Wissenschaftsdisziplinen
Kunstwissenschaften (25%); Medien- und Kommunikationswissenschaften (35%); Umweltingenieurwesen, Angewandte Geowissenschaften (40%)
Keywords
- Art & Science,
- Soil mechanics,
- Science communication,
- Sand,
- Geomechanics
Dieses Wissenschaftskommunikationsprojekt verbindet Kunst und Wissenschaft, um das öffentliche Interesse an granularen Materialien - insbesondere an Sand - zu fördern. Eine interaktive Glasskulptur macht sichtbar, wie Sandkörner aufeinander reagieren und dabei sowohl Landschaften als auch Bauwerke beeinflussen. Durch visuelle, akustische und taktile Elemente wer den sonst unsichtbare mechanische Prozesse verständlich und die Vorgänge unter der Oberfläche anschaulich erklärt. Die Initiative richtet sich vor allem an Kinder im Alter von 7 bis 10 Jahren sowie an Jugendliche zwischen 16 und 19 Jahren. Ein besonderer Schwerpunkt liegt darauf, Mädchen und junge Frauen zu ermutigen, sich mit Technik und Ingenieurwissenschaften auseinanderzusetzen. Darüber hinaus soll das Projekt Forschende in der Geomechanik dazu ermutigen, ähnliche Initiativen zur Wissenschaftsvermittlung zu entwickeln. Das Vorhaben nutzt Ausstellungen, Workshops, soziale Medien und Vorträge, um Wissen zu teilen und Neugier zu wecken. Im Mittelpunkt steht die interaktive Glasskulptur, begleitet von Workshops, in denen die Teilnehmenden wissenschaftliche Konzepte auf spielerische und verständliche Weise entdecken. Zu den erwarteten Ergebnissen zählen eine wachsende Faszination junger Menschen für Bodenmechanik undein gesteigertes Interesse von Mädchen und Frauenan Ingenieurwissenschaften. Damit kann das Projekt langfristig zur Vielfalt der künftigen Ingenieurgemeinschaft beitragen. Außerdem soll es das Bewusstsein für Sand als begrenzte natürliche Ressource schärfen und zum Nachdenken über eine nachhaltige Nutzung im Bauwesen anregen. Zugleich fördert es eine lebendige Kommunikationskultur innerhalb der Geomechanik- Community. Geleitet wird das Projekt von Gertraud Medicus (Universität Innsbruck, Österreich). Zum Team gehören der Künstler Thomas Medicus sowie die Wissenschaftler Cino Viggiani (Université Grenoble Alpes, Frankreich), Edward Andò (EPFL, Lausanne, Schweiz) und Mehdi Pouragha (Carleton University, Ottawa, Kanada). Gemeinsam verbinden sie wissenschaftliche Erfahrung und künstlerische Kreativität, um neue Perspektiven auf granulare Materialien zu e röffnen.
- Universität Innsbruck - 100%
- Gioacchino Viggiani, Université Grenoble Alpes - Frankreich
- Mehdi Pouragha, Carleton University - Kanada
- Edward Andò, École polytechnique fédérale de Lausanne - Schweiz