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The Role of LEF/TCF Proteins in Vessel Formation

The Role of LEF/TCF Proteins in Vessel Formation

Erhard Hofer (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/S94
  • Förderprogramm Nationale Forschungsnetzwerke
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.01.2005
  • Projektende 31.12.2008
  • Bewilligungssumme 2.912.443 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Medizinisch-theoretische Wissenschaften, Pharmazie (100%)

Abstract

Viele häufige und lebensbedrohliche Krankheiten zeigen pathologische Formen der Neubildung von Blutgefäßen (Angiogenese). Sowohl ein Zuviel als auch ein Zuwenig der Angiogenese kann dabei ein Krankheitsbild bestimmen. Das Paradebeispiel von pathologischer Angiogenese ist die starke Durchblutung (Vaskularisierung) von nahezu allen malignen, vor allem der zur Metastasenbildung neigenden Tumorarten, welche eine der Voraussetzungen für die Entstehung von Krebserkrankungen darstellt. Eine Hemmung der Tumor-Angiogenese sollte daher in Zukunft ein wesentlicher Bestandteil der Krebstherapie werden. Am anderen Ende des Spektrums befinden sich die Ischämien, das sind Durchblutungsstörungen, bei denen zu geringe Vaskularisierung zu einer Unterversorgung des Gewebes führen kann, die in letzter Konsequenz das Absterben des Gewebes bewirkt. In diesem Fall könnte durch eine Stimulierung der Neubildung von Blutgefässen, zum Beispiel im betroffenen Herzmuskel nach einem Herzinfarkt, das weitere Absterben des Gewebes verhindert und die Heilung beschleunigt werden. Weiters spielt Angiogenese eine wesentliche Rolle bei mehreren kardiovaskulären Erkrankungen, zum Beispiel bei der Atheriosklerose oder bei Thrombosen. Das geplante Projekt wird sich aus folgenden Teilprojekten und der darauf basierenden Ausarbeitung von therapeutischen Strategien entwickeln: 1) der Aufklärung der Regulation der Angiogenese auf molekularer Ebene, 2) der Rolle des Einbaus von Knochenmarkzellen in neu gebildeten Gefäßen, 3) der Identifizierung von neuen potentiellen "Target"-Molekülen zur Modulation der Angiogenese, 4) dem Nachweis der Relevanz von einzelnen Signalwegen und "Target"-Molekülen für bestimmte Krankheiten, 5) der Ausarbeitung von Zell- und Gentherapien und 6) deren präklinische Evaluierung in Tiermodellen. Die primären Zielsetzungen sind die Hemmung des Tumorwachstums und der Metastatisierung sowie die Stimulierung der Neovaskularisierung und die Heilung betroffenen Gewebes nach Herzinfarkt. Um diese Zielsetzung zu erreichen, werden für das Projekt Labors mit komplementärer Expertise aus Wien und Innsbruck zusammenarbeiten. Zwei weitere Labors aus Freiburg i.Br. und Zürich werden als assoziierte Kooperationspartner mitwirken. Damit werden Schwerpunkte in molekularer Zellbiologie, in Zell- und Gentherapieentwicklung und in Tiermodellen repräsentativ für die untersuchten Krankheiten zusammengeführt. Weiters sind Spezialisten für Stammzelldifferenzierung und Kliniker mit Erfahrung in Tumor-, Gefäß- und Herzchirurgie bzw. Therapie Teil des Projektes. Damit ist die Erwartung verknüpft, dass einerseits medizinische Bedürfnisse eingebracht werden und andererseits der möglichen Umsetzung von Ergebnissen dieses Projektes der Weg in die zukünftige klinische Praxis geebnet wird.

Konsortium
  • Eberhard Gunsilius, Medizinische Universität Innsbruck
    Konsortiumsmitglied (01.01.2005 - 30.06.2008)
  • Erhard Hofer, Medizinische Universität Wien
    Konsortiumsmitglied (01.01.2005 - 30.06.2008)
  • Erwin F. Wagner, Medizinische Universität Wien
    Konsortiumsmitglied (01.01.2005 - 30.06.2008)
  • Hellmut G. Augustin, Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg
    Konsortiumsmitglied (01.01.2005 - 30.06.2008)
  • Irene M. Lang, Medizinische Universität Wien
    Konsortiumsmitglied (01.01.2005 - 15.07.2008)
  • Johann Wojta, Medizinische Universität Wien
    Konsortiumsmitglied (01.01.2005 - 30.06.2008)
  • Michael Detmar, Eidgenössische Technische Hochschule Zürich
    Konsortiumsmitglied (01.01.2005 - 30.06.2008)
  • Peter Petzelbauer, Medizinische Universität Wien
    Konsortiumsmitglied (01.01.2005 - 30.06.2008)
  • Rainer De Martin, Medizinische Universität Wien
    Konsortiumsmitglied (01.01.2005 - 30.06.2008)
  • Seyedhossein Aharinejad, Medizinische Universität Wien
    Konsortiumsmitglied (01.03.2005 - 31.12.2008)
  • Valeriy Bochkov, Universität Graz
    Konsortiumsmitglied (01.01.2005 - 30.06.2008)
Forschungsstätte(n)
  • Medizinische Universität Wien
Nationale Projektbeteiligte
  • Michael Sixt, Institute of Science and Technology Austria - ISTA , nationale:r Kooperationspartner:in
Internationale Projektbeteiligte
  • Robert Medcalf, Monash University - Australien
  • Peter Angel, Deutsches Krebsforschungszentrum - Deutschland
  • Frauke Alves, Georg-August-Universität Göttingen - Deutschland
  • Stavros Konstantinides, Georg-August-Universität Göttingen - Deutschland
  • Wolfram Ruf, Johannes Gutenberg Universität Mainz - Deutschland
  • Hans-Peter Hammes, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg - Deutschland
  • Peter Vajkoczy, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg - Deutschland
  • Michael Amling, Universität Hamburg - Deutschland
  • Triantafyllos Chavakis, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus - Deutschland
  • Gunna Christiansen, Aarhus University - Dänemark
  • Kari Alitalo, Helsinki University - Finnland
  • Anna-Liisa Levonen, University of Eastern Finland - Finnland
  • Valentin Silberfarb, Institut Cochin - Frankreich
  • Hidde Haisma, University of Groningen - Niederlande
  • Mouldy Sioud, The Norwegian Radium Hospital - Norwegen
  • Stephan Dirnhofer, Universität Basel - Schweiz
  • Therese J. Resink, Universität Basel - Schweiz
  • Yongsheng Ma, Department of Veterans Affairs Medical Center - Vereinigte Staaten von Amerika
  • Jack L. Arbiser, Emory University School of Medicine - Vereinigte Staaten von Amerika
  • Towia A. Libermann, Harvard Medical School - Vereinigte Staaten von Amerika
  • Matthias Clauss, Indiana Center for Vascular Biology & Medicine - Vereinigte Staaten von Amerika
  • Gordon M. Keller, Mount Sinai School of Medicine - Vereinigte Staaten von Amerika
  • Richard G. Pestell, Pennsylvania Biotechnology Center - Vereinigte Staaten von Amerika
  • Carlos F. Barbas, The Scripps Research Institute - Vereinigte Staaten von Amerika
  • Jason X.-J. Yuan, University of Arizona - Vereinigte Staaten von Amerika
  • Michael Karin, University of California - Vereinigte Staaten von Amerika
  • James J. Marsh, University of California San Diego - Vereinigte Staaten von Amerika
  • Timothy Morris, University of California San Diego - Vereinigte Staaten von Amerika
  • Konstantin G. Birukov, University of Maryland School of Medicine - Vereinigte Staaten von Amerika
  • Calvin J. Kuo, University of Stanford - Vereinigte Staaten von Amerika
  • E. Richard Stanley, Yeshiva University - Vereinigte Staaten von Amerika
  • Agamemnon E. Grigoriadis, King´s College London - Vereinigtes Königreich
  • Ruth Muschel, The University of Oxford - Vereinigtes Königreich

Research Output

  • 80 Zitationen
  • 2 Publikationen
Publikationen
  • 2009
    Titel Stromal cell-derived CSF-1 blockade prolongs xenograft survival of CSF-1-negative neuroblastoma
    DOI 10.1002/ijc.24859
    Typ Journal Article
    Autor Abraham D
    Journal International Journal of Cancer
    Seiten 1339-1352
    Link Publikation
  • 2009
    Titel Adenoviral-Mediated Endothelial Precursor Cell Delivery of Soluble CD115 Suppresses Human Prostate Cancer Xenograft Growth in Mice
    DOI 10.1002/stem.145
    Typ Journal Article
    Autor Lucas T
    Journal Stem Cells
    Seiten 2342-2352
    Link Publikation

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