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Unheil durch Dämonen? Geschichten und Diskurse über das Wirken der Ginn.

Unheil durch Dämonen? Geschichten und Diskurse über das Wirken der Ginn.

Gebhard Fartacek (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/D4098
  • Förderprogramm Buchpublikation
  • Status beendet
  • Bewilligungssumme 8.000 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Philosophie, Ethik, Religion (20%); Soziologie (75%); Sprach- und Literaturwissenschaften (5%)

Keywords

    Social Anthropology, Islam, Djinn, Ethnography, Syria, Evil Eye

Abstract

Erzählungen darüber, dass der eine oder andere bereits von Dämonen heimgesucht wurde, besitzen im Nahen Osten eine lange Tradition. Im Koran wird die Existenz von Dämonen zwar angesprochen, doch ist deren Stellenwert dort insgesamt nicht allzu groß. In den volksreligiösen Konzeptionen hingegen spielen gefährliche Dämonen und damit einhergehende Phänomene wie Böser Blick und Zauberei eine sehr wichtige Rolle. Vor allem in den peripheren und dörflich geprägten Gebieten der heutigen Arabischen Republik Syrien wissen zahlreiche Menschen von ihren eigenen Erlebnissen mit solchen Geistwesen zu erzählen. In meiner Forschungsarbeit habe ich solche oral tradierten Geschichten gesammelt und die daran anschließenden Diskurse rekonstruiert. Konkret bin ich zunächst folgenden beiden Fragestellungen nachgegangen: In welchen räumlichen und zeitlichen Zonen treten Dämonen in Erscheinung? Und: Welche menschlichen Verhaltensweisen sind es, die das Erscheinen gefährlicher Dämonen wahrscheinlich machen? In meiner Untersuchung konnten erstens jene strukturalen Ansätze repliziert und weiterentwickelt werden, die Dämonen und andere metaphysische Entitäten in räumlichen und zeitlichen Grenzzonen vermuten. Zweitens konnten Belege dafür gesammelt werden, dass Dämonen primär dann in Erscheinung treten, wenn Menschen mit Ungewissheiten konfrontiert sind, - dort wo es um ethisch-moralische Entscheidungen geht, dort wo es um den Bereich der Sexualität geht oder um die Konstruktion individueller und kollektiver Identitäten. Die Erzählungen über Begegnungen mit Dämonen münden zwangsläufig in Diskurse über Fragen, die den Menschen unter den Nägeln brennen. Theoretisch sind sie mit den konfliktträchtigen Themen über Ethik und Moral, Sexualität, sozialer Wandel und Identität, zu umschreiben. Themen dieser Diskurse sind jedoch nicht abstrakte Theorien mit universellem Anspruch. Ganz im Gegenteil: Anhand konkreter Begebenheiten in konkreten Kontexten werden konkrete Möglichkeiten des richtigen und guten Lebens erörtert. Diese Konkretisierungen - sowohl in den Geschichten als auch in den Diskursen - bilden eine wirksame Strategie, Gewissheit in einer Welt voller Ungewissheit zu erzeugen. Die volksreligiösen Konzeptionen über das Wirken der Dämonen sind damit eine Möglichkeit, negativ erlebte Kontingenz zu bewältigen. Darüber hinaus liegt eine besondere Relevanz des lokalkulturellen Dämonen-Glaubens in der Bearbeitung von Wertkonflikten. In ihrer Bezogenheit auf das Alltagsgeschehen scheinen diese lokalkulturellen Konzeptionen auch in der Konfrontation mit anderen, konkurrierenden, Wirklichkeitsmodellen Bestand zu haben. So gesehen sind sie für die Menschen in der syrischen Peripherie zumindest heute - und vielleicht auch morgen - notwendig, brauchbar und lebensdienlich.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%

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