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Mikrobiologie, Chemie, Ökophysiologie von Flechtenpilzen

Microbiology, chemistry, ecophysiology of lichen fungi

Elfriede Stocker-Wörgötter (ORCID: 0000-0002-3377-6214)
  • Grant-DOI 10.55776/P15328
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 02.04.2002
  • Projektende 30.04.2005
  • Bewilligungssumme 192.061 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Biologie (100%)

Keywords

    ASCOMYCETES, LICHEN SUBSTANCES, LICHENS, CULTURES, MYCOBIONTS, POLYSACCARIDES

Endbericht

Flechten sind faszinierende, zusammengesetzte Pflanzen; sie bilden eine Symbiose zwischen Ascomyceten (Pilz) und Grünalgen/Blaualgen (= Cyanobakterien). 1-2% aller Flechtenpilze gehören zur Familie der Basidiomyceten, welche kleine "Ständerpilze" formen, die zusammen mit Grünalgen und Cyanobakterien eine Lebensgemeinschaft eingehen. Die Kultursammlung des Fachbereichs für Organismische Biologie der Universität Salzburg beinhaltet eine grosse Anzahl von Flechtenpilzen (Mykobionten) und Algen/Cyanobakterien (Photo-, Cyanobionten), welche in verschiedenen klimatischen Regionen der fünf Kontinente gesammelt wurden. Flechtenpilze wurden schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts als reiche Quelle für biologisch aktive Substanzen erkannt. Jedoch ist die Anwendbarkeit von "Flechtenstoffen" weitestgehend unerforscht, da Mykobionten grundsätzlich am Anfang sehr langsam wachsen. Neue Zusammensetzungen von Nährmedien mussten entwickelt werden, um höhere Wachstumsraten zu erzielen und somit Myko- und Photobionten in ausreichender Menge zu erhalten. Durch Experimente und großangelegte Kulturversuche hat die Arbeitsgruppe an der Universität Salzburg neue Nährmedium-Kombinationen und Kulturbedingungen erforscht, welche ein rascheres Wachstum von Myko- und Photobionten ermöglichen. "Fall"-Studien zeigten auf, dass die meisten Flechtenpilze unter stabilen und standardisierten Kulturbedingungen keine "Flechtenstoffe" (Sekundäre Metaboliten; Polyketide) bilden. Programmierbare Kulturkammern - Mykobiontenwachstum unter sich verändernden, mikroklimatischen Bedingungen - stimulierten Flechtenpilze zur Zelldifferenzierung und schließlich zur Produktion von sekundären Stoffwechselprodukten. Die Zusammensetzung der Polyketide wurde mit TLC und HPLC untersucht (Dünnschicht- und Hochleistungs-Flüssig-Chromatografie). Zum ersten Mal gelang es, eine beträchtliche Anzahl von hochdifferenzierten Myzelien heranzuziehen, die einen bestimmten Polyketid-Stoffwechselweg einschlugen, indem sie dieselben oder verwandte phenolische Stoffe produzierten, wie sie für die Original-Flechte (aus welcher der Pilz isoliert wurde) typisch sind. In den erfolgreichsten "Fall"-Studien bildeten Arten der Gattung Lobaria, Bunodophoron und Ramalina in Kultur komplette Chemosyndrome (eine Ansammlung von chemisch nahe verwandten Substanzen) aus. Die erhaltenen Ergebnisse wurden in Form von Vorträgen und Postern auf verschiedenen internationalen Treffen, Konferenzen, Symposien, Kongressen in Europa, USA und Australien präsentiert. Die Publikation über "Ramalina" wurde durch ABLS (American Bryological And Lichenological Society) mit dem "Tuckerman Award 2005" (ein Preis für den besten Beitrag im amerikanischen Journal "The Bryologist") ausgezeichnet. Weitere spannende Ergebnisse wurden durch die Analyse der Polysaccharide (Galactomannane) von Flechten und kultivierten Mykobionten erzielt. Neue Flechten-heteropolysaccharide wurden entdeckt und neue chemische Strukturen wurden mittels Massenspektroskopie aufgeklärt. Die Kooperation mit dem Forschungslabor in Curitiba (Department of Biochemistry, University of Parana, Brasilien) was sehr erfolgreich und führte zu mehreren Publikationen in internationalen Zeitschriften mit hohen Impact Faktoren (FEMS, Carbohydrate Research, Phytochemistry, etc.).

Forschungsstätte(n)
  • Universität Salzburg - 100%

Research Output

  • 203 Zitationen
  • 6 Publikationen
Publikationen
  • 2005
    Titel Molecular studies of photobionts of selected lichens from the coastal vegetation of Brazil
    DOI 10.1016/j.femsec.2005.05.003
    Typ Journal Article
    Autor Cordeiro L
    Journal FEMS Microbiology Ecology
    Seiten 381-390
  • 2005
    Titel A fungus-type ß-galactofuranan in the cultivated Trebouxia photobiont of the lichen Ramalina gracilis
    DOI 10.1016/j.femsle.2005.01.040
    Typ Journal Article
    Autor Cordeiro L
    Journal FEMS Microbiology Letters
    Seiten 193-198
    Link Publikation
  • 2004
    Titel Elucidation of polysaccharide origin in Ramalina peruviana symbiosis
    DOI 10.1111/j.1574-6968.2004.tb09740.x
    Typ Journal Article
    Autor Cordeiro L
    Journal FEMS Microbiology Letters
    Seiten 79-84
  • 2004
    Titel Secondary Chemistry of Lichen-forming Fungi: Chemosyndromic Variation and DNA-analyses of Cultures and Chemotypes in the Ramalina farinacea Complex
    DOI 10.1639/0007-2745(2004)107[0152:scolfc]2.0.co;2
    Typ Journal Article
    Autor Stocker-Wrgtter E
    Journal The Bryologist
    Seiten 152-162
  • 2003
    Titel Comparative studies of the polysaccharides from species of the genus Ramalina—lichenized fungi—of three distinct habitats
    DOI 10.1016/s0031-9422(03)00336-4
    Typ Journal Article
    Autor Cordeiro L
    Journal Phytochemistry
    Seiten 967-975
  • 2007
    Titel Production and Bioactivity of Common Lichen Metabolites as Exemplified by Heterodea muelleri (Hampe) Nyl.
    DOI 10.1007/s10886-007-9408-9
    Typ Journal Article
    Autor Hager A
    Journal Journal of Chemical Ecology
    Seiten 113-120

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