Ko-Produktion von onkologischer Reha und Physiotherapie
Co-Production of oncology rehabilitation and physiotherapy
Wissenschaftsdisziplinen
Gesundheitswissenschaften (70%); Klinische Medizin (30%)
Keywords
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Oncology Rehabilitation,
Physiotherapy,
Physical Therapy,
Participative Research,
Co-Production,
Modes Of Delivery
Das Forschungsprojekt Ko-Produktion von onkologischer Rehabilitation und Physiotherapie" zielt darauf ab, die Versorgung von Krebspatient:innen durch maßgeschneiderte physiotherapeutische und rehabilitative Dienstleistungen zu optimieren. Das Projekt orientiert sich an der EU-Mission Cancer: Conquering Cancer Mission Possible". Hintergrund und Forschungsziele: Trotz großer Fortschritte in der Krebsbehandlung sind viele Patient:innen mit physischen, kognitiven und psychosozialen Einschränkungen konfrontiert, die ihre Lebensqualität einschränken. Studien zeigen, dass Rehabilitation und Physiotherapie Symptome lindern und die Funktionalität sowie Teilhabe der Personen verbessern können. Jedoch stoßen Krebspatient:innen in Bezug auf rehabilitative Angebote nach wie vor auf Hindernisse. Genau hier setzt das Projekt Ko-Produktion von onkologischer Rehabilitation und Physiotherapie mit dem Ziel an, Rehabilitation und Physiotherapie in alle Phasen der kurativen und palliativen onkologischen Versorgung zu integrieren und zu optimieren. Durch eine enge Zusammenarbeit von Forschung und Praxis stärkt das Projekt das Wissen über die Bedürfnisse von Krebspatient:innen in der österreichischen Gesellschaft. Es soll bestehende Versorgungslücken in der onkologischen Rehabilitation aufzeigen und durch maßgeschneiderte Ansätze die individuelle Versorgung der Patient:innen mit rehabilitativen Angeboten nachhaltig verbessern. Innovativer Ansatz und Methoden: Das Projekt verfolgt einem innovativen Ansatz, bei dem Patient:innen und Fachkräfte aktiv in den Forschungsprozess eingebunden werden. Es werden verschiedene partizipative Forschungsmethoden kombiniert, um die Bedürfnisse und Erwartungen der Betroffenen zu verstehen und entsprechende Maßnahmen zu entwickeln. Das Projekt gliedert sich in drei Hauptbereiche: 1. Wissen entwickeln: Erhebung der Erfahrungen und Bedürfnisse der Patient*innen und Fachkräfte zur Entwicklung gezielter Dienstleistungen. 2. Maßnahmen gestalten und umsetzen: Gemeinsame Entwicklung und Umsetzung maßgeschneiderter Interventionen. 3. Ergebnisse überprüfen: Wissenschaftliche Überprüfung der Wirksamkeit der entwickelten Maßnahmen und deren Anpassung an die Bedürfnisse der Patient*innen. Projektleitung und Partnerschaften: Die FH Campus Wien (PI: Priv-Doz. Dr. Ley) leitet das Projekt und setzt es gemeinsam mit der Medizinischen Universität Wien (PI: Univ.-Prof. DDr. Masel) und der FH Wiener Neustadt (PI: Dr. Tatzer) um. Zu den Kooperationspartner*innen zählen das Onkologische Rehabilitationszentrum Der Sonnberghof (Prim.Dr. Hassler), die Österreichische Krebshilfe, PhysioAustria und die Österreichische Palliativ Gesellschaft. Diese starke Partnerschaft stellt sicher, dass die Erkenntnisse in die Praxis umgesetzt und die Maßnahmen an die Bedürfnisse der Patient*innen angepasst werden.
- FH Campus Wien - 100%