Die Vielfalt der Forschung fördern
Mit zahlreichen Aktivitäten und Maßnahmen trägt der FWF zu mehr Chancengleichheit und Vielfalt in der Spitzenforschung bei. Ziel ist es, die Gleichstellung aller Geschlechter sowie die Anerkennung der Diversität von Wissenschaftler:innen und ihrer Forschungsvorhaben zu gewährleisten.
Jüngste Initiative in den Förderprogrammen: In kooperativen Programmen stehen zusätzliche Mittel für Maßnahmen im Bereich Gleichstellung und Diversität zur Verfügung, darunter auch Sensibilisierungsmaßnahmen in Form von Trainings und Weiterbildungen. Auf der FWF-Website finden Sie nähere Informationen zu diesen Maßnahmen.
Forschungsthemen aus Queer Studies und LGBTQI+-Bereich
Erkenntnisse aus den Forschungsbereichen zu LGBTQI+-Themen und Queer Studies machen unterschiedliche Lebensrealitäten sichtbarer, Diskriminierung kann besser verstanden werden und sie liefern evidenzbasierte Grundlagen für eine inklusive Gesellschaft. Zwischen 2016 und 2025 wurden beim FWF insgesamt 140 Anträge mit Fokus auf LGBTQI+ bzw. aus dem Bereich Queer Studies eingereicht. Aktuell vertiefen 16 Projekte das Wissen in diesen Themenfeldern, darunter beispielsweise auch eine Längsschnittstudie der Universität Wien zu Regenbogenfamilien in Österreich.
Diese Entwicklungen spiegeln auch den grundsätzlichen Zugang des FWF wider: Durch seine themenoffene Förderung unterstützt er exzellente Forschungsvorhaben, die neue wissenschaftliche Erkenntnisse ermöglichen, interdisziplinäre Zugänge stärken und zu einer wissensbasierten und letztlich offenen Gesellschaft beitragen.
In unserem scilog-Magazin erfahren Sie mehr über ein aktuelles Forschungsprojekt zum Thema „Queeres Exil literarisch kartografiert“.