Viele Student:innen in einem großen Uni-Hörsaal
Die Österreichische Akademie der Wissenschaften, das Institute of Science an Technology Austria und der Österreichische Wissenschaftsfonds FWF bewerten das weitere Engagement fĂŒr die Finanzierung der UniversitĂ€ten als notwendig und positiv. © APA/Helmut Fohringer

Die grĂ¶ĂŸten außeruniversitĂ€ren Forschungsorganisationen, die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW), der Wissenschaftsfonds FWF und das Institute of Science and Technology Austria (ISTA), bewerten das Engagement fĂŒr die Finanzierung der UniversitĂ€ten als notwendig und positiv. Der Aufschub des Beschlusses auf den kommenden Herbst bewegt sich im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben und gibt nun ausreichend Zeit, fehlende Mittel im Zusammenhang mit strukturellen Kriterien zu bewerten und bereitzustellen, so wie das auch beim FTI-Pakt gelungen ist. Dieser stĂ€rkt die kompetitive Drittmitteleinwerbung der UniversitĂ€ten. UniversitĂ€ten und Forschungsinstitutionen sind kommunizierende GefĂ€ĂŸe, eines ist ohne das andere weder zukunftsfĂ€hig noch international konkurrenzfĂ€hig.

Christof Gattringer, PrĂ€sident des FWF: „Aus Sicht des FWF sind die BemĂŒhungen um ein solides UniversitĂ€tsbudget sehr zu begrĂŒĂŸen. Nur mit einer ausreichenden Finanzierung wird es möglich sein, das auf zehn Jahre angelegte Programm ‚Clusters of Excellence‘ tatsĂ€chlich im geplanten Umfang umzusetzen, und so zukunftsweisende Strukturen fĂŒr die Grundlagenforschung aufzubauen.“

Heinz Faßmann, ÖAW-PrĂ€sident: „Die ÖAW arbeitet in vielen Bereichen ausgezeichnet mit den UniversitĂ€ten zusammen. Wir bauen gemeinsam mit Uni Wien und TU Wien das Science Center Q auf, wir errichten mit den Grazer Unis das CORI-Institut fĂŒr Stoffwechselforschung, und zahlreiche Mitarbeitende und Mitglieder der ÖAW haben Professuren an den UniversitĂ€ten. Ich bin zuversichtlich, dass die budgetĂ€ren Anstrengungen auf allen Seiten dazu fĂŒhren werden, die Exzellenz der forschungsstĂ€rksten Unis zu fördern, Reformschritte weiter zu gehen und zukunftsweisende Projekte erfolgreich fortzusetzen.“

Martin Hetzer, PrĂ€sident des ISTA: „Zum weiteren Erfolg des österreichischen Wissenschaftssystems braucht es beides: exzellente außeruniversitĂ€re Forschungseinrichtungen und leistungsfĂ€hige UniversitĂ€ten mit einer adĂ€quaten finanziellen Ausstattung. Nur so können Innovationskraft, internationale WettbewerbsfĂ€higkeit und die ZukunftsfĂ€higkeit unseres Landes gesichert werden. Investitionen in Wissenschaft und Forschung sind daher Investitionen in den Wohlstand und die gesellschaftliche Entwicklung Österreichs. Dass nun weiter intensiv an einer langfristig tragfĂ€higen Lösung fĂŒr die UniversitĂ€tsfinanzierung gearbeitet wird, ist ein wichtiges und positives Signal.“

ÖAW, FWF und ISTA begrĂŒĂŸen, dass die Bundesregierung Wissenschaft und Forschung nun zu einem ihrer Schwerpunkte gemacht hat. Der Wohlstand unseres Landes hĂ€ngt wesentlich von ihrem Erfolg und einem wirkungsvollen Wissenstransfer ab. Fragen wie die BewĂ€ltigung der Folgen des Klimawandels, der Alterung der Bevölkerung oder der digitalen Transformation können nur mit Hilfe von Wissenschaft und Forschung gelöst werden. Der Erfolgsweg der vergangenen Jahre und Jahrzehnte darf nicht verlassen werden.

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