Selbst aktualisierende Modelle für sentiente Gebäude
Self-updating models for sentient buildings
Wissenschaftsdisziplinen
Elektrotechnik, Elektronik, Informationstechnik (45%); Informatik (55%)
Keywords
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Building performance monitoring,
Building performance simulation,
Building automation systems,
Sentient computing,
Computer-aided facility management,
Distributed computing
Das Ziel dieses Projekts ist, die Machbarkeit von sentienten Gebäudetechnologien anhand eines Systemprototyps testen. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen bestehende wissenschaftliche Grundlagen angewendet sowie auf einen für die Industrie attraktiven Stand gebracht werden. Wir glauben, dass dies in zwei wichtigen Bereichen erfolgen soll: die Integration von Gebäude- mit Kontrollmodellen, und die autonome Generation und Pflege von solchen Modellen. Wir sehen Gebäudeautomation als das Hauptanwendungsgebiet für sentiente Gebäude. Dieses Gebiet hat ein enormes technisches, ökonomisches, und umweltrelevantes Potential. Der Fundamental Layer beschreibt vorbereitende und experimentelle Grundlagenarbeit auf den Gebieten Struktur und Generierung, Management und Pflege, sowie Semantik/Steuerung von sentienten Gebäudemodellen. Der Translation Layer baut auf diesen Grundlagen auf, um die verschiedenen Komponenten von solchen Modellen zu integrieren. Dies bedarf zusätzlicher Fortschritte auf jedem Gebiet sowie eine verteilte Softwarearchitektur. Der Application Core ist eine prototypische Umsetzung der für sentiente Gebäudemodelle relevanten Konzepte. Diese werden in einer Testumgebung evaluiert und beinhaltet die Anwendung eines integrierten Gebäudeautomationssystems für thermische und visuelle Raumkonditionierung. Die Testumgebung demonstriert: i) wie ein reichhaltiges Modell eines bestehenden Gebäudes generiert werden kann aufgrund verschiedenartiger Sensorinformationsquellen, ii) wie dieses Modell in Echtzeit auf Änderungen im Kontext (z.B. Wetter- und Himmelsbedingungen), Belegung (Präsenz und Aktivitäten von Nutzern), interne Konfiguration (z.B. Position von Möbeln und Ausrüstungsgegenständen), sowie den Zustand von Gebäudesystemen reagieren kann, iii) wie die Gebäudesteuerung verbessert werden kann mit einem solchen Modell.
- Technische Universität Wien - 100%