Nebenwirkungen von Naturgefahren und Risikoforschung
Side effects of natural hazards and disaster risk research
Wissenschaftsdisziplinen
Andere Naturwissenschaften (20%); Andere Sozialwissenschaften (20%); Geowissenschaften (30%); Humangeographie, Regionale Geographie, Raumplanung (30%)
Keywords
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Natural Hazards,
Disaster Risk,
Societal Impacts,
Non-Academic Actors,
Mountain Regions
Das Interesse an partizipativen und transdisziplinären Ansätzen in der Forschung ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Auch in der Naturgefahren- und Katastrophenrisikoforschung wird die Einbeziehung nicht-akademischer Akteur:innen in unterschiedlichen Stadien der Forschung als vielversprechende Strategie angesehen. Vor allem in Ländern des Globalen Südens erhofft man sich durch das Einbeziehen von nicht-akademischer Akteur:innen Probleme mit der Datenverfügbarkeit besser handzuhaben sowie Bewusstsein und Wissen bei den Beteiligten selbst zu steigern. Allerdings gibt es nur wenige Belege über die (vermeintlich) positiven Auswirkungen an der Teilnahme an wissenschaftlichen Forschungsprozessen auf die beteiligten Akteur:innen selbst. Daher beleuchte ich in meiner Arbeit, welche - beabsichtigten und unbeabsichtigten - Auswirkungen die Beteiligung an wissenschaftlicher Forschung erzeugen kann. Am Beispiel der wissenschaftlichen Erforschung von Gletscherseeausbrüchen im Himalaya wird das Projekt mit Hilfe von quantitativen und qualitativen Methoden systematisch untersuchen, welche Auswirkungen die Beteiligung an Forschungsprozessen bei nicht-akademischen Akteur:innen erzeugt; wie akademische Akteur:innen Forschungsbeziehungen mit nicht-akademischen Akteuren im Bereich der Naturgefahren- und Katastrophenrisikoforschung aushandeln; und welche Faktoren die Bereitschaft von nicht-akademischen Akteur:innen, sich an wissenschaftlicher Forschung zu beteiligen, beeinflussen. Im Rahmen des Projekts wird ein theoretischer Rahmen für die Betrachtung von beabsichtigter und unbeabsichtigter Auswirkungen der Forschung im Kontext von Naturgefahren und Katastrophenrisiko entwickelt.
- Universität Innsbruck - 100%
- Robert Steiger, Universität Innsbruck , nationale:r Kooperationspartner:in
- Brian Belcher, Royal Roads University - Kanada
- Hriday Koirala, Tribhuvan University - Nepal
- Jean-Christophe Gaillard, The University of Auckland - Neuseeland
- Karen Sudmeier-Rieux, University of Lausanne - Schweiz
- Mark Pelling, University College London - Vereinigtes Königreich
Research Output
- 1 Publikationen
- 3 Disseminationen
- 1 Weitere Förderungen
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2023
Titel Side-effects of doing research? Potential consequences of involving non-academic actors in natural hazard research DOI 10.5194/egusphere-egu23-14528 Typ Other Autor Posch E
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2025
Link
Titel guest lecture "Risk, Resilience and Responsible Research in the Global South" Typ A talk or presentation Link Link -
2023
Link
Titel Panel Member for the Track 03: Geography and Environmental Management Typ A formal working group, expert panel or dialogue Link Link -
2025
Titel Participation in an open day at my research institution Typ Participation in an open day or visit at my research institution
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2023
Titel Travel Grants Typ Travel/small personal Förderbeginn 2023 Geldgeber University of Innsbruck