Bildausschnitt eines Tisches mit Händen, Laptops, Dokumenten und PostIts
Mit ihrer Expertise decken sie die Vielfalt der Grundlagenforschung ab: Fünfmal im Jahr entscheiden die 73 Referent:innen des FWF nach internationaler Begutachtung über die eingelangten Förderanträge. © Unsplash

Die Delegiertenversammlung des FWF hat im Rahmen ihrer jüngsten Sitzung die Referent:innen des Kuratoriums für die kommende dreijährige Funktionsperiode bis 2029 neu gewählt und bestellt. Als zentrales wissenschaftliches Gremium des FWF tagt das Kuratorium fünfmal jährlich, um auf Basis internationaler Gutachten über die Förderung exzellenter Forschungsprojekte zu entscheiden. Insgesamt gehören dem Kuratorium künftig neben dem FWF-Präsidium 73 Mitglieder an, ihre Funktionsperiode beginnt am 1. Oktober 2026.

Neben der Wiederwahl von 46 bisherigen Mitgliedern wurden folgende 27 Personen neu in das Kuratorium des FWF gewählt:

  • Altertumswissenschaften: Matthias Grawehr (Universität Graz), Bernhard Palme (Universität Wien)
  • Anorganische Chemie: Nicola Hüsing (Universität Salzburg)
  • Biochemie und Strukturbiologie: Tobias Madl (Medizinische Universität Graz)
  • Biologie I: Julius Brennecke (IMBA – Institut für Molekulare Biotechnologie der ÖAW)
  • Biomedizinische Forschung I: Sylvia Knapp (Medizinische Universität Wien)
  • Biomedizinische Forschung II: Francesco Moscato (Medizinische Universität Wien), Clemens Schmitt (Johannes Kepler Universität Linz)
  • Experimentalphysik: Martin Sterrer (Universität Graz), Marcus Ossiander (Technische Universität Graz)
  • Geowissenschaften: Bastian Joachim-Mrosko (Universität Innsbruck), Jakob Abermann (Universität Graz)
  • Informatik II: Markus Schedl (Johannes Kepler Universität Linz), Wolfgang Faber (Universität Klagenfurt)
  • Kunstwissenschaften: Sarah Weiss (Kunstuniversität Graz)
  • Literatur- und Sprachwissenschaften: Stephan Elspass (Universität Salzburg)
  • Materialwissenschaften: Daniel Kiener (Montanuniversität Leoben), Bernhard Sonderegger (Johannes Kepler Universität Linz)
  • Neurowissenschaften I: Bernhard Flucher (Medizinische Universität Innsbruck), Rupert Lanzenberger (Medizinische Universität Wien)
  • Organische Chemie: Mario Waser (Johannes Kepler Universität Linz)
  • Politikwissenschaft, Rechts- und Verwaltungswissenschaften: Florian Weiler (Central European University)
  • Psychologie und Bildungswissenschaften: Nora Ruck (Sigmund Freud Privatuniversität Wien), Kathrin M. Otrel-Cass (Universität Graz)
  • Soziologie und interdisziplinäre Sozialwissenschaften: Dženeta Karabegović (Universität Salzburg), Valerie Hase (Universität Klagenfurt)
  • Zellbiologie: Corina Madreiter-Sokolowski (Medizinische Universität Graz)

Die Liste aller Mitglieder des FWF-Kuratoriums sowie weitere Informationen zum Gremium finden Sie hier.

Unabhängige Förderentscheidungen auf Basis internationaler Gutachten

Das Kuratorium setzt sich aus renommierten Wissenschaftler:innen zusammen, die an unterschiedlichen Universitäten und außeruniversitären Forschungsstätten in Österreich tätig sind und sämtliche Disziplinen vertreten. Ihre Aufgabe ist die Auswahl von fachlich versierten internationalen Gutachter:innen sowie die Entscheidungsfindung auf Basis der eingelangten Gutachten. Damit sichern sie die wissenschaftliche Exzellenz und den hohen Innovationsgrad der vom FWF geförderten Projekte. Sie werden auf drei Jahre gewählt und können maximal drei Funktionsperioden in Folge tätig sein. Der FWF legt besonderes Augenmerk auf die Sicherstellung der Unbefangenheit bei allen an der Entscheidung beteiligten Personen. Aus diesem Grund unterliegen die Mitglieder des Kuratoriums den strengen Compliance-Regelungen des FWF.

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