Die Europäische Partnerschaft Resilient Cultural Heritage (RCH) verfolgt zwei Ziele: einen Beitrag zur Erhaltung des europäischen Kulturerbes zu leisten und gleichzeitig die Klimaneutralität in anderen Sektoren durch die Förderung traditioneller und innovativer Verfahren, Techniken und Materialien, die aus der Forschung im Bereich des Kulturerbes hervorgehen, voranzutreiben. Die erste Ausschreibung „Foundations for climate-resilient cultural heritage: Assessing and managing impact and risk, dealing with damage and loss“ läuft bis zum 11. Jänner 2027 (Konzeptanträge) bzw. 16. Juni 2027 (Vollanträge).

Zielgruppe

Das Förderangebot richtet sich an Wissenschaftler:innen von Universitäten, außeruniversitären Forschungsstätten, öffentlichen Institutionen und NGOs, Praktiker:innen aus dem Kultursektor, Wirtschaft und Kultur- sowie Kreativindustrien sowie sonstige Stakeholder. Das Programm fördert den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen diesen Gruppen, um nachhaltige Lösungen für den Schutz und die Resilienz von kulturellem Erbe zu entwickeln.

Förderziele

Die Europäische Partnerschaft RCH hat das Ziel, die Widerstandsfähigkeit von kulturellem Erbe gegenüber dem Klimawandel durch interdisziplinäre Forschung und Innovation zu stärken. Es sollen dabei nachhaltige Anpassungsstrategien entwickelt, Kulturerbe in Klimapolitik integriert und transnationale Zusammenarbeit gefördert werden. Ziel ist es, Datenlücken zu schließen, Monitoring-Systeme zu etablieren und Wissen in Gesellschaft und Wirtschaft zu transferieren, um transformative Lösungen für Klimaresilienz und nachhaltige Entwicklung zu schaffen.

Förderdauer und Förderhöhe

Die Förderdauer beträgt maximal 36 Monate.

Voraussetzungen

Die Voraussetzungen entsprechen den Vorgaben für das FWF-Programm Einzelprojekte.

Informationen zur aktuellen Ausschreibung „Foundations for Climate-Resilient Cultural Heritage: Assessing and Managing Impact and Risk, Dealing with Damage and Loss“

Mit dieser Ausschreibung sollen grenzüberschreitende Forschungsprojekte unterstützt werden, die sich mit Risiken, Schäden und Auswirkungen auf sowie Verlust von Kulturerbe auseinandersetzen, die durch Klima- und Umweltveränderungen verursacht werden.

Anträge können zu folgenden vier Subthemen eingereicht werden:

  1. Risk and impact assessment and cultural heritage risk preparedness and management
  2. Managing the loss and damage of cultural heritage impacted by climate change-induced natural hazards
  3. Traditional, local and indigenous knowledge systems and practices as resources and frameworks for societal resilience in the context of climate change 
  4. Sustainable governance of the cultural heritage sector

Nähere Informationen zu den thematischen Vorgaben und Einschränkungen finden Sie auf der RCH-Website.

Jeder Antrag muss von mindestens drei und maximal sieben Partnern aus mindestens drei verschiedenen teilnehmenden Partnerländern getragen werden (maximal zwei Partner aus demselben Land), wobei ein gemeinsames Dokument von dem:der Koordinator:in beim zentralen Call-Sekretariat einzureichen ist.

Die Forscher:innen werden von ihrer jeweiligen nationalen/regionalen Förderorganisation finanziert.

Die aktuelle Liste der Teilnehmerländer finden Sie auf der RCH-Website.

Vergabe

Entscheidung durch das Kuratorium des FWF auf Basis eines Entscheidungsvorschlags des Call-Sekretariats

Informationen zur Antragstellung

Es muss sowohl beim Call-Sekretariat als auch beim FWF eingereicht werden. Dies betrifft sowohl den Konzept- als auch den Vollantrag.

Einreichung beim Call-Sekretariat

Der Link zum Einreichsystem des Call-Sekretariats ist auf der RCH-Website verfügbar. 

Antragstellung und Begutachtung erfolgen in einem 2-stufigen Verfahren.

  • Einreichung Konzeptanträge: 04. November 2026 bis 11. Jänner 2027 (14:00 Uhr MEZ)
  • Einreichung Vollanträge: voraussichtlich 21. April bis 16. Juni 2027 (14:00 Uhr MESZ)
  • Entscheidung Vollanträge: voraussichtlich im November 2027

Einreichung beim FWF

Für diese Ausschreibung gelten die FWF-Antragsrichtlinien für Einzelprojekte, die am 16.11.2026 in Kraft treten: Overview of Relevant Changes in the Submission Process

Zusätzlich zur Beantragung beim Call-Sekretariat müssen beim FWF in elane die administrativen und finanziellen Daten sowie die wissenschaftlichen Abstracts (gemäß FWF-Antragsrichtlinien für Einzelprojekte) eingereicht werden:

  • In der Konzeptantragsphase ist die Einreichung in der Programmkategorie „PIK – International – Multilaterale Initiativen – Konzeptantrag“ erforderlich (bis spätestens 12. Jänner 2027, 14:00 Uhr Lokalzeit Wien).
  • Für die Vollantragsphase muss die Programmkategorie „KIN – International – Multilaterale Initiativen – Vollantrag“ gewählt werden (bis spätestens 17. Juni 2027, 14:00 Uhr Lokalzeit Wien).

Bitte beachten Sie, dass die Freigabe durch die Forschungsstätte zu den angeführten Deadlines erfolgt sein muss. Forschungsstätten müssen dazu im Forschungsstätten-Portal des FWF registriert sein.

Fördergeber

Österreichischer Wissenschaftsfonds FWF, Fonds Zukunft Österreich, kofinanziert durch die Europäische Union

Weitere Informationen

  • Die maximal beantragbare Summe für FWF-Projektleiter:innen beträgt 450.000 €.
  • Details finden Sie auf der RCH-Website.
  • Für allgemeine Fragen zum Call kontaktieren Sie bitte das Joint Call Secretariat (JCS) unter rch(at)anr.fr. Bei spezifischen Fragen zum Budget, zu den Kriterien und Regeln der jeweiligen Förderorganisationen konsultieren Sie bitte die jeweils zuständige Förderorganisation.

Bitte beachten Sie:

Konzeptanträge vom 04.11.2026 bis 11.01.2027 (14:00 Uhr MEZ)

Vollanträge bis 16.06.2027 (14:00 Uhr MESZ)

Für diese Ausschreibung gelten die FWF-Antragsrichtlinien für Einzelprojekte, die am 16.11.2026 in Kraft treten: Overview of Relevant Changes in the Submission Process

Einreichung

04.11.2026 bis 11.01.2027 (14:00 Lokalzeit Wien)

Beratung und Kontakt

International – Multilaterale Initiativen

Veranstaltung(en)

17.11.2026: RCH Informational Webinar

Co-funded by the European Union Logo
Nach oben scrollen