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Nachhaltigkeit des Skitourismus in Nord- und Südtirol

Sustainability of ski tourism in Tyrol-Southern Tyrol

Johann Stötter (ORCID: 0000-0002-7750-988X)
  • Grant-DOI 10.55776/L348
  • Förderprogramm Translational-Research-Programm
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.10.2007
  • Projektende 31.03.2012
  • Bewilligungssumme 230.559 €

Wissenschaftsdisziplinen

Geowissenschaften (40%); Humangeographie, Regionale Geographie, Raumplanung (60%)

Keywords

    Climatic Change, Ski Tourism, Sustainability, Mitigation, Snow-Reliability, Tyrol-Southern Tyrol

Abstract Endbericht

Eine Klimaerwärmung hat weitreichende Auswirkungen auf den Wintertourismus. Der Skitourismus gehört zu den Branchen, die am meisten durch eine Klimaerwärmung gefährdet sind. Mögliche Klimaänderungen, zusammen mit einem deutlichen Temperaturanstieg, bedrohen die Schneesicherheit vieler alpiner Skigebiete. Auf globale Klimamodelle (GCM) gestützte Studien weisen darauf hin, dass eine Klimaerwärmung zu einem komplexen Mix aus Gewinnern und Verlieren führen würde. Die Gewinner sind einerseits hochgelegene Skigebiete mit guten naturräumlichen Voraussetzungen für den Skisport, und die Verlierer niedriger gelegene Skigebiete mit ungenügenden Verhältnissen andererseits. Wenn man die heutige Bedeutung des Wintersports in vielen alpinen Tourismus-destinationen betrachtet, so muss das Thema Klimaerwärmung mit in die Diskussion um die Zukunft der Skitourismusbranche in Nord- und Südtirol einbezogen werden. Eine Klimaänderung hätte ökonomische Einbußen auf nationaler Ebene, sowie - in viel folgenreicherem Ausmaß - auf regionaler und lokaler Ebene. Der Skitourismus ist für einige Urlaubsgebiete in Nord- und Südtirol die mit Abstand wichtigste Quelle für Einkommen und Arbeit, und bis jetzt konnte noch keine ökonomisch gleichwertige Alternative gefunden werden. Das Ziel des beantragten Forschungsprojekts ist, die klimasensitiven Gebiete in Nord- und Südtirol (die Klimasensitivität besteht aus der Kombination der ökonomischen Bedeutung des Wintertourismus einerseits und der Schneesicherheit andererseits) feststellen zu können, und nachhaltige Anpassungsstrategien zu definieren, entwickeln und einzuführen. Die daraus resultierenden ökonomischen Folgen werden dann als Basis für die Entwicklung eines Masterplans mit alternativen Konzepten zu nachhaltigem Wintertourismus dienen. Die in dem beantragten Projekt verwendete Methodik basiert auf einem integrativ-interdisziplinären Ansatz, bei dem nicht nur die Änderungen im naturräumlichen System in Nord- und Südtirol, sondern auch die Auswirkungen auf das sozioökonomische System betrachtet werden. Während die Definition von Schneesicherheit in Klimafolgenstudien meist nur auf die "natürliche" Schneesicherheit beschränkt ist, wird im Projekt dieser Begriff um die technische Beschneiung erweitert, welche von größter Bedeutung für die Skitourismus-branche ist. Die komplexen gegenseitigen Abhängigkeiten und Wechselbeziehungen zwischen atmosphärischen Prozessen und sozioökonomischen Aspekten werden für die Region Nord-/Südtirol spezifiziert. Bis jetzt wurde noch keine detaillierte Abschätzung der Folgen einer Klimaerwärmung für Nord- und Südtirol durchgeführt. Aufgrund der derzeitig großen Schneeabhängigkeit vieler Urlaubsorte in dieser Region, ist ein fundiertes Wissen um klimatische Einflüsse für die Tourismusbranche von größter Bedeutung. Erkenntnisse in diesem Themenkomplex sind Voraussetzung für die zukünftige Konkurrenzfähigkeit alpiner Urlaubsdestinationen in Hinblick auf eine mögliche Klimaerwärmung und ihrer weitreichenden Folgen.

Folgen des Klimawandels für den Skitourismus in Tirol Mögliche Folgen des Klimawandels für den Skitourismus in Tirol und Südtirol haben Dr. Robert Steiger und Mag. Lisa Trawöger vom Institut für Geographie der Universität Innsbruck in ihren vom FWF (Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung) geförderten Dissertationen untersucht. Ein eigens entwickeltes Schneemodell zeigt, dass in einigen Tiroler Regionen ab 2030 mit spürbaren Auswirkungen auf den Skitourismus gerechnet werden muss (Tannheimer Tal, Großraum Innsbruck, Kitzbüheler Raum sowie in den Skigebieten Gröden und Karerpass im Südosten Südtirols). Die Ergebnisse einer Wahrnehmungsstudie machen sichtbar, dass der Klimawandel aus Sicht der Tiroler Seilbahnbetreiber und Tourismusregionen keine wesentliche Bedrohung darstellt. Die Studienergebnisse lassen deutlichen Handlungsbedarf erkennen. Sie zeigen aber auch, dass die klimatischen Entwicklungen bis 2030 den Skitourismus nicht gefährden und so den Verantwortlichen noch Zeit geben, die nötigen Umstrukturierungen gezielt vorzubereiten. Skigebiete bis 2030/2040 schneesicher, Weihnachtsgeschäft schon ab 2020 in Gefahr Nach den Modellergebnissen sind in Tirol alle Skigebiete bis 2030 (Südtirol: 2040) schneesicher. Bis 2030 müssen demzufolge die Skigebiete allerdings im Durchschnitt um rund 25 % (Südtirol: 40%) mehr Schnee produzieren als heute. Die Ergebnisse für das Weihnachtsgeschäft (Weihnachtsfeiertage bis zum Dreikönigstag) sind deutlich schlechter: Rund 20 % (Südtirol: 15 %) der Skigebiete könnten schon in den 2020ern deutliche Probleme haben, einen durchgehenden Betrieb zu Weihnachten trotz Beschneiung zu garantieren. In den 2040ern wären nur noch rund die Hälfte der Skigebiete in der Lage jedes Jahr gute Skibedingungen zu Weihnachten anzubieten. Die Schneeproduktion müsste sich in den 2050ern im Durchschnitt in etwa verdoppeln. Steigende Beschneiungskosten und der parallel dazu steigende Ressourcenbedarf (Energie, Wasser) werden viele Skigebiete vor neue Herausforderungen stellen. Sicht der Seilbahnbetriebe und Tourismusregionen Trotz deutlicher Anzeichen für Handlungsbedarf zeigen sich die befragten Skigebiets- betreiber und Verantwortlichen in den Tourismusregionen relativ entspannt. Sie glauben, dass die gesetzten und geplanten Maßnahmen (hauptsächlich in Form der Beschneiung) greifen. Langfristige, strategische Anpassungsprozesse stehen derzeit im Hintergrund. Studie schließt Lücken Erstmals in Europa wurde die Beschneiung in einer Studie berücksichtigt. Für den Tiroler Raum fehlte außerdem bisher ein zusammenhängendes Bild der Einschätzung des Phänomens Klimawandel aus Sicht der Seilbahnbetreiber und Tourismusregionen. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen den Aufbau eines nachhaltigen, pro-aktiven Risikomanagements in Bezug auf den Klimawandel im Tiroler Wintertourismus unterstützen.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Innsbruck - 100%

Research Output

  • 242 Zitationen
  • 2 Publikationen
Publikationen
  • 2014
    Titel Convinced, ambivalent or annoyed: Tyrolean ski tourism stakeholders and their perceptions of climate change
    DOI 10.1016/j.tourman.2013.07.010
    Typ Journal Article
    Autor Trawöger L
    Journal Tourism Management
    Seiten 338-351
    Link Publikation
  • 2008
    Titel Snowmaking and Climate Change
    DOI 10.1659/mrd.0978
    Typ Journal Article
    Autor Steiger R
    Journal Mountain Research and Development
    Seiten 292-298
    Link Publikation

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