Gruppenbild Österreichische Exzellenzcluster beim Think Beyond Summit 2026
Österreichs Exzellenzcluster on stage (v. l. n. r.): Gregor Weihs (Uni Innsbruck), Frank Madeo (Uni Graz), Günther Rupprechter (TU Wien), Tim Crane (CEU), Claudia Rapp (ÖAW/Uni Wien), Roland Ludwig (BOKU Wien), Ursula Jakubek (FWF), Tibor Harkany (MedUni Wien), Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner, Christof Gattringer (FWF), Michael Wagner (Uni Wien), Dorothea Ringe (Joachim Herz Stiftung), Axel A. Brakhage (DFG), Sepp Hochreiter (Uni Linz) und Birgit Dalheimer (ORF, Moderation) © FWF/Klaus Ranger

Unter dem Motto „Die Kunst der Zusammenarbeit“ widmete sich der Summit heuer der Kraft der Kooperation – denn wenn unterschiedliche Expertisen gebündelt werden, entsteht Raum für bahnbrechende Erkenntnisse. So kamen zahlreiche Exzellenzcluster-Forschende aus ganz Österreich mit nationalen Stakeholder:innen und Expert:innen zusammen, um über die Zukunft kooperativer Spitzenforschung zu diskutieren, unter ihnen Eva-Maria Holzleitner (Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung), Axel A. Brakhage (Vizepräsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft), Dorothea Ringe (Joachim Herz Stiftung) sowie Christof Gattringer und Ursula Jakubek (FWF). Der Abend bot erstmals auch die Gelegenheit zum Austausch innerhalb aller neun Exzellenzcluster – stellvertretend für alle beteiligten Forschenden gaben die Directors of Research einen aktuellen Einblick in die wissenschaftlichen Fortschritte ihrer Exzellenzcluster und stellten Nachwuchs- und Transferaktivitäten vor: Tim Crane (Central European University), Tibor Harkany (Medizinische Universität Wien), Sepp Hochreiter (Johannes Kepler Universität Linz), Roland Ludwig (BOKU University), Frank Madeo (Universität Graz), Claudia Rapp (Österreichische Akademie der Wissenschaften/Universität Wien), Günther Rupprechter (Technische Universität Wien), Michael Wagner (Universität Wien) und Gregor Weihs (Universität Innsbruck).

Exzellenzcluster beschleunigen Wissensaustausch und Transfer

Welchen Beitrag die Exzellenzcluster zu Innovationsprozessen leisten können und wie sich Synergien zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft systematisch erschließen lassen, stand zu Beginn im Mittelpunkt. Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner hob die Bedeutung der Exzellenzcluster für den Wissenschaftsstandort Österreich zur Stärkung von Wettbewerbsfähigkeit, Wohlstand und öffentlicher Infrastruktur hervor. Christof Gattringer betonte den Bottom-up-Ansatz mit Fokus auf wissenschaftliche Exzellenz. Vizepräsidentin Ursula Jakubek brachte den Aspekt der gemeinsamen Finanzierung mit den beteiligten Forschungsstätten in die Diskussion ein. Axel A. Brakhage knüpfte mit einer Einordnung aus Perspektive der deutschen Exzellenzstrategie an. Er betonte den Mehrwert vielfältiger Kooperationsformate und hob den wechselseitigen Transfer zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft hervor. Die Hamburger Innovationsexpertin verwies auf noch bestehende strukturelle Defizite im Technologietransfer. Ein integriertes Ökosystem aus Hochschulen, Start-ups, etablierten Unternehmen und öffentlichem Sektor ist entscheidend, um Forschungsergebnisse effizient in wirtschaftliche und gesellschaftliche Wertschöpfung zu überführen. Netzwerke übernehmen dabei eine zentrale Knotenfunktion, indem sie Akteure verbinden, Wissensaustausch erleichtern und Transferprozesse beschleunigen. FWF-Präsident Christof Gattringer zog in weiterer Folge eine erste Zwischenbilanz zur erfolgreichen Startphase der Exzellenzcluster und ihrer strukturellen Wirkung für den Wissenschaftsstandort. Gleichzeitig unterstrich er das Engagement der beteiligten Universitäten und außeruniversitären Forschungsstätten.

Netzwerktreffen aller Exzellenzcluster

Im zweiten Teil des Summits standen die neun Exzellenzcluster im Fokus. Die neun Directors of Research gaben Einblicke in ihre aktuellen Forschungsarbeiten, stellten erste Ergebnisse vor und präsentierten die vielfältigen Nachwuchs- und Transferaktivitäten. Abschließend bot ein Networking unter dem Motto „Wissenschaft verbindet“ die Gelegenheit, mit den Forschenden der Exzellenzcluster ins Gespräch zu kommen und fachliche Kontakte zu vertiefen.

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