Wissenschaftsdisziplinen
Informatik (20%); Mathematik (80%)
Keywords
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Proof Theory,
Skolemization,
Cut-Elimination,
Herbrand Sequents,
Epsilon Calculus,
Resolution Refutation
Gleichheit ist ein grundlegendes Konzept in Mathematik, Logik und unserem Alltag - sei es, wenn wir unterschiedliche Begriffe für dieselbe Zahl verwenden (wie zwei plus zwei und vier) oder verschiedene Namen für dieselbe Person haben.. In der Forschung spielt Gleichheit eine zentrale Rolle, besonders in der Beweisführung und der automatisierten Theorembeweisung. Eine wichtige Methode in der Logik ist die sogenannte Skolemisierung. Dabei werden bestimmte Variablen in Formeln durch neue Funktionssymbole (Skolem-Funktionen) ersetzt, um z.B. die Beweise effizienter zu machen. Während Skolemisierung gut verstanden ist, stellt die Rückumwandlung, die sogenannte De-Skolemisierung, eine Herausforderung dar, insbesondere wenn Gleichheit in die Beweise eingebunden ist. Solche Rückumwandlungen sind aber notwendig, um aus maschinell erzeugten Beweisen verständliche, menschenlesbare Beweise zu machen. Unser Forschungsprojekt zielt darauf ab, Methoden zu entwickeln, um Skolem-Funktionen in Beweisen mit Gleichheit effizient zu eliminieren. Dies soll nicht nur neue theoretische Einblicke in die Komplexität der De-Skolemisierung liefern, sondern auch praktische Fortschritte in der automatisierten Beweisführung ermöglichen. Die Ergebnisse könnten dazu beitragen, computerbasierte Beweissysteme verständlicher und effektiver zu gestalten.
- Technische Universität Wien - 100%
- Laura Kovacs, Technische Universität Wien , nationale:r Kooperationspartner:in
- Matthias Baaz, Technische Universität Wien , nationale:r Kooperationspartner:in
- Olivier Hermant, MINES ParisTech - Frankreich
- Richard Zach, University of Calgary - Kanada