, sind viele Details der Krankheitsentstehung noch immer unbekannt. Die Therapiemöglichkeiten für Allergien wurden in den letzten Jahrzehnten zwar verbessert, sind aber insgesamt unbefriedigend, da sie sich im wesentlichen auf die Vermeidung von allergieauslösenden Quellen (Hausstaubmilbensanierung, Entfernung von Felltieren aus dem Wohnbereich etc.) und Einnahme von Medikamenten (Antiallergika, Kortisonpräparate) beschränken. Die häufig diskutierte spezifische Immuntherapie (Impfkur) führt zwar in vielen Fällen zu einer Verringerung der allergischen Symptome, aber als Nebenwirkungen können unangenehme Begleiterscheinungen wie Juckreiz, Schwellungen oder in einzelnen Fällen auch schwere anaphylaktische Schockzustände auftreten. Die Suche nach neuen wirksameren Therapieformen und die Vertiefung des Verständnisses allergischer Reaktionen steht daher im Zentrum des neuen Forschungsschwerpunktes "Immunbiologie von Allergenen und Allergen- spezifischen Immunantworten". Dabei wird eine breite Palette modernster wissenschaflicher Methoden angewendet, um neue Erkenntnisse über diese Zivilsationskrankheit zu gewinnen. Das angestrebte Ziel ist im Besonderen die Entwicklung von Modell-Vakzinen gegen Pollen- und Pilzallergien, die sowohl in Bezug auf Wirksamkeit aber auch Sicherheit den heute verwendeten Impfstoffen überlegen sind. Das Forschungsteam besteht aus Experten aus ganz Österreich, die auf den Gebieten Biologie, Molekularbiologie, Chemie, Biochemie, Medizin und Immunologie zusammenarbeiten. Koordiniert wird die Arbeit von Forschern der Universität Salzburg. Die international renomierten Wissenschafter hoffen mit dem neuen Projekt in der Erforschung und Heilung der Allergie einen grossen Schritt nach vorne zu schaffen.

Konsortium
  • Christof Ebner, Medizinische Universität Wien
    Konsortiumsmitglied (01.01.2001 - 31.12.2005)
  • Fatima Ferreira-Briza, Universität Salzburg
    Konsortiumsmitglied (01.01.2001 - 31.12.2002)
  • Friedrich Altmann, Universität für Bodenkultur Wien
    Konsortiumsmitglied (01.01.2001 - 31.12.2005)
  • Gerhard Obermeyer, Universität Salzburg
    Konsortiumsmitglied (01.01.2001 - 31.12.2002)
  • Gernot Achatz, Universität Salzburg
    Konsortiumsmitglied (01.01.2001 - 31.12.2005)
  • Josef Thalhamer, Universität Salzburg
    Konsortiumsmitglied (01.01.2003 - 31.12.2005)
  • Michael Breitenbach, Universität Salzburg
    Konsortiumsmitglied (01.01.2001 - 31.12.2005)
  • Thomas Hawranek, Paracelsus Med.-Priv.-Univ. Salzburg / SALK
    Konsortiumsmitglied (01.01.2003 - 31.12.2005)
Forschungsstätte(n)
  • Universität Salzburg
Nationale Projektbeteiligte
  • Manfred J. Sippl, Universität Salzburg , assoziierte:r Forschungspartner:in
Internationale Projektbeteiligte
  • Marinus Lamers, Max-Planck-Gesellschaft - Deutschland
  • Stefan Vieths, Paul-Ehrlich-Institut - Deutschland
  • Gerard Strecker, Université des Sciences et Technologies de Lille 1 - Frankreich
  • Adriano Mari, Istituto Dermopatico dell´Immacolata - Italien
  • Ronald Van Ree, Academic Medical Centre Amsterdam - Niederlande
  • Maria Yazdanbakhsh, Leiden University Medical Center - Niederlande
  • Scott Abrams, National Cancer Institute / NIH - Vereinigte Staaten von Amerika
  • Te Piao King, The Rockefeller University - Vereinigte Staaten von Amerika
  • Jeffrey Lyon, Walter Reed Army Institute of Research - Vereinigte Staaten von Amerika
  • Jonathan Lamb, Imperial College London - Vereinigtes Königreich

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