Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner, Außenministerin Beate Meinl-Reisinger und Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer mit Mikrofon bei der Pressekonferenz
Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner, Außenministerin Beate Meinl-Reisinger und Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer stellen im Bundeskanzleramt den FTI-Pakt vor: Österreich investiert in den kommenden drei Jahren knapp 5,5 Milliarden Euro in Wissenschaft und Forschung. © APA-Images/Helmut Fohringer

Die österreichische Bundesregierung hat den FTI-Pakt für die Periode 2027 bis 2029 beschlossen und damit den strategischen und finanziellen Rahmen für Wissenschaft, Technologie und Innovation im Land festgelegt. Angesichts der fiskalisch angespannten Lage wurden die Verhandlungen zwar verspätet, aber letztendlich erfolgreich abgeschlossen und stabile Rahmenbedingungen hergestellt. Die Investitionen in der Höhe von knapp 5,5 Milliarden Euro machen es möglich, dass Österreich seinen Wachstumspfad im FTI-Bereich fortführt.

„Mit dem FTI-Pakt schafft die Bundesregierung die Grundlage dafür, dass Österreich auch künftig umfassend in Wissenschaft und Forschung investieren kann. Damit sind beispielsweise die Weichen für die langfristige Weiterfinanzierung der Exzellenzcluster gesichert und auch der wissenschaftliche Nachwuchs erhält eine verlässliche Zukunftsperspektive. Eine Investition, die sich vielfach auszahlt: Jeder Euro, der in die Forschung fließt, entfaltet eine Wirkung, die weit über die Wissenschaft hinausreicht – er stärkt den Innovationsstandort, eröffnet Perspektiven am Arbeitsmarkt und treibt den gesellschaftlichen Fortschritt voran“, so FWF-Präsident Christof Gattringer und Vizepräsidentin Ursula Jakubek.

Für den Bereich des FTI-Pakts zur Grundlagenforschung, der auch die Förderungen des Wissenschaftsfonds FWF umfasst, hat Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner bereits Ende Jänner ein Investitionsvolumen von 3 Milliarden Euro festgelegt. Mit dem Beschluss der Bundesregierung ist endgültig Planungssicherheit gegeben. So kann im nächsten Schritt die konkrete Mittelaufteilung zwischen den zuständigen Ressorts und den FoFinaG-Institutionen festgelegt werden. Auf dieser Basis wird schließlich das zukünftige Förderbudget des FWF verbindlich definiert.

Mehrwert für den Forschungsstandort Österreich

Derzeit arbeiten österreichweit mehr als 5.000 Forscher:innen in FWF-finanzierten Projekten – von Karriere- und Einzelförderungen über kleine und größere Forschungsteams bis hin zu standortübergreifenden FWF-Exzellenzclustern. Ein Großteil der Geförderten stammt aus dem wissenschaftlichen Nachwuchsbereich: FWF-Projekte leisten damit einen zentralen Beitrag zur Ausbildung und Bindung hochqualifizierter Talente für Wirtschaft und Gesellschaft. Die in diesen Projekten gewonnenen Erkenntnisse bilden die Grundlage für Innovationen in zahlreichen Bereichen – von Medizin und Technik bis hin zu Kultur- und Sozialwissenschaften.

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