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Jenseits von Zugehörigkeiten

Beyond Belonging? Cultural Dynamics and Transnational Practices in the Context of Islam in Europe

Sabine Strasser (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/T22
  • Förderprogramm Hertha Firnberg
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.10.1999
  • Projektende 30.09.2002
  • Bewilligungssumme 133.427 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Rechtswissenschaften (50%); Soziologie (50%)

Keywords

    FEMINIST ANTHROPOLOGY, INTERSECTION OF DIFFERENCES, POSTCOLONIAL THEORIES, DETERRITORIALIZATION, MIGRATION, ISLAM IN EUROPE

Abstract Endbericht

Zugehörigkeit wird immer dann besonders thematisiert, wenn sie unsicher oder bedroht erscheint. Gerade im Zusammenhang mit neuen Märkten und Medien sowie mit steigender Migration und Mobilitat stoßen die Annahmen stabiler Gemeinsamkeiten oder kollektiver Identitaten an ihre Grenzen. In den Ländern der Europäischen Union verliert der Nationalstaat an Bedeutung, die Binnengrenzen werden, aufgelöst und die gemeinsamen Außengrenzen verwandeln sich zunehmend in umstrittene Zonen. Die Verunsicherung über nationale, ethnische, soziale, religiöse oder kulturelle Zugehörigkeiten führen zu einer anhaltenden Diskussion um Rechte und Zugänge zu Arbeitsmärkten, Sozialeinrichtungen, Staatsbürgerschaften und Territorien. Gleichzeitig hat Europa - insbesondere durch die Arbeitsmigration und den Zerfall Jugoslawiens - den Islam wiederentdeckt, dem als das "signifikant Andere" große Aufmerksamkeit in Wissenschaft Politik und Öffentlichkeit geschenkt wird. Insbesondere die Demokratiefähigkeit und das Geschlechterverhältnis der muslimischen ImmigrantInnen werden medial immer wieder zur Diskussion gestellt und zu einer Bedrohung Europas im Inneren erklärt. Selbst- und Fremdzuschreibungen ethnischer, nationaler, kultureller, religiöser oder sexueller Identitäten bilden aber nicht nur Argumentationsgrundlagen für die Konstruktion der ,,Anderen", sondern ermöglichen auch Identifikationen als Basis kollektiver Handlungsfähigkeit. Diese Forschungsarbeit im Bereich der feministischen Anthropologie konzentriert sich daher auf Zugehörigkeiten und deren Realisierung in Form von sozialen Beziehungen, Rechten und Zugängen. Der Blick richtet sich damit aber nicht nur auf Immigrantinnen, und ihre kulturellen Differenzen, sondern auch auf die Auswirkungen der Einschließungs- und Ausgrenzungsmechanismen der Aufnahmegesellschaft. Grundlagen dieser Forschung bilden nicht essentialistische, sondern strategische und positionierte Argurnentationen der feministischen und postkolonialen Theorien, deren innovative Beiträge vor allem in der Ablöse von Gender durch multiple Differenzen und in der Erweiterung von Kultur durch Konzepte der Deterritorialisierung liegen. Sowohl die Verknüpfung dieser beiden theoretischen Ansätze als auch deren Umsetzung in empirischen Erhebungen sind aktuelle Fragen der Sozial- und Kulturanthropologie sowie der Kultur- und Geisteswissenschaften insgesamt. Diese Untersuchung von ethnoscapes - innovative Forschungsfelder einer transnationalen Ethnographie - wird von Wien ausgehen. Durch die Auseinandersetzung mit lokalen aber auch transnationalen Beziehungen werden soziale Geographien und religiöse, Verortungen von MigrantInnen erarbeitet und damit Prozesse um Zugehörigkeiten und Ausgrenzungen untersucht.

Politische Partizipation von MigrantInnen und Eingebürgerten hat in den letzte Jahren in Österreich zunehmend öffentliches Interesse geweckt. Medien nehmen seit dem Wahlerfolg 1999 und der Regierungsbeteiligung der rechts-populistischen Freiheitlichen Partei verstärkt Notiz von AkteurInnen mit Migrationshintergrund und 2002 waren insgesamt 29 Neo-ÖsterreicherInnen auf den KandidatInnenlisten der Parlamentsparteien für die Nationalratswahlen vertreten. Vor diesem Hintergrund bringt meine Forschung zu innovativen Politikstrategien unter neuen Minderheiten in Österreich vielschichtige Erfahrungen aus unterschiedlichen anti-rassistischen Netzwerken zusammen. Damit wird ein Beitrag sowohl zur Erforschung von transnationalen Beziehungen als auch zum Umgang mit multiplen Differenzen unter nationalstaatlichen Bedingungen im Zeitalter der Globalisierung geleistet. Diese Arbeit zielt auf eine kritische Auseinandersetzung mit nationaler Identität, Transnationalität und Multikulturalität aus einer sozialanthropologischen und feministischen Perspektive. Der Blick wird dabei nicht nur auf ImmigrantInnen und ihre Handlungen gerichtet, sondern auch auf politische, wissenschaftliche und mediale Diskurse der Aufnahme- und Herkunftsgesellschaft, die Möglichkeiten von Zugehörigkeiten und politische Strategien begrenzen oder fördern. Folgen wir den Ergebnissen der sozialanthropologischen Studien zu Transnationalität, so bilden MigrantInnen durch ihre translokalen Zugehörigkeiten, Identifikationen und Handlungen eine der zentralen Herausforderungen für den Nationalstaat. Auch wenn aufgrund dieser Studien keine postnationalen Mitgliedschaften ausgerufen werden können, so zeigen diese doch auf, daß "migrant minorities" sich nicht, wie angenommen assimilieren, sondern in neuen sozialen Formationen "entterritorialisierte Nationalstaaten" oder "long distance nationalism" hervorbringen können. Nationale Institutionen westlicher Einwanderungsländer sehen sich zunehmend mit Forderungen nach Anerkennung von Differenzen und nach Vervielfältigung politischer Gemeinschaften konfrontiert. Neben unkontrollierten globalen Ökonomien, supranationalen Gemeinschaften, internationalen Menschenrechtsdebatten und transnationalen NGOs bringen Forderungen nach Anerkennung beweglicher Zugehörigkeiten und transnationaler politischer Beziehungen die Souveränität der Nationalstaaten ins Wanken. "Bewegte Zugehörigkeiten" konzentriert sich auf drei österreichische StaatsbürgerInnen aus der Türkei, die "interfaces" von einander überlappenden aber unterschiedlichen Netzwerken im Kontext von transnationalem Islam, laizistischen Kosmopolitismus und linkem Internationalismus repräsentieren. Motivationen, Strategien und Durchsetzungsmöglichkeiten dieser gleichzeitig transnationalen und transversalen Netzwerke sowie die Bedeutung von Aktivitäten dieser Netzwerke für den Nationalstaat stehen im Mittelpunkt dieser theoriegeleiteten empirischen Forschung. Eine "multisited ethnography" wie George Marcus sie für eine Ethnographie im Weltsystem vorgeschlagen hat, wurde in dieser Arbeit durch die methodologische Formulierung einer "translokalen Ethnographie" präzisiert. Das Feld für die Forschung wird dabei durch den Forschungsprozeß konstruiert und Biographieforschung mit Ethnographie verknüpft. Erhoben wurden "Biographies of Belonging", die in "transversale Netzwerke" der AkteurInnen führen und eine Auseinandersetzung mit ihren vielschichtigen und verwobenen "Strategien des Platzmachens" ermöglichen.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%
Nationale Projektbeteiligte
  • Andre Gingrich, Österreichische Akademie der Wissenschaften , assoziierte:r Forschungspartner:in

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