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Neue biochemischer Marker der CML

Clinical and Pathogenetic Significance of Novel Biochemical Markers of Chronic Myeloid Leukemia

Hermine Agis (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/H185
  • Förderprogramm Charlotte Bühler
  • Status beendet
  • Projektbeginn 03.11.2003
  • Projektende 03.11.2005
  • Bewilligungssumme 78.120 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Gesundheitswissenschaften (100%)

Keywords

    Chronic myeloid leukemia, Histamine, Minimal reidual disease, E-NPP3-CD203c, Bone marrow transplantation, Blast crisis

Abstract

Die chronisch myeloische Leukämie (CML) ist eine klonale Erkrankung der multipotenten hämatopoetischen Vorläuferzelle. Die Erkrankung ist durch eine schrittweise Progression gekennzeichnet, wobei das Terminalstadium einer akuten Leukämie entspricht. Trotz laufender Fortschritte in der Diagnostik und Therapie der CML gilt weiterhin, daß nur die Knochenmark-Transplantation zu einer Heilung führt. Das pathogenetische Kennzeichen der CML ist das Philadelphia-Chromosom, i.e. t(9;22) welches mit dem Bcr-Abl Fusionsgen assoziiert ist. Das Bcr- Abl Genprodukt ist direkt am pathologischen Wachstum der CML Zellen beteiligt. Diese Zellen unterscheiden sich von normalen myeloischen Zellen in vielen funktionellen und phänotypischen Aspekten. Die biochemischen und zellulären Veränderungen, welche zur Progression der CML beitragen, sind jedoch bisher noch nicht gut charakterisiert. Ein interessanter Aspekt der CML ist es, daß es in der Phase der Akzeleration regelmäßig zu einer vermehrten Produktion der basophilen Granulozyten kommt. Aufgrund dieser Beobachtung haben wir vor kurzem untersucht, ob basophilen-assoziierte Antigene bei CML zur Expression kommen. In diesen Pilotexperimenten konnten wir tatsächlich feststellen, daß bestimmte Basophilen-Antigene (Histamin, CD203c) zur Verlaufsbeobachtung und zum Therapiemonitoring (STI-571; Interferon, Knochenmarktransplantation) der CML herangezogen werden können. Ein interessanter Aspekt war dabei, daß diese Basophilen-Marker nicht nur in den reifen Basophilen nachweisbar waren, sondern auch in den unreifen nicht-granulierten Vorstufen. Diese Beobachtung unterstreicht die Wertigkeit dieser neuen Marker und läßt den Schluß zu, daß es sich dabei überdies um pathogenetisch relevante Moleküle handelt.Die Ziele des vorliegenden Projektes sind es, die prognostische Signifikanz der neuen Basophilen-Marker zu untersuchen, ihre mögliche Bedeutung als Marker der minimalen Resterkrankung im Vergleich zu den bisher etablierten CML-Markern (quantitative Bcr-Abl PCR; FISH), ihre Regulation und ihre pathophysiologische Bedeutung als progressions-assoziierte Faktoren. Es ist zu erwarten, daß die Resultate unseres Projektes neue wichtige Einblicke in die Pathophysiologie der CML ergeben. Zusätzlich ist zu erwarten, daß aufgrund unsere Studien neue klinisch relevante Marker für das Monitoring der CML etabliert werden können.

Forschungsstätte(n)
  • Medizinische Universität Wien - 100%

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