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Kurt Blaukopf - musiksoziologische Aufsätze

Kurt Blaukopf - musiksoziologische Aufsätze

Tasos Zembylas (ORCID: 0000-0003-1376-1952)
  • Grant-DOI 10.55776/UEB37
  • Förderprogramm Buchpublikation
  • Status beendet
  • Bewilligungssumme 5.000 €

Wissenschaftsdisziplinen

Soziologie (100%)

Keywords

    Music Sociology, Epistemology, Max Weber, Practice

Abstract

Die geplante Anthologie enthält 7 Texte von Kurt Blaukopf (1914-1999), die in den letzten 40 Jahren bereits, meist auf Deutsch, veröffentlicht wurden. Diese Texte repräsentieren in exemplarischer Weise die soziologische und wissenschaftstheoretische Position dieses Pioniers der österreichischen Musiksoziologie. Blaukopfs Bemühen galt einer umfassenden, interdisziplinären Annäherung und Analyse von Musik als kulturellem Phänomen und sozialer Praxis. Er sah ein, dass sich die Musiksoziologie häufig eher mit den Rahmenbedingungen der Musik befasst, warnte aber zugleich davor, Musik als Gegenstand nicht aus den Augen zu verlieren. Diese Selbstverpflichtung (comittment) wird aus Blaukopfs eigenem biographischem Werdegang verständlich. Obwohl er in den 1930er Jahren auf Wunsch seines Vaters Rechtswissenschaften zu studieren begann - durch den Einmarsch der Nationalsozialisten in Österreich 1938 und seiner anschließenden Flucht nach Paris und Jerusalem schloss er sein Studium nie ab -, galt seine Leidenschaft und intellektuelle Aufmerksamkeit der Musik. Seine diesbezügliche Zuwendung war vielfältig zugleich musikhistorisch als auch zeitgenössisch und soziologisch, musikanalytisch wie auch musikkritisch. Diese Breite fand auch ihren Niederschlag in seinem publizistischen Oeuvre. Die vorliegende Textauswahl offenbart sowohl die Inspirationsquellen als auch den eigenständigen Beitrag Kurt Blaukopfs für die Musiksoziologie. Seine Auseinandersetzung mit Max Webers Überlegungen zur Musik sowie seine Rezeption der wissenschaftstheoretischen Position des Wiener Kreises waren prägend für seine eigene Auffassung über die Aufgabe der Musiksoziologe, nämlich die "Sammlung aller für die musikalische Praxis relevanten gesellschaftlichen Tatbestände, Ordnung dieser Tatbestände nach ihrer Bedeutung für die musikalische Praxis und Erfassung der für die Veränderung der Praxis entscheidenden Tatbestände" - so Blaukopf in seinem Beitrag zum Stichwort "Musik" für ein "Wörterbuch der Soziologie", das 1955 erschienen ist. Das Ideal des Positivismus, nämlich die Möglichkeit einer wertfreien Wissenschaft, zeichnet sowohl den Schreibstil als auch die Intentionen Blaukopfs aus. "Geschmacksurteil und Vorlieben des Soziologen müssen außer bleiben. ... Für ihn gilt das stolze Motto von Spinoza: I do not condemn nor praise; I merely study." Entsprechend dieser "Neutralität" praktizierte Blaukopf eine bemerkenswerte Offenheit und ein Interesse für unterschiedliche Musikformen aus verschiedenen Kulturkreisen und Epochen, das bis zu zeitgenössischen Phänomenen wie Popmusik und avancierte experimentelle Musik reicht. Besondere Aufmerksamkeit widmete Blaukopf der Bedeutung der medialen und technologischen Entwicklung für die Produktion und Rezeption von Musik. All diese Aspekte sind durch die sorgfältige Textauswahl für diese Anthologie berücksichtigt. Blaukopfs wissenschaftliches Engagement blieb jedoch nicht nur innerhalb der akademischen Mauern wirksam. Er setzte sich sowohl als Mitglied des Exekutivrats der UNESCO als auch als Experte im Rahmen der österreichischen Kulturpolitik ein und forderte die Erreichung zweier zentraler Ziele: die Demokratisierung der Kultur durch die Verbesserung des Zugangs zur Kultur und der Anteilnahme der Bevölkerung am kulturellen Leben sowie die Sicherung und Verbesserung der Lage von KünstlerInnen. Die Wirkung und gesellschaftliche Relevanz der Kunstsoziologie wird in dieser Anthologie thematisiert. Kurt Blaukopf war ein Mensch, der die historischen Entwicklungen, die Zentraleuropa im 20. Jahrhundert geprägt haben, unmittelbar miterlebte. Sein wissenschaftliches Werk reflektiert oft indirekt diese Prozesse. Er sucht nach den unzähligen und vielfältigen Beziehungen zwischen Musik und Gesellschaft, stets mit dem Bewusstsein, dass in einem Zustand fortschreitender gesellschaftlicher Ausdifferenzierung Musik nicht durch gesellschaftliche Ereignisse im engen Sinn determiniert ist. Blaukopfs Werk auch der englischsprachigen Welt besser bekannt zu machen, ist das vordergründige Ziel der geplanten Anthologie.

Forschungsstätte(n)
  • Universität für Musik und darstellende Kunst Wien - 100%

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