Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner vor blauer FWF-Logowand
Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner legt mit Investitionen in der Höhe von 3 Milliarden Euro in den nächsten drei Jahren den Finanzierungsrahmen für Österreichs Grundlagenforschung fest (Archivbild). © FWF/Luiza Puiu

Positive Perspektiven für die österreichische Grundlagenforschung und damit für die Wettbewerbsfähigkeit des Innovationsstandorts: Für jenen Teil des FTI-Pakts, der in den Zuständigkeitsbereich des BMFWF fällt und auch die Förderinvestitionen des Wissenschaftsfonds FWF umfasst, hat Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner das Investitionsvolumen bereits festgelegt. Mit zusätzlichen Investitionen von 375 Millionen Euro für alle umfassten Förder- und Forschungsorganisationen setzt das BMFWF einen starken und nachhaltigen Impuls für den wissenschaftlichen Fortschritt in Österreich. Damit ist eine wachstumsorientierte Planungsperspektive für den FWF verbunden, zu der – wie bereits zum Jahresende bekannt gegeben – auch die Universitäten finanziell beitragen und damit ihre Verantwortung für den Wissenschaftsstandort unterstreichen. In einem nächsten Schritt sind nun die weiteren am FTI-Pakt beteiligten Ressorts gefordert, die noch fehlende Finanzierung in ihren jeweiligen Verantwortungsbereichen sicherzustellen. Sobald der FTI-Pakt insgesamt beschlossen ist, wird die konkrete Mittelaufteilung zwischen den zuständigen Ressorts und den FoFinaG-Institutionen festgelegt. Auf dieser Basis kann schließlich das zukünftige Förderbudget des FWF verbindlich definiert werden.

„Mit dieser positiven Finanzierungszusage schafft Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner die finanzielle Grundlage, um auch künftig erfolgreich in Wissenschaft und Forschung investieren zu können. Gerade vor dem Hintergrund eines angespannten Bundesbudgets ist dieser Schritt ein starkes und anerkennenswertes Signal. Er lohnt sich mehrfach: Jeder in Forschung investierte Euro entfaltet nachhaltige Wirkung – mit positiven Impulsen für den Innovationsstandort, den Arbeitsmarkt und den gesellschaftlichen Fortschritt weit über die Wissenschaft hinaus“, so FWF-Präsident Christof Gattringer und Vizepräsidentin Ursula Jakubek.

Mehrwert für den Forschungsstandort Österreich

Derzeit arbeiten österreichweit mehr als 5.000 Forscher:innen in FWF-finanzierten Projekten – von Karriere- und Einzelprojektförderungen über kleine und größere Forschungsteams bis hin zu standortübergreifenden FWF-Exzellenzclustern. Ein Großteil der Geförderten stammt aus dem wissenschaftlichen Nachwuchsbereich: FWF-Projekte leisten damit einen zentralen Beitrag zur Ausbildung und Bindung hochqualifizierter Talente für Wirtschaft und Gesellschaft. Die in diesen Projekten gewonnenen Erkenntnisse bilden die Grundlage für Innovationen in zahlreichen Bereichen – von Medizin und Technik bis hin zu Kultur- und Sozialwissenschaften. Die Nobelpreise für Anton Zeilinger, Ferenc Krausz oder Emmanuelle Charpentier sind prominente Beispiele für die Wirkung exzellenter Grundlagenforschung und stehen stellvertretend für Tausende Forschungsprojekte, in denen neues Wissen entsteht.

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