Expression von Zytostatikaresistenzmarkern in Mammakarzinome
Expression of Drug Resistance Markers in Breast Carcinomas - Impact on Adjuvant and Induction Chemotherapy
Wissenschaftsdisziplinen
Klinische Medizin (50%); Medizinisch-theoretische Wissenschaften, Pharmazie (50%)
Keywords
-
BREAST CARCINOMAS,
DRUG RESISTANCE,
CHEMOTHERAPY,
P-GLYCOPROTEIN,
MRP,
LRP
Hertha-Firnberg-Stelle T 71Expression von Zytostatikaresistenzmarkern in MammakarizinomenGudrun POHL29.06.1999 In der Behandlung des Mammakarzioms ist die adjuvante Chemotherapie etabliert und neoadjuvante Therapieformen gewinnen immer mehr an Bedeutung. Jedoch sprechen nicht alle Patientinnen auf diese Therapien an. Um jene Patientinnen zu selektionieren, die von der adjuvanten bzw. neoadjuvanten Therapie profitieren, wären prädiktive Marker, die das Ansprechen auf die Therapie anzeigen, von großer klinischer Bedeutung. Ziel des Forschungsprojektes ist die Untersuchung der prädiktiven und prognostischen Werte verschiedener Resistenzinarker (P-Glykoprotein, MRP, LRP) im Hinblick auf die adjuvante und neoadjuvante Therapie beini Mammakarzinom. Insgesamt sollen ca. 500 Mammakarzinome untersucht werden. Im Detail sollen folgende Untersuchungen durchgeführt bzw. Fragen geklärt werden: 1. Evaluierung von Häufigkeit und Intensität der Expression der Resistenzmarker in den Primärtumoren sowie in den Lymphknotenmetastasen. 2. Es soll der Zusammenhang zwischen der Expression der Resistenzmarker und klinischen Parametern, wie z.B. Tumorgröße, Lymphknotenstatus und Fernmetastasierung, ermittelt werden. 3. Es soll der Zusammenhang zwischen Expression der Resistenzmarker und dem Ansprechen auf neoadjuvante Therapie untersucht werden. 4. Der Zusammenhang zwischen der Expression der Resistenzmarker und dem krankheitsfreiem Überleben sowie dem Gesamtüberleben soll für Patientinnen mit adjuvanter Chemotherapie ermittelt werden. Diese Untersuchungen könnten einerseits die klinische Bedeutung dieser drei Resistenzfaktoren im Detail klären und anderseits eventuell zur Charakterisierung neuer prädiktiver bzw. prognostischer Faktoren führen.
- Robert Pirker, Medizinische Universität Wien , assoziierte:r Forschungspartner:in