Christa Schleper

Österreichs höchstdotierter Forschungspreis

Die wissenschaftliche Community nominiert, eine internationale Fachjury wählt aus und die Dotierung mit 1,5 Millionen Euro übertrifft alle anderen individuellen Förderpreise in Österreich: Der FWF-Wittgenstein-Preis ist in jeder Hinsicht einzigartig. Mit dem Preis zeichnet der FWF nicht nur wissenschaftliche Ausnahmekarrieren aus, sondern bietet viel Freiraum, die eigene Forschungstätigkeit auf international höchstem Niveau weiter zu vertiefen.

Gruppenbild der FWF-START und Wittgenstein-Preisträger
Bühne frei für ausgezeichnete Grundlagenforschung: Im Rahmen einer festlichen Vergabefeier nehmen die Preisträger:innen ihre Auszeichnungen entgegen. © Daniel Novotny/FWF

Zielgruppe

Herausragende Forscher:innen aller Fachdisziplinen

Förderziele

Das Programm dient der Auszeichnung und Förderung herausragender Wissenschaftler:innen, die hervorragende wissenschaftliche Leistungen erbracht haben und in der fachspezifischen internationalen Scientific Community eine anerkannte Stellung einnehmen.

Förderdauer und Förderhöhe

  • 60 Monate
  • 1,5 Mio. €

Christa Schleper 2022

2022 wurde der Preis an die deutsche Mikrobiologin Christa Schleper (* 1962) verliehen. Sie erforschte als eine der Ersten die Entwicklung komplexen Lebens am Beispiel von Archaeen. Diese urtümlichen Mikroorganismen überleben unter widrigsten Bedingungen und spielen nicht nur in der Entstehung komplexen Lebens, sondern auch im Ökosystem eine wichtige Rolle. Schleper ist seit 2007 an der Universität Wien tätig, wo sie auch große Erfolge bei der Nachzüchtung von Archaeen in dem von ihr maßgeblich mit aufgebauten Labor erzielte. Sie zählt zu den weltweit meistzitierten Wissenschaftler:innen.

Mikrobiologin Christa Schleper
Preisträgerin 2022: Christa Schleper, Universität Wien © Daniel Novotny/FWF

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