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Researching critical new media arts & artistic technology

Matthias Tarasiewicz (ORCID: 0000-0002-6889-8254)
  • Grant-DOI 10.55776/AR151
  • Bewilligungs­summe Entwicklung und Erschließung der Künste
  • Status beendet
  • Projekt­beginn 01.04.2012
  • Projektende 31.05.2016
  • Bewilligungs­summe 341.408 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Kunstwissenschaften (62%); Medien- und Kommunikationswissenschaften (38%)

Keywords

  • New Media Arts,
  • Awareness,
  • Artistic Technology,
  • Artistic Interventions,
  • Action Research,
  • New Media Research
Abstract Zusammenfassung

Das Projekt will, theorie- und praxisbezogen zwischen akademischer Reflexion, aktueller/kritischer Medienkunst und technowissenschaftlichen Experimenten vermitteln, um eine aktuelle Medienkunstpraxis darzustellen, zu beschreiben und kritisch zu reflektieren. Ziel dabei ist es, in einem mehrstufigen Forschungsprojekt mit künstlerischen Methoden "Artistic Research & Development" zu betreiben, damit wissenschaftliche Beschreibungsleistungen zu forcieren/inkludieren und die Ergebnisse sowohl in akademische Diskurse einzubringen, als auch "alten" und neuen Öffentlichkeiten verfügbar zu machen. Neben "public awareness" und "individual awareness" von "Neue Medienkunst als forschungsbasierte Kunstpraxis" steht auch die Vermittlung von weniger etablierten Positionen junger Medienkunst auf dem Programm. Mit Researchern aus Kunst wie Wissenschaft wird ein zweijähriger Prozess gestartet, der in Zusammenarbeit mit internationalen universitären und außeruniversitären Partnern aktuelle Praktiken in der (neuen) Medienkunst untersucht, reflektiert, beschreibt und vermittelt. Durch Projekt-Team und Kooperationspartner wird ein Expertennetzwerk geschaffen, um hochqualitativen wissenschaftlichen und künstlerischen Diskurs zu verschränken und nachhaltig aufzubereiten. Der Austausch zwischen österreichischen und niederländischen Positionen schafft zusätzliche Synergien, die sich sehr positiv auf das Gesamtprojekt und Studierenden beider Länder auswirken. Das Projekt verfolgt den Ansatz von Medienkunst als "research-based art form" insofern, als neue Medienkunstwerke an den Schnittstellen von technischer Machbarkeit, Medienkompetenz, Gesellschaftskritik und Interventionen mit neuen Medien verstanden werden. Neben der übergeordneten Frage, wie sich der Umgang mit neuen Medien auf die Gesellschaft auswirkt (Realitätsbegriff, Kunstbegriff, Öffentlichkeitsbildung, neue Kunst- und Kulturpraktiken) behandelt und beschreibt das Projekt mit drei Forschungs-Schwerpunkten eine kontemporäre Medienkunst-Praxis: 1. Neue Öffentlichkeiten in Wechselwirkung: Wissensbildung- und Vermittlung in neuer Medienkunst 2. Ästhetik von neuer Medienkunst in Aufmerksamkeitsökonomien 3. Produktion und Innovation: Das Medienkunstwerk als Prozess-Artefakt Ausgehend von diesen 3 Grundpositionen werden mittels experimenteller Ansätze Methodologien entworfen, die "Action Research" um bspw. "Dokumentation als Methode" erweitert. Mit der Verschränkung von künstlerischen Prozessen, experimenteller Dokumentation, New Media Research und praxisbezogener Forschung wird der Gesamtprozess vermittelbar und nachhaltig gestaltet. Dabei stehen "Artistic Knowledge" und "Awareness für neue Medienkunst" als übergeordnete Ziele im Mittelpunkt.

Das Projekt 'Researching critical media arts & artistic technology' hat zwischen akademischer Reflexion aktueller/kritischer Medienkunst und Hacker/Maker Kultur vermittelt, um zeitgenössische kritische technologiebasierte Forschung & Praxis darzustellen, zu beschreiben und zu diskutieren. Ziel dabei war es, in einem mehrstufigen Forschungsprojekt künstlerische Methoden zu untersuchen und Strategien der Prozessdarstellung zu Entwickeln. Der Begriff 'Artistic Technology' (künstlerische Technologie) wurde entwickelt und geformt, um eine Differenzierung von 'künstlerisch' und 'kreativ' hervorzuheben und Neue Medienkunst als forschungsbasierte Kunstpraxis zu positionieren. In Zusammenarbeit mit internationalen universitären und außeruniversitären Partnern wurden aktuelle Praktiken in der (neuen) Medienkunst untersucht und vermittelt. Projekt-Team und Kooperationspartner haben ein Expertennetzwerk geschaffen, um hochqualitativen wissenschaftlichen und künstlerischen Diskurs zu verschränken und nachhaltig aufzubereiten und diesen in Bezug zu internationalen Initiativen und bestehenden Orten des kritischen Technologiediskurses zu bringen (u.a. durch die Teilnahme an internationalen Symposien, Ausstellungen und künstlerisch/wissenschaftlichen Präsentationsformaten). Neue (kritische) Medienkunst an den Schnittstellen von technischer Machbarkeit, Medienkompetenz, Gesellschaftskritik und Interventionen mit neuen Medien implizieren die übergeordneten Frage, wie sich der Umgang mit neuen Medien auf die Gesellschaft auswirkt (Realitätsbegriff, Kunstbegriff, Öffentlichkeitsbildung, neue Kunst- und Kulturpraktiken). Diese Aspekte wurden durch drei Forschungs-Schwerpunkten behandelt: (1) Neue Öffentlichkeiten in Wechselwirkung - Wissensbildung- und Vermittlung in neuer Medienkunst, (2) Ästhetik von neuer Medienkunst in Aufmerksamkeitsökonomien und (3) Produktion und Innovation - Das Medienkunstwerk als Prozess-Artefakt.Ausgehend von diesen 3 Grundpositionen wurden Strategien entworfen, die Action Research' um bspw. Dokumentation als Methode' erweitern. Mit der Verschränkung von künstlerischen Prozessen, experimenteller Dokumentation, New Media Research und praxisbezogener Forschung wurde der Gesamtprozess vermittelbar und nachhaltig gestaltet und mittels Workshops, Publikationen sowie öffentlichen Formaten vermittelt.

Forschungsstätte(n)
  • "RIAT - Research Institute for Arts and Technology" (Forschungsinstitut für Kunst und Technologie) - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Mirko Tobias Schäfer, Utrecht University - Niederlande

Research Output

  • 18 Zitationen
  • 1 Publikationen
Publikationen
  • 2015
    Titel Chapter 10 Cryptocurrencies as Distributed Community Experiments
    DOI 10.1016/b978-0-12-802117-0.00010-2
    Typ Book Chapter
    Autor Tarasiewicz M
    Verlag Elsevier
    Seiten 201-222

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