Kristina HĂŒtter-Klepp  und Corina Madreiter-Sokolowski im Portrait
© Anna Lisa Kiesel, Katharina Schauperl/fotoKrafie

Alt werden wollen viele, alt sein wenige. Das liegt auch daran, dass im Alter Krankheiten und körperliche Beschwerden zunehmen. So werden wir Menschen zwar Àlter, bleiben aber nicht automatisch fit. Wie wÀre es aber, 120 Jahre alt zu werden und dabei möglichst lange gesund zu sein?

Wissenschaft und Forschung versuchen herauszufinden, welche Faktoren fĂŒr eine hohe Lebenserwartung bei gleichzeitiger Gesundheit ausschlaggebend sind. Wir wissen, es liegt vieles an unserem Lebensstil, der sich zusammensetzt aus gesunder ErnĂ€hrung, viel Bewegung, wenig Alkohol und vielem mehr. Ein bewusster Umgang mit genetischen Risikofaktoren und regelmĂ€ĂŸige Gesundheitsuntersuchungen sind ebenfalls wichtig. Welche aktuellen Erkenntnisse liefert die Altersforschung? Welche Erfahrungen gibt es aus der Praxis? Worauf können wir speziell achten, um unsere gesunde Lebensspanne zu verlĂ€ngern?

Der Wissenschaftsfonds FWF lĂ€dt Sie gemeinsam mit der Kleinen Zeitung herzlich zum „Am Puls“-Wissenschaftstalk am Dienstag, 04. Juni um 18:00 Uhr im Orpheum in Graz.

Unter der Moderation von Martina Marx, Gesundheits-Redakteurin der Kleinen Zeitung, diskutieren die Allgemeinmedizinerin Kristina HĂŒtter-Klepp und die Molekularbiologin und Altersforscherin Corina Madreiter-Sokolowski, wie gesundes Altwerden gelingen kann.

Melden Sie sich jetzt an und diskutieren Sie mit!

Datum

Dienstag, 04. Juni 2024, 18:00 Uhr. Einlass ab 17:30 Uhr.

Ort

Orpheum Extra, Orpheumgasse 8, 8020 Graz

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist erforderlich: Am Puls-Anmeldung

Am Podium

  • Kristina HĂŒtter-Klepp, Allgemeinmedizinerin
  • Corina Madreiter-Sokolowski, Molekularbiologin und Altersfoscherin
  • Martina Marx, Moderation, Kleine Zeitung

Fragen

Seien Sie dabei und schicken Sie uns Ihre Fragen an die Vortragenden vorab per E-Mail an ampuls(at)fwf.ac.at.

Kristina HĂŒtter-Klepp, Allgemeinmedizinerin in Graz

Nach ihrem Medizinstudium an der Karl-Franzens-UniversitĂ€t Graz und weiteren acht Jahren als TurnusĂ€rztin grĂŒndet Kristina HĂŒtter-Klepp 2012 ihre erste Ordination in der Privatklinik Graz Ragnitz. Von 2014 bis 2018 arbeitet sie als TeamĂ€rztin von SK Sturm Graz. Danach eröffnet sie eine weitere Praxis in Andritz. Ihre Schwerpunkte liegen auf Vorsorgemedizin, ErnĂ€hrungs- und Sportmedizin. 2020 unterstĂŒtzt sie als AmtsĂ€rztin die PandemiebekĂ€mpfung in Graz und 2021 fĂŒhrt sie eine Impfpraxis in Kooperation mit dem Land Steiermark. 2022 wird sie zur Referentin der Ärztekammer Steiermark ernannt. Seit 2018 erhĂ€lt Kristina HĂŒtter-Klepp jĂ€hrlich den Docfinder Patients’ Choice Award. Außerdem ist sie Expertin fĂŒr ErnĂ€hrungsmedizin und Akupunktur. DarĂŒber hinaus lehrt sie am Institut fĂŒr Allgemeinmedizin an der Medizinischen UniversitĂ€t Graz.

Corina Madreiter-Sokolowski, Molekularbiologin, Medizinische UniversitÀt Graz

Corina Madreiter-Sokolowski ist Professorin fĂŒr „Molekulares Altern“ an der Medizinischen UniversitĂ€t Graz und leitet derzeit eine 13-köpfige Forschungsgruppe am Gottfried Schatz Forschungszentrum fĂŒr zellulĂ€re Signaltransduktion, Stoffwechsel und Altern der Medizinischen UniversitĂ€t Graz.

Ihr Fokus liegt auf der Erforschung der Rolle, die unsere Mitochondrien im Alterungsprozess und in alterungsbedingten Erkrankungen spielen. Dabei nutzt sie neueste Technologien, wie beispielsweise hochauflösende Fluoreszenzmikroskopie sowohl in zellulĂ€ren Alterungsmodellen als auch im Fadenwurm Caenorhabditis elegans, um potenzielle AnsĂ€tze fĂŒr die Entwicklung neuer Anti-Aging-Strategien zu finden. Der Wissenschaftsfonds FWF fördert drei ihrer Forschungsprojekte sowie ihr Wissenschaftskommunikationsprojekt „Alterungsforschung Hands-On“. Nach einem zweijĂ€hrigen, durch den FWF finanzierten Forschungsaufenthalt an der ETH ZĂŒrich, wurde sie 2020 als Assistenzprofessorin an die Medizinische UniversitĂ€t Graz berufen, 2021 erfolgte die Habilitation und 2022 die Ernennung zur Assoziierten Professorin. Ihre Forschung wurde bereits vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem renommierten Elisabeth Lutz-Preis der Österreichischen Akademie der Wissenschaften ÖAW sowie mit dem Staatspreis des Bundesministeriums fĂŒr Bildung, Wissenschaft und Forschung.

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