Valerie Huber im PortrÀt
Begleiten Sie Moderatorin Valerie Huber auf ihrer Reise zu den Exzellenzclustern, an denen mehr als 1000 Forschende an 18 UniversitĂ€ten und außeruniversitĂ€ren ForschungsstĂ€tten beteiligt sind. © FWF

In Österreichs Exzellenzclustern vertiefen rund 1000 Forschende die Zusammenarbeit in StĂ€rkefeldern der heimischen Grundlagenforschung: Energiespeicherung, Quantentechnologien, Zukunft des Wissens, Hirnforschung, das kulturelle Erbe Eurasiens, Mikrobiomforschung, gesundes Altern, KĂŒnstliche Intelligenz und Materialforschung.

Eine erste Zwischenbilanz anlĂ€sslich des Think Beyond Summit macht deutlich: Die Cluster haben sich in kurzer Zeit als eine der tragenden SĂ€ulen der österreichischen Forschungslandschaft etabliert und bringen vielversprechende wissenschaftliche Erkenntnisse hervor. Sie bieten hochqualifizierte ArbeitsplĂ€tze und geben nationalen und internationalen Forschenden hier in Österreich attraktive Rahmenbedingungen in der Spitzenforschung – speziell auch im Bereich der Nachwuchsförderung. Einen Cluster of Excellence zeichnen die erfolgreiche Kombination von Spitzenforschung, forschungsgeleiteter Ausbildung und Nachwuchsförderung sowie der nationale und internationale Wissensaustausch aus. Zudem ist der Wissens- und Technologietransfer in Form von Kooperationen mit Wirtschaft und Gesellschaft ein zentrales Element. Die ersten wissenschaftlichen Ergebnisse geben einen Ausblick auf das Potenzial der kommenden Jahre.

„Spitzenforschung entsteht nicht im Elfenbeinturm, sondern dort, wo Menschen ihr Wissen teilen und gemeinsam Verantwortung ĂŒbernehmen. In unseren Exzellenzclustern arbeiten Forschende ĂŒber Disziplinen und Standorte hinweg an den großen Fragen unserer Zeit. Genau diese Kooperationen machen uns stark: Wir investieren bewusst in solche Strukturen, weil wissenschaftlicher Fortschritt kein Selbstzweck ist, sondern allen zugutekommen muss. Mein Dank gilt allen, die mit ihrer Arbeit heute die Grundlage fĂŒr eine gerechtere und zukunftsfĂ€hige Gesellschaft schaffen“, so Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner.

„Mit den Exzellenzclustern haben wir gemeinsam mit den beteiligten UniversitĂ€ten und außeruniversitĂ€ren ForschungsstĂ€tten leistungsfĂ€hige Strukturen fĂŒr Spitzenforschung in Österreich geschaffen“, so FWF-PrĂ€sident Christof Gattringer. „Bereits in den ersten Jahren hat sich gezeigt: Die Initiative steigert die wissenschaftliche Exzellenz, internationale Sichtbarkeit und die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses deutlich. Mein Dank gilt allen Forschenden und Institutionen – die Grundlage fĂŒr zahlreiche neue wissenschaftliche Entdeckungen ist gelegt.“

„Die ersten Resultate der Exzellenzcluster zeigen den strategischen Mehrwert großvolumiger Förderung: Es entstehen dauerhafte Allianzen zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft, Forschung kann schneller in gesellschaftlich relevante Anwendungen ĂŒberfĂŒhrt werden. Das stĂ€rkt Standort und Gesellschaft nachhaltig. In den kommenden Jahren wird die enge Vernetzung der Akteure zusĂ€tzliche Innovationsdynamik freisetzen“, so FWF-VizeprĂ€sidentin Ursula Jakubek.

Geplante zehnjÀhrige Laufzeit auf Basis einer Zwischenbegutachtung

Das Fördervolumen der einzelnen Cluster setzt sich aus einem 60-Prozent-Anteil des FWF und einem 40-Prozent-Anteil an Eigenmitteln der beteiligten UniversitĂ€ten und außeruniversitĂ€ren ForschungsstĂ€tten zusammen. Mit Fortdauer der Cluster steigt der Erkenntnisgewinn – ebenso wie der gesamtgesellschaftliche „Return on Investment“. Seitens BMFWF und FWF sind die Weichen fĂŒr die volle Laufzeit von zehn Jahren gestellt, aber erst mit dem Abschluss der Finanzierungsvereinbarung zwischen BMFWF und FWF auf Basis des FTI-Pakts kann die gesamte Dauer garantiert werden. Voraussetzung dafĂŒr ist eine wissenschaftliche Zwischenbegutachtung, die vom FWF bereits vorbereitet wird.

Exzellenzcluster „EurAsia: Transformationsprozesse“

Exzellenzcluster „EurAsia: Transformationsprozesse“

Die mehr als 4.000-jĂ€hrige Geschichte Eurasiens ist ein nahezu unerschöpfliches Archiv menschlicher Erfahrung mit politischen, ökonomischen, kulturellen und ökologischen Transformationen. In Österreich gibt es eine beachtliche Bandbreite von FĂ€chern, von Assyriologie ĂŒber Byzantinistik bis zur Tibetologie, die es ermöglichen, diese Geschichte in ihrer Vielfalt zu verstehen – in einer Welt, die sich rasant in Richtung MultipolaritĂ€t entwickelt. Kooperation ist dafĂŒr entscheidend, auch fĂŒr die Entwicklung neuer AnsĂ€tze mithilfe von Methoden der Digital Humanities, Machine-Learning und KI. Im Cluster „EurAsian Transformations“ entsteht eine neue Generation von global denkenden Forscher:innen mit regionaler Expertise, die sich im Dialog mit der Gesellschaft engagieren.

Imperien, von China bis zum Mittelmeer, spielten eine zentrale Rolle in der Geschichte Eurasiens. Wie expandierten und zerfielen Imperien? Welche Rolle spielten Wechselwirkungen zwischen ihren Zentren und Peripherien? Wie konkurrierten und kooperierten GroßmĂ€chte? Die Forschung des Konsortiums zeigt klar: Große, hierarchisch strukturierte Imperien garantieren keine dauerhafte StabilitĂ€t oder Resilienz in Krisenzeiten. Im Gegenteil: Sie sind auf Kriege angewiesen. Resilienz und StabilitĂ€t beruhen dagegen auf Vernetzung, nicht auf Abschottung. Nicht Soldaten, sondern HĂ€ndler sorgten fĂŒr weitrĂ€umige Kontakte und kulturellen Austausch. Die BeschĂ€ftigung mit der kulturellen Vielfalt Eurasiens zeigt uns, wie nachhaltige Verbindungen entstehen.

Exzellenzcluster „Wissen in der Krise“

Exzellenzcluster „Wissen in der Krise“

Seit seinem Start hat der Exzellenzcluster „Knowledge in Crisis“ zahlreiche peer-reviewte Publikationen sowie BĂŒcher bei fĂŒhrenden Verlagen vorgelegt, eine starke Kohorte an Nachwuchswissenschaftler:innen aufgebaut und produktive Beziehungen zu Stakeholdern in Österreich und international etabliert.

Auch in Zukunft vertieft der Cluster seine Forschung zu den Krisen von Wissen, Wahrheit und Expertise und baut die Zusammenarbeit mit PÀdagog:innen, politischen EntscheidungstrÀger:innen und der Wirtschaft weiter aus. Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse noch stÀrker in gesellschaftliche Praxis und Entscheidungsprozesse einzubringen und damit nachhaltige, wirksame Impulse zu setzen.

Exzellenzcluster „Materialien fĂŒr Energiekonversion und Speicherung“

Exzellenzcluster „Materialien fĂŒr Energiekonversion und Speicherung“

Der Exzellenzcluster verfolgt das Ziel einer grundlegenden Weiterentwicklung der Energieumwandlung und -speicherung. Anstatt weiteren Kohlenstoff aus der LithosphĂ€re freizusetzen, sollen Wasser und Kohlenstoffdioxid aus AtmosphĂ€re und BiosphĂ€re als Ausgangsstoffe fĂŒr recycelbare EnergietrĂ€ger genutzt werden. Im Mittelpunkt stehen die Wasserspaltung zur Erzeugung von Wasserstoff sowie die Umwandlung von CO₂ in Chemikalien und synthetische Brennstoffe mittels Elektro- und Photokatalyse. Da bestehende Verfahren durch geringe Effizienz und den Einsatz seltener Edelmetalle limitiert sind, konzentriert sich MECS auf die Entwicklung kostengĂŒnstiger, hochaktiver, selektiver und stabiler Katalysatoren aus hĂ€ufigen Elementen. Grundlage dafĂŒr ist ein tiefgehendes atomistisches VerstĂ€ndnis der zugrunde liegenden Prozesse und Materialeigenschaften, mit dem langfristigen Ziel, neue Energiewerkstoffe in enger Zusammenarbeit mit Industriepartnern in Anwendungen zu ĂŒberfĂŒhren.

Der Exzellenzcluster vereint Expert:innen aus Physik, Chemie, OberflĂ€chen- und Materialwissenschaften sowie computergestĂŒtzter Modellierung in einem nationalen Forschungsnetzwerk. Der Cluster umfasst derzeit 22 Forschungsgruppen. Insgesamt sind mehr als 150 Wissenschaftler:innen beteiligt, darunter zahlreiche Nachwuchsforschende. Die Ausbildungsangebote werden durch ein strukturiertes Doktoratsprogramm sowie gezielte Trainingsangebote fĂŒr Postdocs und junge Forscher:innen ergĂ€nzt.

Exzellenzcluster „Quantum Science Austria“

Exzellenzcluster „Quantum Science Austria“

Mehr als 60 Forschungsgruppen des Exzellenzclusters „Quantum Science Austria“ bringen neue Erkenntnisse in der Quantenphysik hervor. Forschende konnten beispielsweise bislang kaum zugĂ€ngliche QuantenzustĂ€nde und neuartige TeilchenphĂ€nomene experimentell untersuchen. So wurden etwa besondere kollektive Effekte in Vielteilchensystemen, ungewöhnliche elektronische ZustĂ€nde („seltsame Metalle“) sowie neue Arten von Lichtstrukturen erforscht. Auch maßgeschneiderte Quantenmaterialien spielen eine zentrale Rolle, um grundlegende Theorien der Quantenphysik im Labor zu ĂŒberprĂŒfen. Wissenschaftliche Fortschritte gibt es darĂŒber hinaus in der Quantenkommunikation, Quanten-Teleportation, bei Quantensensoren sowie einer Atomkern-Uhr. Erstmals wurde auch ein Quantencomputer ins Weltall geschickt, wodurch gezeigt werden konnte, dass Quantencomputer auch außerhalb von Labors funktionieren können. Insgesamt verbinden die Projekte Grundlagenforschung mit technologischen Perspektiven und tragen dazu bei, die nĂ€chste Generation von Informations-, Kommunikations- und Messtechnologien vorzubereiten. Zahlreiche Outreach-AktivitĂ€ten im vergangenen Quantenjahr runden die AktivitĂ€ten des Clusters ab.

Exzellenzcluster „Mikrobiome als Motor von planetarer Gesundheit“

Exzellenzcluster „Mikrobiome als Motor von planetarer Gesundheit“
  • ForschungsstĂ€tten: AIT Austrian Institute of Technology, Institute of Science and Technology Austria (ISTA), Johannes Kepler UniversitĂ€t Linz, Medizinische UniversitĂ€t Graz, Österreichische Akademie der Wissenschaften, Technische UniversitĂ€t Wien, UniversitĂ€t Wien
  • AusgewĂ€hlte Publikationen via Dimensions: https://app.dimensions.ai/details/grant/grant.13273873
  • Website: https://www.microplanet.at/

Im Exzellenzcluster „Microbiomes Drive Planetary Health“ untersuchen 34 Forschungsgruppen, wie Mikrobiome funktionieren, wie sie auf globalen Wandel, Medikamente und Schadstoffe reagieren und wie sie gezielt beeinflusst werden können, um positive Effekte fĂŒr die planetare Gesundheit zu erzielen. Ein besonderes Merkmal ist die enge Verzahnung von medizinischer und Umweltmikrobiomforschung. Die Entwicklung mikrobiombasierter Lösungen fĂŒr drĂ€ngende Herausforderungen im Bereich der Planetary Health ist zugleich ein zentrales Element der europĂ€ischen Life-Science-Strategie. Zahlreiche wissenschaftliche Publikationen dokumentieren unter anderem die Entdeckung völlig neuer mikrobieller Stoffwechselwege mit großer ökosystemarer Bedeutung, ĂŒberraschende Erkenntnisse zu den Auswirkungen von DĂŒrre auf Bodenmikrobiome, innovative Methoden zur prĂ€ziseren Langzeiterfassung menschlicher ErnĂ€hrungsgewohnheiten sowie die Entdeckung eines neuen Mechanismus, ĂŒber den ein Parkinsonmedikament das Darmmikrobiom beeinflusst. Sieben hochkompetitive ERC Grants, neue Industriekooperationen – etwa mit BASF im Rahmen eines Christian-Doppler-Labors zum biologischen Abbau wasserlöslicher Polymere – sowie der Start einer großen klinischen Studie unterstreichen die wissenschaftliche Dynamik des Clusters. Mit einem neuen Masterstudium und dem Ziel, eine international sichtbare „Austrian School of Microbiome Science“ zu etablieren, stĂ€rkt der Cluster nachhaltig Österreichs Spitzenposition in dieser zukunftsweisenden Disziplin.

Exzellenzcluster „Neuronale Netzwerke in Gesundheit und Krankheit“

Exzellenzcluster „Neuronale Netzwerke in Gesundheit und Krankheit“

Seit dem Start des Exzellenzclusters konnten bereits im ersten Jahr erfolgreich Strukturen aufgebaut werden: Insgesamt konnten rund 70 Nachwuchsforschende fĂŒr die beteiligten Forschungsgruppen gewonnen werden. DarĂŒber hinaus initiierten die beteiligten Institutionen 14 kooperative Forschungsprojekte, die den interdisziplinĂ€ren Austausch gezielt stĂ€rken. Eine strukturierte Zusammenarbeit mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) wurde aufgebaut; ein gemeinsames Symposium ist fĂŒr den Herbst in Freiburg geplant. Auch auf internationaler Ebene findet die Arbeit des Clusters Anerkennung: Drei Forschende wurden neu in die European Molecular Biology Organization (EMBO) gewĂ€hlt.

Exzellenzcluster „Metabolische Kontrolle von Altern und Krankheit“

Exzellenzcluster „Metabolische Kontrolle von Altern und Krankheit“

Der Cluster of Excellence MetAGE verbindet innovative Grundlagenforschung mit klinischen Studien, um die Stoffwechselregulation des gesunden Alterns zu entschlĂŒsseln. Mit der Eröffnung des Healthy Aging Center Austria an der Medizinischen UniversitĂ€t Graz und der DurchfĂŒhrung der Pro-MetAGE-Studie parallel in Wien und Graz setzt MetAGE neue MaßstĂ€be in der Altersforschung. Zu den wissenschaftlichen Errungenschaften zĂ€hlen neben zahlreichen wissenschaftlichen Publikationen auch Entdeckungen zu polyamininduzierter Autophagie und Senolytika sowie Patentanmeldungen. Mit etwa 100 Mitarbeitenden, davon ĂŒber die HĂ€lfte Jungwissenschaftler:innen in der PhD-Ausbildung und im Postdoc-Training, und strategischen Partnerschaften, wie mit DirectSens GmbH, treibt MetAGE die Forschung und den Wissenstransfer voran. Die aktive Teilnahme an Outreach-Events wie an der European Researcher’s Night und der Jugendgesundheitskonferenz XUND und Du unterstreichen das Engagement fĂŒr die Gesellschaft.

Exzellenzcluster „ZirkulĂ€re Bioprozesse“

Exzellenzcluster „ZirkulĂ€re Bioprozesse“

Der Cluster of Excellence „Circular Bioengineering“ hat seit seinem Start die gemeinsame Nutzung von Forschungsinfrastruktur der fĂŒnf beteiligten ForschungsstĂ€tten in Wien und Graz erfolgreich etabliert. FĂŒnfzig Doktorand:innen und 30 postdoktorale Forscher:innen des Clusters erhielten umfassenden Zugang zu Analyse- und Forschungslaboren sowie zu universitĂ€ren Forschungszentren. Zusammen mit mehr als 40 internationalen Kooperationspartnern arbeiten 30 Arbeitsgruppen in vier Forschungsprogrammen an der zirkulĂ€ren Verwendung nachwachsender Rohstoffe, neuen mikrobiellen Produktionssystemen, biokatalytischen Syntheseprozessen sowie den ökonomischen und gesellschaftlichen Auswirkungen verstĂ€rkter Biomassenutzung. Erste wissenschaftliche Ergebnisse spiegeln sich in 25 wissenschaftlichen Artikeln wider.

Neben der Forschung setzt „Circular Bioengineering“ auf die Vernetzung mit der Wirtschaft und gesellschaftliche Sichtbarkeit. Die Zusammenarbeit mit dem Austrian Centre of Industrial Biotechnology wurde aufgenommen und gemeinsame Projekte definiert. Der Cluster thematisiert Forschungsergebnisse industrienah auf dem European Summit of Industrial Biotechnology und beteiligt sich an der Organisation zahlreicher Fachkonferenzen. Die BOKU Future Conference am 20. Mai 2026 steht im Zeichen von Circular Bioengineering und wird unter anderem Science-Art-Projekte, die in Zusammenarbeit mit Studierenden der Akademie der bildenden KĂŒnste entstanden sind, prĂ€sentieren, um die zirkulĂ€re Nutzung nachwachsender Rohstoffe im Dialog mit Kunst und Öffentlichkeit sichtbar zu machen.

Exzellenzcluster „Bilaterale KĂŒnstliche Intelligenz“

Exzellenzcluster „Bilaterale KĂŒnstliche Intelligenz“
  • ForschungsstĂ€tten: Institute of Science and Technology Austria (ISTA), Johannes Kepler UniversitĂ€t Linz, Technische UniversitĂ€t Graz, Technische UniversitĂ€t Linz, UniversitĂ€t Klagenfurt, WirtschaftsuniversitĂ€t Wien
  • Website: https://www.bilateral-ai.net/home 

Der Exzellenzcluster „Bilateral AI“ hat sich zum Ziel gesetzt, KĂŒnstliche Intelligenz auf ein neues Level zu heben. Bereits im ersten Jahr hat der Cluster eindrucksvolle Meilensteine erreicht: Zahlreiche wissenschaftliche Publikationen dokumentieren die starke Forschungsleistung. Die hohe Relevanz fĂŒr die Wirtschaft bezeugen darĂŒber hinaus zwei AusgrĂŒndungen, das Spin-off „Emmi AI“ und das Start-up „OptiKonf FlexCo“. Erfolgreicher Technologietransfer wird auch an anderen Stellen sichtbar: So nutzt beispielsweise das österreichisch-bulgarische KI-Unternehmen „graphwise“ Ergebnisse des Clusters. Daneben spiegelt sich die Exzellenz der Forschenden in renommierten Auszeichnungen wider. Bei zahlreichen Events spielte „Bilateral AI“ eine wichtige Rolle, darunter das vom Cluster mitveranstaltete AI Festival an der TU Wien, der erste BilAI Industry Day an der TU Graz sowie eine Summer School. Der Exzellenzcluster verfĂŒgt ĂŒber ein starkes nationales und internationales Industrienetzwerk, das Bilateral AI Industrial Advisory Board, und ist auf internationalen Flagship-Konferenzen mit Keynotes, Workshops und Postern prĂ€sent. Zahlreiche Formate zur Wissensvermittlung und Community-Arbeit – darunter ein BilAI-Workshop beim IMAGINE Festival sowie zwei BilAI-Pitches beim AI Austria Meet-up – ergĂ€nzen die AktivitĂ€ten des Clusters.

Über die Exzellenzcluster-Förderungen des FWF

Mit den Clusters of Excellence werden herausragende Forschungsfelder durch Kooperationen ĂŒber Institutionen-, Disziplinen- und LĂ€ndergrenzen hinweg gestĂ€rkt. Etablierte, international ausgerichtete Spitzengruppen werden durch eine lĂ€ngerfristige Perspektive und ein umfassendes Förderangebot nachhaltig unterstĂŒtzt. Das Fördervolumen der einzelnen Cluster setzt sich aus einem 60-Prozent-Anteil des Wissenschaftsfonds FWF und einem 40-Prozent-Anteil an Eigenmitteln der beteiligten ForschungsstĂ€tten zusammen. Seitens des FWF sowie der beteiligten ForschungsstĂ€tten steht fĂŒr die Exzellenzcluster ein Investitionsvolumen von knapp 260 Millionen Euro fĂŒr die ersten fĂŒnf Jahre (ab 2023/2024) der geplanten zehnjĂ€hrigen Laufzeit bereit.

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