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Byzantinische Kleinfunde und ihre Werkstätten aus Ephesos

Byzantine small finds and their workshops in Ephesus

Andrea Pülz (ORCID: 0000-0002-6649-2242)
  • Grant-DOI 10.55776/P22941
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.03.2011
  • Projektende 29.02.2016
  • Bewilligungssumme 286.388 €

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Naturwissenschaften (10%); Geschichte, Archäologie (60%); Philosophie, Ethik, Religion (10%); Sprach- und Literaturwissenschaften (20%)

Keywords

    Ephesus, Workshops, Small Finds, Trade, Byzantine era, Jewellery

Abstract Endbericht

Die geplante Untersuchung ist Teil einer übergeordneten Fragestellung zum byzantinischen Ephesos im Rahmen eines Kooperationsprojektes zwischen dem ÖAI (S. LADSTÄTTER) und dem Institut für Kulturgeschichte der Antike/ÖAW (A. PÜLZ). Mit diesem Projekt soll dem Desiderat nach einer synthetischen Studie zur Stadtentwicklung und zur materiellen Kultur in byzantinischer Zeit in der Metropolis Asiae Rechnung getragen werden. Die Materialbearbeitung soll sich zum einen auf die Funde aus den laufenden Grabungen in der frühbyzantinischen Wohnstadt und im sog. Byzantinischen Palast, aber auch auf Altfunde aus dem Hanghaus 2 (Tabernen, Werkstätten etc.) und von anderen, noch nicht aufgearbeiteten Fundorten in ganz Ephesos wie beispielsweise der Marienkirche konzentrieren und in der Endauswertung sämtliche byzantinische Kleinfunde, auch die schon publizierten wie z. B. aus dem sog. Lukasgrab umfassen. Dank einer offiziellen Kooperation mit dem Ephesos-Museum Selçuk ist es möglich, auch Objekte aus nicht-österreichischen Grabungen (türkische Grabungen in der Johannesbasilika) und solche, deren genaue Provenienz zum Teil unbekannt ist (Streufunde, die von der lokalen Bevölkerung aus der näheren Umgebung dem Museum übergeben wurden), mit einzubinden. Ebenso sollen die byzantinischen Funde, die bereits im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert aus Ephesos in das Kunsthistorische Museum nach Wien verbracht worden sind, berücksichtigt werden. Das ephesische Material setzt sich aus Schmuck, Trachtgegenständen und Objekten des täglichen Gebrauchs zusammen und umfasst einen zeitlichen Rahmen von der früh- bis in die spätbyzantinische Zeit. Die verwendeten Materialien sind Bunt- und Edelmetalle sowie Bein. Die Objektgruppen der Tracht- und Schmuckgegenstände gliedern sich in Anhänger, Armringe, Ohrringe, Fingerringe, Nadeln und Fibeln sowie Teile von Gürtelgarnituren (Schnallen, Riemenzungen und Gürtelbeschläge). Die hauptsächlich aus Bronze und Silber gefertigten Kreuze - die Gruppe umfasst ca. 80 Objekte - bieten einen großartigen Überblick über diese Fundgruppe liturgischer Ornate oder Geräte von der früh- bis in die spätbyzantinische Zeit. Zusätzlich zu den Schmuck- und Trachtgegenständen finden sich noch kosmetische und medizinische Geräte wie beispielsweise Ohrlöffel, Waffen in Form von Pfeilspitzen und Objekte des täglichen Gebrauchs bzw. des Hausrates. Dazu gehören vor allem Gefäße und Kannen, Gliederketten zur Aufhängung von Lampen, Gewichte, Glocken, Löffel, Möbel- und Türbeschläge, Nägel und Schlösser sowie Waagen. Angestrebt wird eine ganzheitlich kulturhistorische und kontextuelle Analyse des spätantik-byzantinischen Fundmaterials aus Ephesos mit dem Ziel einer Vorlage des Materials in Form einer Monographie.

Die ephesischen Kleinfunde, die im Rahmen dieses Projektes untersucht wurden, umfassen an die 1100 Artefakte und stammen von unterschiedlichen Fundorten und aus verschiedenen Kontexten (Siedlung und Gräber) in ganz Ephesos und seiner Umgebung. Damit bot sich die einmalige Gelegenheit einer Darstellung des Materials einer ganzen Region. Dies ist vor allem hinsichtlich großer Objektgruppen wie beispielsweise den Fingerringe, Gürtelschnallen oder Kreuzen relevant, deren Analysen es ermöglichten, regionale Tendenzen und lokale Vorlieben der Bevölkerung nachzuzeichnen und anderen gut dokumentierten Fundregionen gegenüberzustellen.Die materielle Kultur der byzantinischen Periode in Ephesos umfasst neben Körper- und Gewandschmuck auch magische Artefakte und Kleinfunde mit liturgischem Hintergrund, Stempel, medizinische und kosmetische Instrumente, Spielsteine, Waagen und Gewichte, Werkzeuge und Waffen sowie kleinteilige Ausstattungselemente wie diverse Beleuchtungskörper, Schlösser und Schlüssel. Die verwendeten Materialien sind ebenfalls mannigfaltig: Luxusgüter wurden aus Edelmetall und Elfenbein hergestellt, gewöhnlicher Schmuck hingegen war meist aus Buntmetall und Glas gefertigt. Zu den Artefakten aus dem sakralen/kirchlichen Bereich gehören etwa Prozessions- und Vortragekreuze, Räuchergefäße, Polykandela, Ikonen und Votivbleche.Kleinfunde sind in erster Linie Zeugnisse des täglichen Lebens, belegen zugleich aber auch technisches Können, ökonomische Verhältnisse, Handelsbeziehungen sowie religiöse und künstlerische Vorstellungen. Die Wahrnehmung der byzantinischen materiellen Kultur jedoch wird bis heute großteils von Luxusartikeln aus Gold und Silber bestimmt, obwohl diese nur einen kleinen Teil der byzantinischen Kleinfunde repräsentieren. Daher kommt der hier vorgenommenen Analyse der zahlreichen Artefakte aus Kupferlegierungen, d. h. verschiedenen Legierungen aus Buntmetallen, ein besonderer Stellenwert zu, vermögen diese doch einen wertvollen Beitrag zur Erforschung der materiellen Alltagskultur und Geschichte von Ephesos während der byzantinischen Zeit zu leisten.Erklärtes Ziel dieser Studie war die möglichst vollständige Vorlage des Materials einschließlich einer kontextuellen Analyse im Rahmen einer Publikation. In diesem Zusammenhang stand eine Reihe von Detailaspekte im Zentrum des Interesses, etwa Fragen nach der Herstellungstechnik und der Materialzusammensetzung einzelner Objekte. Die Untersuchung der byzantinischen Kleinfunde erfolgte daher sowohl von archäologischer als auch von technologischer Seite, was eine gesamtheitliche Darstellung des Materials ermöglichen sollte. Durch die Zusammenarbeit mit Spezialisten unterschiedlicher Fachrichtungen und deren jeweiligen Methoden sowie verschiedenen Forschungsschwerpunkten (Werkstätten, Herstellungstechniken, Zusammensetzung und Herkunft des Metalls) sollte mit dieser Studie zu einer umfassenden Darstellung von Ephesos in byzantinischer Zeit beigetragen werden.

Forschungsstätte(n)
  • Akademie der bildenden Künste Wien - 7%
  • Österreichische Akademie der Wissenschaften - 93%
Nationale Projektbeteiligte
  • Manfred Schreiner, Akademie der bildenden Künste Wien , assoziierte:r Forschungspartner:in
Internationale Projektbeteiligte
  • Feride Kat, Sonstige Forschungs- oder Entwicklungseinrichtungen - Türkei

Research Output

  • 7 Publikationen
Publikationen
  • 2014
    Titel Das Fundmaterial der frühbyzantinischen und mittelbyzantinischen Zeit am Beispiel der Stadt Ephesos: Ein Überblick.
    Typ Journal Article
    Autor Pülz Am
    Journal Forum Archaeologiae - Zeitschrift für klassische Archäologie
  • 2012
    Titel Katalogeinträge.
    Typ Other
    Autor Pülz Am
  • 2012
    Titel Byzantinische Kleinfunde und Trachtbestandteile aus Ephesos.
    Typ Book Chapter
    Autor Böhlendorf-Arslan
  • 2010
    Titel Byzantinische Kleinfunde aus Ephesos - ein Materialüberblick.
    Typ Book Chapter
  • 2010
    Titel Katalogeinträge.
    Typ Other
    Autor Pülz Am
  • 2011
    Titel Efes'in Bizans Dönemi Giysi ve Taki Objeleri.
    Typ Conference Proceeding Abstract
    Autor Bühler B Et Al
    Konferenz KST, Istanbul 2010
  • 0
    Titel Ephesos bizans dönemi küçük buluntulari - malzemeye genel bakis.
    Typ Other
    Autor Kat F

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