Blaue und gelbe Blasen in Form und Farbe der ukrainischen Flagge
„LUKE – Linking Ukraine to the European Research Area“ eröffnet neue Fördermöglichkeiten für die Zusammenarbeit mit der Ukraine im Bereich der Spitzenforschung. © Unsplash/Marek Piwnicki

Im Rahmen der LUKE-Ausschreibung, die ab 30. Jänner 2026 startet, fördert der FWF transnationale Forschungsprojekte, in denen Wissenschaftler:innen in der Ukraine mit Kolleg:innen in mindestens zwei weiteren teilnehmenden Ländern zusammenarbeiten. Dabei finanziert der FWF in Österreich angesiedelte Teilprojekte im Bereich der Grundlagenforschung. Stärker anwendungsorientierte Projekte können über die zweite involvierte österreichische Forschungsförderorganisation, die FFG, beantragt werden. Die Ausschreibung richtet sich an Forschungsprojekte in den Themenbereichen Energie, Cybersicherheit, Gesundheit und gesellschaftliche Entwicklung.

Alle weiteren Informationen zum neuen Förderangebot finden Sie hier:

Finanziert über Horizon Europe der Europäischen Kommission

LUKE („Linking Ukraine to the European Research Area – Joint Funding and Capacity Building Platform for Enhanced Research and Innovation Cooperation“) ist ein im Rahmen von Horizon Europe finanziertes Netzwerk, an dem Förderorganisationen sowohl aus EU-Mitgliedstaaten als auch aus assoziierten Ländern teilnehmen. Zu den wichtigsten Zielen gehören die Durchführung einer gemeinsamen Ausschreibung und die Finanzierung transnationaler Forschungs- und Innovationsprojekte unter Beteiligung der Ukraine sowie die Stärkung der F&E-Kapazitäten der Ukraine. Ein modernes, effizientes und transparentes Wissenschafts- und Innovationssystem ist für den Wiederaufbau und den wirtschaftlichen Wohlstand der Ukraine von entscheidender Bedeutung. Der Austausch bewährter Verfahren, die Bündelung von Ressourcen und der Wissenstransfer können dazu beitragen, das wissenschaftliche Potenzial der Ukraine zu erschließen, die Rahmenbedingungen für Forschung und Innovation zu verbessern und das Land enger in den Europäischen Forschungsraum (EFR) zu integrieren. Weitere Informationen finden Sie beim Informationsdienst für Forschung und Entwicklung (CORDIS) der Europäischen Kommission.

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