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Zombifizierung. Transatlantische Kulturen des "Untoten".

Zombification. Transatlantic cultures of the "undead".

Gudrun Rath (ORCID: 0000-0003-3883-9322)
  • Grant-DOI 10.55776/V393
  • Förderprogramm Elise Richter
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.10.2014
  • Projektende 30.04.2022
  • Bewilligungssumme 307.786 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Geisteswissenschaften (65%); Kunstwissenschaften (5%); Soziologie (5%); Sprach- und Literaturwissenschaften (25%)

Keywords

    Cultural Studies, Zombies, Literature, Media

Abstract Endbericht

Zombies an der Grenze von Leben und Tod, Subjekt und Objekt, Fremd- und Selbstbestimmung haben als Figuren des Abjekten, des aus der gesellschaftlichen Ordnung ausgeschlossenen, doch unaufhörlich wiederkehrenden, unheimlichen und bedrohlichen Anderen Einzug in weit verbreitete kulturelle Narrative gehalten. Im Gegensatz zu diesen apokalyptischen Einseitigkeiten wird die Figur auf Haiti, wo einer ihrer multiplen Anfangspunkte liegt, im Zusammenhang mit der langen Kolonial- und Neo-Kolonialgeschichte des Landes als eine Figur gesehen, die zur Sklavenarbeit über den Tod hinaus verdammt ist. Doch abgesehen von diesem konventionellen Verständnis, das den Akzent auf den Verlust von Selbstbestimmung legt, werfen historische Perspektiven, ausgehend von haitianischer Revolution und Vodou, auch Fragen nach der Möglichkeit von Zombifizierung als Strategie der Revolte, Desertion und dekolonialer agency auf. Das vorliegende Projekt untersucht die multiplen Funktionen und Ausformungen von historischen Zombie-Texten und -Visualisierungen ab dem 17. Jahrhundert in (ethnologischen) Reiseberichten, Romanen, Gesetzestexten, Fotografien, Graffiti und Gemälden. Dabei steht die Frage im Zentrum, auf welche Weisen die Figur des Zombies von textuellen und visuellen Medien produziert wird und wie sie möglicherweise auch als dezentrales statt, wie in aktuellen Repräsentationen, nur als hegemonial beherrschendes und stigmatisierendes Narrativ verstanden werden kann. Die Figur des Zombies wird folglich vor allem als Figur der (westafrikanisch karibisch brasilianisch europäisch nordamerikanischen) Zirkulation verstanden, die sich durch Mehrfachkodierungen auszeichnet und kein Original aufweist. Der Fokus der Untersuchung liegt auf visuellen und textuellen Zombie- Repräsentationen aus dem frankophonen Raum, sowie damit einhergehenden Prozessen und Intertexten der Zombifizierung in transatlantischer Perspektive. Das Projekt gliedert sich dabei in folgende Etappen: Es beleuchtet (a) die Historizität der Zombie- Figur als reisendes Konzept im Kontext von Sklavenarbeit und Revolte, (b) die Zusammenhänge von Imaginarien der Zombifizierung und der unfreien Arbeit bis heute und (c) widmet sich der Entwicklung eines möglichen agency-Konzepts von Zombie-Figuren. Ausgehend vom ersten Text, in dem der Begriff genannt wird dem 1697 erschienenen Roman Le zombi du Grand Pérou, der dem französischen Galeerensträfling Pierre-Corneille Blessebois zugeschrieben wird, untersucht das Projekt mögliche Verbindungen zu marronage und Desertion im Kontext von Sklaverei. Von Relevanz sind über die erste textuelle Emergenz hinaus auch historische Texte zum brasilianischen Quilombo de Palmares und seinem Anführer Zumbi, aber auch literarische Texte in der Nachfolge der Négritude-Tradition, wie Frankétiennes Dézafi (1975), die das Konzept der Zombifizierung im Kontext des Widerstands gegen Totalitarismen des 20. Jahrhunderts neu kodifizieren. In einem letzten Schritt untersucht das Projekt das Fortleben von Zombie-Imaginarien im Zusammenhang mit unfreier Arbeit in aktuellen Texten wie politischen Manifesten und visuellen Medien.

Seit der Kolonisierung der Karibik erschien in Frankreich eine Vielzahl an Zombie-Texten - von Kinderliteratur bis zum Zombie-Ballett. Besonders nach der Haitianischen Revolution 1791-1804 wurde mit der Figur des Zombies Wissen über den karibischen Raum produziert, das auch Vorstellungen von Europa nachhaltig prägte. In ihrem Projekt und der daraus entstandenen Publikation untersuchte Gudrun Rath erstmals diese vergessene transatlantische Geschichte der Zombie-Figur und zeigte, wie sie im Kontext von stereotypen Karibik-Darstellungen, Diskursen über Versklavung und Abolition, Todesriten und Vorstellungen von Körper und Seele nach dem Tod zum Einsatz kam - und wie sie Europa nicht nur in der Popkultur bis heute heimsucht. https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-5220-8/untotes-gedaechtnis/

Forschungsstätte(n)
  • Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Henriette Gunkel, Ruhr-Universität Bochum - Deutschland
  • Kirsten Mahlke, Universität Konstanz - Deutschland
  • Larissa Förster, Universität Köln - Deutschland

Research Output

  • 7 Publikationen
  • 4 Disseminationen
  • 1 Wissenschaftliche Auszeichnungen

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