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Getrennte Welten? Solidaritätskonzepte und politische Orientierungen in sozialen Medien

Worlds apart? Solidarity concepts and political orientations in social media

Jörg Flecker (ORCID: 0000-0001-6363-4527)
  • Grant-DOI 10.55776/TCS49
  • Förderprogramm Top Citizen Science
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.11.2018
  • Projektende 31.01.2020
  • Bewilligungssumme 50.402 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Soziologie (100%)

Keywords

    Citizen Science, Political Bubbles, Solidarity, Symbolic Struggles, Facebook

Abstract Endbericht

Das Top Citizen Science Projekt Getrennte Welten? Solidaritätskonzepte und politische Orientierungen in sozialen Medien (SOPO) ist ein Ergänzungsprojekt zu dem FWF-Einzelprojekt Solidarity in times of crisis - Socio-economic change and political orientations in Austria and Hungary (SOCRIS). Die sozialen und politischen Spaltungen in Österreich und der EU nehmen stetig zu. Das zeigte sich besonders deutlich anhand der Debatten rund um die Fluchtbewegungen im Jahr 2015. Soziale Medien stehen im Verdacht diese Spaltungen zu verschärfen: Social-Media-User nehmen die Informationen auf Facebook, Twitter, YouTube etc. als objektiv wahr, obwohl diese bereits stark gefiltert sind. Dies führt zur Entstehung sogenannter Filterblasen. Diese werden als Gefahr für Demokratie erachtet, weil Menschen so nur noch diejenigen Informationen bekommen, die ihre eigenen Ansichten stützen und sich dadurch von kontroversen Diskussionen abkapseln. In dem Citizen Science Projekt analysieren Menschen verschiedener sozialer und politischer Milieus ihre eigenen Blasen, in dem sie auf ihren Facebook Seiten mit ihren FreundInnen Diskussionen zu politischen Themen führen und genauer ansehen. Die Analyse gibt Aufschlüsse über verschiedene politische Orientierungen und die Grundlagen sowie Grenzen verschiedener Solidaritätskonzepte. Der Citizen Science Zugang hilft 1) dabei einen tieferen Einblick in verschiedene Filterblasen in sozialen Medien zu bekommen sowie 2) wissenschaftliche Interpretationen durch die Perspektive der NutzerInnen (citizen scientists) zu ergänzen. Die citizen scientists profitieren von ihrer Teilnahme an dem Projekt, in dem sie einen Einblick in empirische Sozialforschung bekommen und damit die Möglichkeit, eine kritische Medienrezeption zu entwickeln.

Getrennte Welten? Solidaritätskonzepte und politische Orientierungen in sozialen Medien Die sozialen und politischen Spaltungen in Österreich und der EU vertiefen sich. Das zeigte sich besonders deutlich anhand der Debatten rund um die Fluchtbewegungen im Jahr 2015. Soziale Medien stehen im Verdacht durch die Entstehung sogenannter Filterblasen zu diesen Spaltungen beizutragen. Diese werden als Gefahr für Demokratie erachtet, weil Menschen nur noch diejenigen Informationen bekommen, die ihre eigenen Ansichten stützen und sich von kontroversen Diskussionen abkapseln. Im Projekt SOPO wurde untersucht, welche Vorstellungen von Solidarität in Diskussionen zu aktuellen politischen Themen in unterschiedlichen Facebook-Gruppen vorkommen und wie Fragen von Solidarität darin verhandelt werden. Der Fokus wurde auf soziale Medien gelegt, um Zugang zu den Sichtweisen von Menschen aus unterschiedlichen sozialen und politischen Milieus zu bekommen sowie um ein genaueres Verständnis davon zu erlangen, wie soziale Medien zur Entwicklung, Veränderung und Verfestigung von unterschiedlichen und gegensätzlichen politischen Einstellungen und Solidaritätsvorstellungen beitragen. Die Untersuchung wurde mithilfe von Citizen Scientists ('LaienforscherInnen') durchgeführt, um Zugang zu unterschiedlichen Facebook-Freundeskreisen zu bekommen. Menschen aus verschiedenen sozialen und politischen Milieus haben im Rahmen des Projekts mit ihren Facebook-FreundInnen Diskussionen in geschlossenen Facebook-Gruppen zu aktuellen politischen Themen geführt und diese anschließend in anonymisierter Form gemeinsam mit dem SOPO-Forschungsteam analysiert. Durch diesen Zugang konnte ein tieferer Einblick in verschiedene Filterblasen gewonnen und die wissenschaftliche Interpretation durch die Perspektive der Citizen Scientists ergänzt werden. Die Citizen Scientists profitierten von ihrer Teilnahme, indem sie Einblick in empirische Sozialforschung bekamen und damit die Möglichkeit, eine kritische Medienrezeption zu entwickeln. Die Ergebnisse zeigen unterschiedliche Solidaritätsvorstellungen sowohl zwischen den verschiedenen Diskussionsgruppen als auch innerhalb einzelner Gruppen. Kontroversielle Debatten haben sich vorwiegend um die Grenzen von Solidargemeinschaften entwickelt. Die Frage, ob Unterstützung vor allem jenen zugutekommen sollte, die bereits länger in Österreich ansässig sind, oder ob dafür andere Kriterien wie z.B. bereits in Österreich erbrachte Leistungen oder auch schlicht und einfach der Unterstützungsbedarf ausschlaggebend sein sollte, wurde vielfach diskutiert. Dabei wurde auch deutlich, dass den verschiedenen Ansichten unterschiedliche Vorstellungen über die Geltung zentraler Gerechtigkeitsprinzipien (Status, Leistung, Gleichheit und Bedarf) zugrunde liegen. Darüber hinaus zeigten sich unter DiskussionsteilnehmerInnen, die sich über die Relevanz bestimmter Gerechtigkeitsprinzipien einig waren, durchaus divergente Ideen über deren konkrete Umsetzung. So wurde beispielsweise unter BefürworterInnen des Bedarfsprinzips darüber diskutiert, welches Ausmaß an Unterstützung notwendig ist, um ein menschenwürdiges Leben zu sichern. In den analysierten Debatten zeigte sich außerdem ein unterschiedlicher Umgang mit gegensätzlichen Meinungen, der von partieller Zustimmung oder höflicher Entgegnung bis zu abwertenden oder polemischen Kommentaren reichte. Wenngleich aufgrund des eingeschränkten Samples keine Aussagen über das gesamte Facebook-Spektrum gemacht werden können, deuten die Ergebnisse auf ein komplexeres Bild von politischen Meinungsbildungsprozessen im Rahmen sozialer Medien hin, als es die Idee von Filterblasen oder Echo-Kammern, in denen sich alle wechselseitig zustimmen, nahelegt.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 55%
  • FORBA Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt - 45%
Nationale Projektbeteiligte
  • Annika Schönauer, FORBA Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt , assoziierte:r Forschungspartner:in

Research Output

  • 4 Disseminationen
  • 1 Wissenschaftliche Auszeichnungen
Disseminationen
  • 2020 Link
    Titel Interview for article at the science section of the website of the Austrian Broadcasting Corporation (ORF)
    Typ Engagement focused website, blog or social media channel
    Link Link
  • 2020
    Titel Interview for national radio braodcast
    Typ A broadcast e.g. TV/radio/film/podcast (other than news/press)
  • 2019 Link
    Titel Presentation at the conference 'Sozialarbeit - eine Brücke der Solidarität mit vielen Pfeilern'
    Typ A talk or presentation
    Link Link
  • 2020
    Titel Public Event
    Typ Participation in an activity, workshop or similar
Wissenschaftliche Auszeichnungen
  • 2019
    Titel Personal Invitation as named speaker at the conference 'Arbeit! Solidarität! Rechtspopulismus?'
    Typ Personally asked as a key note speaker to a conference
    Bekanntheitsgrad National (any country)

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